Das Content Marketing Manifesto: Gute Inhalte als Schlüssel zum Erfolg

Der Begriff Content Marketing taucht in letzter Zeit immer häufiger auf. Unter Content Marketing versteht man das Erstellen und Verbreiten von relevanten und nützlichen Inhalten, um klar definierte Zielgruppen zu erreichen und als Kunden zu erschließen. Im Vordergrund steht dabei nicht das Anpreisen von Produkten und direktes Verkaufen, sondern die kontinuierliche Bereitstellung von wertvollen und nützlichen Informationen zum eigenen Angebot mit dem Ziel, Vertrauen aufzubauen und loyale Kunden zu gewinnen.

Auf Fachblogs wie Content Marketing Institute oder Heidi Cohen findet man eine ganze Reihe weiterer Definitionen. Marketing mit Hilfe von Inhalten – das Corporate Storytelling hat eigentlich eine jahrhundertelange Tradition, wie das folgende Video vom Content Marketing Institute zeigt:

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Gute Nachricht für kleine und mittlere Unternehmen: Video Werbung auf YouTube ist jetzt für alle möglich

Das AdWords Programm ermöglicht seit Jahren auch kleinen und mittleren Unternehmen Online Marketing zu betreiben und ihre Textanzeigen auf den Suchergebnisseiten von Google zu platzieren. Lange Zeit dagegen konnten sich nur große Unternehmen die Kosten für Produktion und Schaltung von Video Anzeigen leisten.

Da Videos aber immer einfacher und kostengünstiger zu produzieren sind, will Google jetzt mit Google AdWords für Video auch kleineren Unternehmen die Möglichkeit bieten, Video Werbung direkt über ein (eventuell bereits bestehendes) Google AdWords Konto auf YouTube zu schalten.

Das Ganze soll genauso einfach wie bei den Text- oder Banneranzeigen funktionieren. In diesem neuen Modell für Videoanzeigen bietet Google eine Reihe von Vorteilen, wie sie im deutschen AdWords Blog ausführlich beschrieben werden:

  • Das Erreichen der richtigen Zielgruppen: Das Targeting funktioniert über passende Suchbegriffe oder über die Auswahl thematisch relevanter Inhalte.
  • Die Erfolgskontrolle im Bezug auf die Ausgaben: Das System liefert Berichte und Statistiken zur Interaktion der Nutzer mit den Video-Anzeigen.
  • Die Bezahlung erfolgt nur für Zuschauer: Mit den TrueView Video-Anzeigen wird nur dann bezahlt, wenn (interessierte) Betrachter die Anzeigen tatsächlich sehen, nicht aber, wenn sie zwar eingeblendet, aber übersprungen werden.

Video Werbung ist laut eMarketer das am schnellsten wachsende Online Werbeformat. Ab jetzt können auch kleinere und mittlere Unternehmen mitspielen. Als Paradebeispiel für den Effekt, den Videos haben können, führt Google die Erfolsgeschichte von Dr. Bob und Orabrush an. Ein Video für nur 500 Dollar Produktionskosten – das bis heute über 17 Millionen mal aufgerufen wurde – war der Start für ein Multimillionen Dollar Business.

In dem nachfolgenden Video erzählt Dr. Bob Wagstaff, wie er seine Erfindung, einen Zungenreiniger, nach vielen Jahren erfolgloser Bemühungen mit der Unterstützung einiger motivierter Studenten doch noch erfolgreich auf den Markt brachte:

Ähnlich wie AdWords Express oder Online Motor Deutschland ist Google Adwords für Video ein weiterer Baustein in Google’s Strategie, den Long-Tail, sprich kleinere und mittlere Unternehmen für Google’s Werbeangebote zu erschließen und die Hürden für den Einstieg zu senken.

