New Clues von den Autoren des Cluetrain Manifesto

1999 veröffentlichten die 4 Autoren Christopher Locke, Rick Levine, David Weinberger und Doc Searls das Cluetrain Manifesto. Es war der Versuch, Mainstream Medien und Marketing Leuten zu erklären, dass sie keine Ahnung haben, wie das Web funktioniert und gleichzeitig darzulegen, worin die Möglichkeiten der Kommunikation im Netz für uns alle bestehen.

Sie formulierten 95 provokante Thesen, um zu zeigen, dass das Zeitalter der Massenkommunikation vorbei ist und sich die Machtverhältnisse zwischen Unternehmen und Kunden zugunsten letzterer verschoben haben. Das Web war von Anfang an ‘social’, auf die direkte Kommunikation und globale Gespräche ausgerichtet. Die Teilnehmer der vernetzten Märkte hatten immer weniger Respekt für humorlose, monotone Marketing-Sprechblasen. Weiterlesen

Native Advertising: Die Zukunft der Online Werbung oder nur ein neues Buzz-Word?

Auf den Begriff “Native Advertising” bin ich in den letzten Wochen immer häufiger beim Lesen der einschlägigen Fachmedien gestoßen. Deswegen wollte ich jetzt mal genauer wissen, was sich dahinter verbirgt.

Angefangen hat alles schon im letzten Jahr. Der Investor Fred Wilson sprach im September 2012 auf einem Werbeevent zunächst von “Native Monetization”. Er meinte damit, dass Werbung auf einer Website als natürliches Element und nicht als Fremdkörper wirken solle. Der Geschäftsführer der Media Agentur Sharethrough, Dan Greenberg griff die Idee auf und begann sie unter dem Begriff “Native Advertising” zu promoten. Er versteht darunter die organische Einbettung von Werbung in das Design und den Kontext eines Kanals auf dem sie platziert wird im Unterschied zur Werbung, die als lästige Unterbrechung wahrgenommen wird (Banner, Popups, Pre-Rolls bei Videos, etc.):

“Native Advertising is a form of media that’s built into the actual visual design and where the ads are part of the content.“

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Tod und Auferstehung von SEO

Das Internet hat sich in den letzten Jahren gewaltig verändert. Neue Technologien und  das Aufkommen von Social Media haben erheblich dazu beigetragen. Auch Google hat seine Suchmaschine und deren Algorithmus ständig weiter entwickelt, einerseits, um Spam und Manipulation zu unterbinden, zweitens, um eine bessere Nutzererfahrung zu bieten und drittens, um neue Entwicklungen im Web aufzugreifen und diese zu kongenial abzubilden.

Dazu gehört beispielsweise die Integration von sozialen Signalen (Tweets, Likes, etc.) als Ranking-Faktoren. Oder die Nutzererfahrung einer Website, die seit dem letzten Update namens Panda wesentlich stärker bewertet wird. Vor diesem Hintergrund verändern sich auch die Aufgaben von SEO.

Rand Fishkin, Chef der Internet Marketing Company SEOmoz und einer der Vordenker eines neuen, integrierten Ansatzes ist der Meinung, dass der moderne SEO ein Webstratege werden muss. Was damit gemeint ist, erläutert er in der folgenden Präsentation, die ich nur  jedem wärmstens an’s Herz lege, der sich auch nur ansatzweise für Online Marketing, SEO und Social Media interessiert.

Der Dreiklang von Social Media, SEO und Content Marketing

Die zunehmende Bedeutung von Social Media Plattformen und die damit einhergehende Explosion von nutzergenerierten Inhalten verändern die Online (Marketing) Landschaft nachhaltig und dauerhaft. Die Nutzerzahlen von Facebook, Twitter und LinkedIn zusammen übersteigen inzwischen die 1-Milliarden-Grenze.

Die Unternehmen verlassen sich bei ihren Online Marketing Aktivitäten zwar nach wie vor auf die bewährten Kanäle wie Display Werbung und Suchmaschinen Marketing, der Anteil von Social Media nimmt aber kontinuierlich zu. Guter Content ist natürlich wichtig, um Nutzer und potentielle Kunden zu begeistern und sie zum Weiterleiten (Sharen) zu veranlassen. Seit dem kürzlich ausgerollten Panda Update legt zudem auch Google (wieder) verstärkt Wert auf gute Inhalte.

Aber gute Inhalte müssen nicht nur erstellt, sondern nach der Veröffentlichung auch von den richtigen Leuten gefunden werden. Hier kommt dann Suchmaschinenoptimierung (SEO) ins Spiel. Denn alles was gesucht werden kann, kann auch optimiert werden. In der folgenden Präsentation beschreibt  Lee Odden, Autor des Top Rank Online Marketing Blog, wie SEO als Verstärker und Katalysator für Social Media und Content Marketing wirken kann.

150 Online SEO Tools – Die ultimative Liste

Search Die Gilde der SEOs genießt immer noch einen zwiespältigen Ruf. Die marktbeherrschende Stellung von Google und seinen Ergebnisseiten (SERPs) für das Online Marketing verleiht den Disziplinen SEO (Suchmaschinenoptimierung) und SEM (Suchmaschinenmarketing) allerdings eine nicht zu unterschätzende Bedeutung.

Vor kurzem begann der mit allen Social-Media-Wassern gewaschene Loic Le Meur, Geschäftsführer des Video Dienstes Seesmic, sich versärkt für SEO im Zusammenhang mit der Neugestaltung der zugehörigen Website (und der vermutlich angestrebten Expansion über den Kreis der Early Adopter hinaus) zu interessieren. Auch auf der Web 2.0 Expo in New York sind Angebote zum Thema SEO im Programm vertreten.

Line Chart Für Betreiber von Webseiten oder Blogs kann es nicht schaden, zumindest einige Grundlagen von Suchmaschinenoptimierung zu kennen. Damit man die Theorie auch gleich in die Praxis umsetzen bzw. überprüfen kann, hat Ann Smarty (!) auf dem Search Engine Journal vor kurzem eine Liste mit 150 Online SEO Tools zusammengestellt, die alle web-basiert und kostenlos sind. Ann will die Liste pflegen, um sie möglichst aktuell zu halten. In den Kommentaren wurde die Liste um weitere Tools ergänzt. (via Markus Merz)

Anhang: Auf Meedia gibt es das Ranking der nutzerstärksten deutschen Webseiten und News-Angebote auf Basis der Google Analyse Tools Google Trends for Websites und dem Google Ad Planner.

(Icons by WebAppers.com)

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