Google total?

Daniel Leisegang analysiert in „Blätter für die deutsche und internationale Politik“ die ausgeklügelte Strategie des Google-Imperiums zur Datensammlung und – vermarktung. Was dabei deutlich herausgearbeitet wird, ist Google’s emsiges Bestreben durch immer neue und nur vermeintlich kostenlose Angebote an immer umfangreichere Nutzerdaten zu gelangen und sich mittels offener Plattformen wie OpenSocial im Bereich Social Networks oder Android im Mobilfunkmarkt geschickt an zentralen Schnittstellen für den Datenverkehr im Web zu platzieren. Wo notwendig, wird das Portfolio durch Zukäufe wie DoubleClick oder YouTube verstärkt. Google ist mit dieser Strategie schon ziemlich weit gekommen:

Da der Widerstand gegen diese Praktiken bislang – trotz gelegentlicher Kritik – insgesamt gering ausfällt, dürfte Google mittlerweile nicht nur über die größte Datenbank an Nutzerinformationen weltweit verfügen. Vielmehr spricht vieles dafür, dass der Konzern heute über mehr Wissen über die Bürgerinnen und Bürger verfügt als irgendeine Institutionen zuvor in der Menschheitsgeschichte. […] Vermutlich werden wir uns damit abfinden müssen, dass Konzerne in den persönlichen Daten der Bürgerinnen und Bürger längst nicht mehr deren Privateigentum sehen, sondern diese immer mehr zur Ware machen.

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(via Endl, Schockwellenreiter)

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