Enterprise 2.0 zum Kennenlernen

Immer mehr Menschen haben in den letzten Jahren die Möglichkeiten von Web 2.0 Tools und Social Software kennen- und schätzen gelernt. An ihren Arbeitsplätzen müssen sie aber noch weitgehend darauf verzichten. Die R/Evolution im Web ist bei den meisten Unternehmen in Deutschland noch nicht angekommen. Web 2.0 für Unternehmen, kurz Enterprise 2.0, findet bisher nur vereinzelt statt.

Aber in Fällen, bei denen Firmenchefs und Entscheider selbst Erfahrungen etwa mit Blogs, Wikis oder Social Networks gemacht haben, wächst mit zunehmendem Verständnis auch die Chance auf die Einführung neuer Lösungen. Bestes Beispiel: Frank Roebers und die Synaxon AG, das von brandeins ausführlich dokumentiert wurde. Chef und Vorstandssprecher Roebers testete zunächst Wikipedia als Autor eines Artikels und war von den Möglichkeiten dieses kostenlosen Wissensmanagementsystems so begeistert, dass er bei Synaxon ein Wiki als zentrales Nervensystem einführte. Die Vorteile: Wikis sind intuitiv zu bedienen, sowohl das Wissen als auch die Arbeitsbeziehungen werden transparenter, was dazu führt, dass die Zusammenarbeit insgesamt effektiver wird – und das alles bei vergleichsweise geringen Kosten.

Wer sich als Entscheider über die Chancen und Potenziale von Enterprise 2.0 für sein Unternehmen informieren will, hat in den kommenden Wochen eine Reihe von Gelegenheiten:

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2 Gedanken zu „Enterprise 2.0 zum Kennenlernen

  1. Martin,

    das „wieder“ war durchaus positiv und eher als Hinweis auf deine vielfältigen Aktivitäten als Enterprise 2.0 Evangelist gemeint.

    Der technologische Aspekt hat insofern seine Berechtigung, dass es erst seit ein paar Jahren eine neue Generation von Technologien gibt, die überhaupt neue Formen der Zusammenarbeit und des Wissensmanagements ermöglichen.

    Allerdings bilden sie nur die Grundlage. Die wirklichen Herausforderungen liegen jenseits davon, in den weitreichenden Implikationen der „sozialen Dimension“ für die Struktur und Kultur von Unternehmen.

  2. Hallo Werner,

    vielen Dank für das „bewerben“ – ich bin sehr froh, dass Du nicht „schon wieder MK“ geschrieben hast😉

    Im Ernst, die Veranstaltungen sollen die weitere Diskussion rund um Enterprise 2.0 anregen – gerade in Deutschland ist hier noch viel zu tun. Zurzeit habe ich oft das Gefühl, dass sehr viel entlang technologischer Begriffe diskutiert wird (bspw. SOA / serviceorientierte IT-Architekturen allüberall) obwohl die wirklichen Potenziale (und Aufgaben) im Grunde nicht viel mit Technik zu tun haben. Ich hoffe ja, dass die beiden letzteren Veranstaltungen – auch wenn sie im gleichen Rahmen wie die CeBIT stattfinden – nicht in diese „Technologieschublade“ gesteckt werden, weil sie viel mehr bieten sollen.

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