Blekko’s Live Link Roll Widget – Eingehende Links in Echtzeit anzeigen lassen

Aufstrebende Suchmaschinen wie Blekko haben es enorm schwer gegen die übermächtige Konkurrenz Google. Nicht immer liefert diese solche Steilvorlagen wie in den vergangenen Wochen, wo im Fall J.C. Penney großangelegte Manipulationen mit gekauften Links das Vertrauen in den Suchmaschinengiganten mächtig erschütterten. In solchen Phasen fällt dann immer auch ein bischen Aufmerksamkeit für alternative Suchmaschinen ab.

Das Team hinter Blekko versteht es allerdings auch unabhängig davon, sich in’s Gespräch zu bringen. Mit Blekkogear wurde vor kurzem eine ganze Kiste mit Werkzeugen für Webmaster, SEOs und Seitenbetreiber zur Verfügung gestellt. Das neueste Tool in der Sammlung ist das Inbound Link Widget. Dort kann man sich für die eigenen (und andere) Websites die eingehenden Links mehr oder weniger in Echtzeit anzeigen lassen und bei Bedarf natürlich per embed code in die eigene Website einbauen.

Blekko Live Link Widget

Wem nicht unbedingt daran gelegen ist, seine eigene Linksstruktur offenzulegen, kann dieses Tool auch für die Konkurrenzbeobachtung nutzen. Mit dem Inbound Link Widget lässt sich sehr leicht ein Monitoring Dashboard für die eingehenden Links der Mitbewerber aufsetzen. Die Schlauberger von Blekko lassen sich übrigens von jedem ausgelieferten Widget verlinken und kassieren so jede Menge Backlinks, mit denen sie ihre eigene Präsenz in den Suchmaschinen verbessern.

(via SearchEngineWatch.com)

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Google und die ungewisse Zukunft der Suche

Die Geschäfte laufen gut. Die Quartalsergebnisse von Google geben kontinuierlich Anlass zur Freude. Der Mobile Markt entwickelt sich anscheinend prächtig. Die Kriegskasse ist gut gefüllt, auch für die Übernahme von “überbewerteten” Unternehmen wie Twitter. Und doch gibt es Grund zur Sorge. Der Kern des Unternehmens, die Suchmaschine und die Qualität ihrer Ergebnisse geraten immer mehr und öffentlich in Misskredit.  Wurde das Thema bereits seit einiger Zeit (wieder) verstärkt in Experten- und SEO-Kreisen diskutiert, ist es auch bei den Mainstream Magazinen wie Spiegel oder der Süddeutschen Zeitung angekommen. Ungeachtet dessen werden die Nutzer vor allem bei produktbezogenen Suchanfragen wie etwa “Geschirrspüler” unmittelbar mit dem Problem konfrontiert.

Die Vorwürfe an Google lauten, dass organisierter Spam die Kontrolle über die Suchergebnisse gewonnen habe. Inzwischen herrschten wieder Zustände wie vor 1998/9, also dem Zeitpunkt, als das frische und noch unkorrumpierte Google auf den Plan trat und viele nutzlose und spamverseuchte Suchmaschinen Geschichte werden ließ. Seit jeher befinden sich Suchmaschinen in einem ständigen Kampf mit Websites, die versuchen, mit unlauteren Mitteln ihre Positionen in den Suchergebnissen zu verbessern und den Algorithmus zu manipulieren. Google hat deswegen Richtlinen entwickelt, um Webmastern und SEOs dezidierte Grundlagen für eine gute Zusammenarbeit zu geben. Darin werden auch unerlaubte Verfahren beschrieben. Die Verschlechterung der Qualität der Suchergebnisse hat verschiedene Ursachen. Hier sind einige der wichtigsten:

Scraping bezieht sich auf das automatisierte “Abkratzen” von dynamischen Inhalten anderer Seiten, um sie dann auf eigenen Seiten einzubinden. So wird einerseits  teures Geld für die Erstellung von originären Inhalten gespart. Zum anderen entsteht dadurch sogenannter duplicate content (mehrfach verwendete Inhalte), was Google verhindern will. Von Google’s Bereinigungsmaßnahmen kann im schlechtesten Fall das Orignal und nicht die Kopie betroffen sein.

Linkspam bedeutet Einsatz von gekauften oder getauschten Links. Seit bekannt wurde, dass Google eingehende Links auf Webseiten für deren Bewertung im Rahmen des PageRank heranzieht, gehört Linkaufbau zu den Aufgaben von Webmastern und SEOs. Dabei werden von einigen schon mal Grenzen überschritten, wie es kürzlich im  heftig diskutierten Fall Bloggergate zu sehen war. Einen Vorfall viel größeren Ausmaßes  deckte die New York Times auf, als sie die guten Suchergebnisse der Kaufhauskette JCPenny und die dahinter stehenden Linkstrukturen untersuchte. Das Irritierende dabei ist, dass Google dieses Treiben monatelang geduldet haben soll.