(via OnlineMarketing.de)

Social Media Marketing Report 2012: Die wichtigsten Erkenntnisse in der Übersicht

Social Media Marketing Industry Report 2012Social Media ist längst im Mainstream angekommen und es wird nicht mehr weggehen, was immer mehr Unternehmen veranlasst, sich eingehender mit Social Media Marketing zu beschäftigen. Michael Stelzner, Gründer des Social Media Examiner veröffentlicht jährlich den Social Media Marketing Industry Report.

Darin sind die wichtigsten Erkenntnisse einer Studie zusammengefasst, für die 3800 Marketing-Fachleute in den USA befragt wurden. Wie stehen sie zu Social Media Marketing, wie wird es bereits genutzt und was erwarten sie in Zukunft von diesem noch relativ jungen Zweig des Marketing? Fragen, die sich so oder so ähnlich vermutlich auch Marketing Verantwortliche in deutschen Unternehmen stellen.

Die wichtigsten Erkenntnisse, die Stelzner in einer Zusammenfassung auflistet,  sind:

  • Die Marketer setzen große Hoffnungen in Social Media. 83% erachten Social Media als wichtig für ihren Geschäftserfolg.
  • Targeting und das Messen des Return on Investment (ROI) sind für 40% von übergeordneter Bedeutung.
  • Video Marketing steht hoch im Kurs. 76% wollen ihre Anstrengungen und Investition in diesem Bereich verstärken.
  • Das Interesse an Google+ ist enorm groß. Während bislang nur 40% Google+ nutzen, wollen 70% aller Befragten mehr darüber erfahren. 67% planen, diese neue Plattform zu nutzen oder bestehende Aktivitäten auszubauen.
  • Die wichtigsten Vorteile, die man sich von Social Media Marketing verspricht, sind eine bessere Präsenz (85%), höherer Traffic (69%), und Erkenntnisse über den Markt (65%)
  • Die fünf wichtigsten Social Media Plattformen sind: Facebook, Twitter, LinkedIn, (Corporate) Blogs und YouTube. Google+ folgt auf Platz 6.
  • Social Media wird als sehr zeitaufwändig bewertet: 59% sind mindestens 6 Stunden pro Woche mit Social Media beschäftigt und ein Drittel investiert sogar 11 Stunden oder mehr pro Woche.
  • Das Outsourcen von Social Media Aufgaben ist noch unterentwickelt. Lediglich 30% der Unternehmen geben Teile ihres Social Media Marketings extern in Auftrag.

Der Report steht noch bis zum 19. April zum kostenlosen Download bereit. Mehr Infos auf Social Media Examiner.

Tod und Auferstehung von SEO

Das Internet hat sich in den letzten Jahren gewaltig verändert. Neue Technologien und  das Aufkommen von Social Media haben erheblich dazu beigetragen. Auch Google hat seine Suchmaschine und deren Algorithmus ständig weiter entwickelt, einerseits, um Spam und Manipulation zu unterbinden, zweitens, um eine bessere Nutzererfahrung zu bieten und drittens, um neue Entwicklungen im Web aufzugreifen und diese zu kongenial abzubilden.

Dazu gehört beispielsweise die Integration von sozialen Signalen (Tweets, Likes, etc.) als Ranking-Faktoren. Oder die Nutzererfahrung einer Website, die seit dem letzten Update namens Panda wesentlich stärker bewertet wird. Vor diesem Hintergrund verändern sich auch die Aufgaben von SEO.

Rand Fishkin, Chef der Internet Marketing Company SEOmoz und einer der Vordenker eines neuen, integrierten Ansatzes ist der Meinung, dass der moderne SEO ein Webstratege werden muss. Was damit gemeint ist, erläutert er in der folgenden Präsentation, die ich nur  jedem wärmstens an’s Herz lege, der sich auch nur ansatzweise für Online Marketing, SEO und Social Media interessiert.

