Suchmaschinenwerbung anno 1998

In den Anfängen des Web sorgten Linklisten und redaktionell betreute Verzeichnisse für Orientierung. Als die Webpräsenzen und Seitenzahlen dann exponentiell anstiegen, übernahmen zunehmend algorithmen-getriebene Suchmaschinen diese Aufgabe. Mitte bis Ende der 90er Jahre tummelten sich etliche davon auf dem Markt. Um ihre Anteile zu steigern, schalteten sie sogar aufwändige Fernsehwerbung. Searchengineland hat ein Video mit Spots aus dem Jahr 1998 zusammengestellt.

Unter anderem buhlen Yahoo, Excite, Hotbot und Snap um die Gunst der Kunden. Lycos verpflichtete sogar Claudia Schiffer. Die meisten dieser Suchmaschinen spielen heute keine Rolle mehr. Das Geld hätten sie damals besser in eine neue Suchtechnologie investiert, die zwei Stanford Studenten namens Larry Page und Sergey Brin nahezu jedem großen Player zu einem Spottpreis verkaufen wollten. Die ablehnende Haltung der etablierten Suchmaschinenbetreiber zwang die beiden schließlich im gleichen Jahr eine eigene Firma zu gründen, die sich ganz ohne Werbung über Mundpropaganda verbreitete und die mit Suchmaschinenwerbung inzwischen Milliarden verdient.

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