Content-Farmen produzieren am Fließband Inhalte (Texte, Artikel), die auf Seiten wie beispielsweise ehow.com veröffentlicht werden. Ziel und Zweck dieser billig produzierten Inhalte (das bezieht sich auch auf die schlechte Bezahlung der Autoren) ist es, für bestimmte Themen (also Suchanfragen) in den Suchmaschinen auf den vorderen Plätzen zu erscheinen, was durch geschickte Verlinkung und optimierten Einsatz der Suchbegriffe , sprich SEO, erreicht wird. Auf diesen Seiten wird dann Werbung, insbesondere Google AdWords geschaltet. Das bekannteste Unternehmen in dieser Branche ist Demand Media, das auch hinter eHow steckt. Mit Hilfe eines eigenen Algorithmus wird errechnet, mit welchen Themen sich genügend Werbeeinnahmen erwirtschaften lässt.

Google sah sich aufgrund der massiven Kritik und der negativen PR gezwungen, zu reagieren. Im Hinblick auf Scraping Seiten kündigte dessen oberster Spam Bekämpfer Matt Cutts Ende Januar eine Verbesserung des Algorithmus an. Was den Umgang mit Content-Farmen und “low-quality” Seiten angeht, soll ebenfalls nachgebessert werden:

Nonetheless, we hear the feedback from the web loud and clear: people are asking for even stronger action on content farms and sites that consist primarily of spammy or low-quality content. We take pride in Google search and strive to make each and every search perfect. The fact is that we’re not perfect, and combined with users’ skyrocketing expectations of Google, these imperfections get magnified in perception. However, we can and should do better.

Die kleine, aufstrebende Suchmaschinenkonkurrenz blekko ist da schon einen Schritt weiter. Sie erlaubt sowieso standardmäßig die Suchergebnisse zu kuratieren (für den persönlichen Bedarf anzupassen) und so unerwünschte Seiten auszuschließen. Darüber hinaus wurde jetzt auch eine Liste von Content-Farmen geblockt. Wo wir schon bei alternativen Suchmaschinen sind. DuckDuckGo ist ebenfalls einen näheren Blick wert.

Heute legte Google nach. Zumindest für Nutzer von Google Chrome steht jetzt eine Erweiterung zur Verfügung, mit der sich unerwünschte Seiten, zum Beispiel Content-Farms in den Suchergebnissen blocken lassen. Gleichzeitig gewinnt Google durch dieses Crowdsourcing  wertvolle Rückmeldungen für die Verbesserung seines Algorithmus und die Eindämmung von Spam.

Infografik: Anleitung zum erfolgreichen Linkbait

Wer sich mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) beschäftigt, weiß, wie wichtig eingehende Links für die Bewertung von Webseiten durch die Suchmaschinen sind. Ein wichtiger Teil von SEO besteht deswegen darin, möglichst attraktive und aufmerksamkeitsstarke Inhalte zu erzeugen, die Links geradezu anziehen. Wenn die Resonanz besonders gut ist, die Inhalte sich schnell verbreiten und in kurzer Zeit sehr viele eingehende Links generiert werden, spricht man von einem Linkbait.

Die folgende Infografik von Voltier Creative einer SEO Firma in Florida, erklärt Schritt für Schritt, wie man einen Linkbait erzeugt. Sie gibt Tipps für die Kreation von Webinhalten, die sich viral ausbreiten und die gewünschten Effekte für das Linkbuilding erzielen sollen. In den letzten Monaten hat sich übrigens gezeigt, dass gerade Infografiken sehr probate Mittel für die Schaffung von Linkbaits sind.

Linkbait Anleitung Infografik

Seomoz: State of the SEO Industry 2010

Bild klicken für größere AuflösungIm April dieses Jahres bat die amerikanische Internet Marketing Firma Seomoz die internationale SEO Community um Mitwirkung bei der zweiten SEO Industry Survey, einer Bestandsaufnahme der Branche. Die erste Umfrage dieser Art fand bereits 2008 statt.

Mit 3.000 Rückmeldungen hatte man gerechnet, über 10.000 sind letztendlich eingegangen. Eine vergleichbare Untersuchung von eConsultancy und SEMPO brachte es nur auf 1.500 Antworten. Ein weiterer Unterschied liegt darin, daß die Seomoz Studie kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Die Untersuchungsergebnisse gibt es in einer kurzen Version als Zusammenfassung. Die vollständigen Ergebnisse werden hier aufgeführt, wobei sogar die Rohdaten im CSV Format zum Download zur Verfügung stehen. Komplettiert wird das Angebot durch die Visualisierung der Resultate in Form einer Infografik, die sogar in Postergröße erworben werden kann.