What is SEO / Search Engine Optimization in Plain English

Was sich hinter dem Begriff SEO (= Search Engine Optimization) zu deutsch Suchmaschinenoptimierung verbirgt, ist nicht unbedingt jedem klar und auch nicht so einfach zu erklären. Und immer, wenn es darum geht etwas Komplexes im Internet möglichst anschaulich zu vermitteln, ist Commoncraft nicht weit.

Für die großartige Ressource zum ThemaWhat is SEO” von Search Engine Land, einem der populärsten Blogs zum Thema Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing, haben sie ein knapp 3:30 minütiges Video in bewährter “plain English” Manier verfasst. Sehen Sie selbst!

Der Dreiklang von Social Media, SEO und Content Marketing

Die zunehmende Bedeutung von Social Media Plattformen und die damit einhergehende Explosion von nutzergenerierten Inhalten verändern die Online (Marketing) Landschaft nachhaltig und dauerhaft. Die Nutzerzahlen von Facebook, Twitter und LinkedIn zusammen übersteigen inzwischen die 1-Milliarden-Grenze.

Die Unternehmen verlassen sich bei ihren Online Marketing Aktivitäten zwar nach wie vor auf die bewährten Kanäle wie Display Werbung und Suchmaschinen Marketing, der Anteil von Social Media nimmt aber kontinuierlich zu. Guter Content ist natürlich wichtig, um Nutzer und potentielle Kunden zu begeistern und sie zum Weiterleiten (Sharen) zu veranlassen. Seit dem kürzlich ausgerollten Panda Update legt zudem auch Google (wieder) verstärkt Wert auf gute Inhalte.

Aber gute Inhalte müssen nicht nur erstellt, sondern nach der Veröffentlichung auch von den richtigen Leuten gefunden werden. Hier kommt dann Suchmaschinenoptimierung (SEO) ins Spiel. Denn alles was gesucht werden kann, kann auch optimiert werden. In der folgenden Präsentation beschreibt  Lee Odden, Autor des Top Rank Online Marketing Blog, wie SEO als Verstärker und Katalysator für Social Media und Content Marketing wirken kann.

YouTube Creators Home: Umfangreiche Anleitungen und Ressourcen für die Produktion von erfolgreichen Videos

Vergleichbar mit AdSense, wo Webseiten-Betreiber und Blogger Werbepartner von Google werden können, gibt es auch ein Partnerprogramm bei YouTube. Die YouTube Partner produzieren eigene, mehr oder weniger hochwertige Videos, die sie hochladen und auf eigenen Kanälen präsentieren können. Durch das Einspielen von Werbung verdienen YouTube und seine Content-Partner – auch hier das gleiche Spiel wie bei AdSense. Einige dieser Partner – vor allem in den USA – erzielen Millionen von Aufrufen und genießen Star-Status. “Herr Tutorial” heißt zum Beispiel eine deutsche und ein paar Nummern kleinere Variante dieses Phänomens.

Da YouTube ein Interesse daran hat, die Qualität dieser Partner-Videos zu optimieren, hat es mit Creators Home eine zentrale Anlaufstelle eingerichtet und mit wichtigen Ressourcen ausgestattet.

  • Durch den neuen YouTube Creator Blog kann man sich über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden halten
  • Über 65 Video Tutorials erklären alle wichtigen Schritte für die Videoproduktion von Software bis hin zur Arbeit mit der Kamera
  • Das YouTube Creator Playbook ist eine ausführliche Anleitung, die nicht nur für YouTube Videos, sondern allgemein für Webvideos verwendet werden kann

Videopunk Markus Hündgen bezeichnet das Creator Playbook “als Mischung aus Hand- und Drehbuch, wie optimale Webvideos produziert aber auch distribuiert werden. Angefangen vom Kickstart (die ersten 15 Sekunden) bis hin zu Metatags und SEO-Strategien.”

Das Creator Playbook steht als Google Docs Präsentation zur Verfügung, kann aber auch als pdf heruntergeladen werden.