Disclaimer: „The 2010 SEO Industry Survey content was re-published in whole or in part with permission. SEOmoz is not affiliated with this site.“ The original article on the SEOmoz site: http://www.seomoz.org/seo-industry-survey.

Google Instant und die Implikationen für Online Marketing, SEO und SEM

Vage Ankündigungen, PR-Trommelwirbel und speziell gestaltete Google Doodles ließen die Spannung im Vorfeld steigen. Auf der gestrigen Veranstaltung, für die man das San Francisco MOMA als Location wählte, stellte Google dann in einer aufwändigen Präsentation, welche einige Exponate des MOMA einband, eine weitreichende Überarbeitung seiner Benutzeroberfläche vor. Google Instant vervollständigt automatisch und vorausschauend die Suchanfragen schon beim Eintippen, was man bereits von Google Suggest kennt. Neu ist aber, dass gleichzeitig und dynamisch auch entsprechende Suchergebnisseiten (SERPs) inklusive Anzeigen gezeigt (gestreamt) werden.

Verfügbar ist Google Instant zunächst in den USA, UK, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Russland und für die neueren Browser Versionen von Google Chrome, Firefox, Safari und Internet Explorer. Zu sehen ist der Effekt bisher auch nur für angemeldete Nutzer eines Google Kontos – mit einer Ausnahme: auf der google.com Domain funktioniert es offensichtlich auch ohne Login. Wer dieser Innovation nicht so viel Euphorie entgegenbringt, wie von Google vielleicht erwartet, kann Google Instant einfach ausschalten und zur gewohnten Suchfunktion zurückkehren.

Sicher ist, dass die Neuerung Auswirkungen auf das Suchverhalten der Nutzer haben wird. Bereits während des Live-Events wurden via Twitter Fragen nach den Konsequenzen für die Disziplinen Suchmaschinenoptimierung (SEM) und Suchmaschinenmarketing (SEM) gestellt und auch schon unterschiedlich beantwortet.

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Da ich mir selbst erst eine Meinung bilden muss, hier zunächst eine Auswahl von Artikeln, die sich insbesondere mit den Auswirkungen für das Marketing um Google herum beschäftigen und das Thema kontrovers diskutieren:

Searchengineland: Will Google Kill the Long Tail?

Seobook: How Google Instant Changes the SEO Landscape

Positiontech: SEO Lives On Despite Google Instant

Netzwertig: Wenn der Berg zu blöd ist …

Karl Kratz Onlinemarketing: Google Instant Suche

Mailorderportal: Der Shorthead des Longtail: Googles vergiftete Schnellsuche

Matt Cutts: Thoughts on Google Instant

Steve Rubel: Google Instant Makes SEO Irrelevant

SmoothSpan Blog: Google Instant Search = Instant Echo Chamber

Ecosultancy: Google Instant – the search expert’s view

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Infographik: Wie Google funktioniert

Eine Suchanfrage bei Google ist einfach und schnell gemacht. Zu erklären, was danach passiert, dauert aufgrund der Komplexität der Vorgänge etwas länger.

Auf Seobook’s Schwesterblog, dem PPC Blog gibt es eine Infographik, die Google unter die Haube schaut und die komplizierte Arbeitsweise der Suchmaschine sichtbar machen will. Als Nebeneffekt liefert sie Online Marketern wichtige Argumentationshilfen, um skeptischen Kunden vor Augen zu führen, wie aufwändig SEO und SEM Maßnahmen doch sind.

How Does Google Work?

Infographic by PPC Blog

Technorati Tags:

SEO Beratung durch Google Experten

Wovon viele Webseiten-Betreiber träumen, wurde auf der Google Entwickler Konferenz Google I/O 2010 für einige zumindest wahr: Eine Beratung – aus erster Hand sozusagen – durch kompetente Mitarbeiter der wichtigsten Suchmaschine.

Während der Session SEO Site Advice from the Experts konnten die Teilnehmer konkrete Fragen zu ihren eigenen Websites stellen. Das Google Search Quality Team vertreten durch Matt Cutts, Google’s oberstem Spam-Bekämpfer, Greg Grothaus und Evan Roseman sowie die SEO-Expertin Vanessa Fox lieferten Antworten und Analysen.

Das einstündige Video findet sich auf der Google I/O Seite im Bereich Session Videos, (wo über 90 weitere Sessions der Konferenz dokumentiert sind und als Video oder als Präsentationscharts zur Verfügung stehen). Für alle, die nicht soviel Zeit mitbringen, hat das Ikroh Blog die wichtigsten Erkenntnisse daraus schriftlich zusammengefasst.