Web 2.0 – Made in Berlin

Gestern nahm ich an der Veranstaltung PinK Meets Web 2.0 am 3. Juli 2007 im Haus der Wirtschaft in Berlin teil.

PinK ist ein vom BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) geförderter regionaler Wachstumskern, in dem 9 Unternehmen und 2 Universitäten aus Berlin und Brandenburg innovative Verfahren für Unternehmensportale entwicklen.

Zum Auftakt gab’s eine Einführung zum Begriff ‚Web 2.0‘ als Grundlage für das folgende Programm. Danach berichteten 5 PinK Unternehmensvertreter aus der Praxis und stellten ihren spezifischen Einsatz von Web 2.0 Technologien in Kundenprojekten vor.

Der Schwerpunkt der meisten Vorträgen lag in der Tat auf den (Web 2.0) Technologien wie AJAX, XML, REST, SOAP, WSDL und anderen Begrifflichkeiten, die für Menschen ohne spezifischen Hintergrund eher nach Buchstabensuppe klingen. Viele dieser Web 2.0 Schlüsseltechnologien existierten bereits lange bevor der Terminus ‚Web 2.0‘ im Jahr 2004 von Dale Dougherty geprägt und das zugehörige Konzept 2005 von Tim O’Reilly formuliert wurde.

Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass sich hier auf regionaler Ebene zeigt, was Gartner bereits 2006 in einer gobalen Perspektive über die Verbreitung von Web 2.0 sagte:

By 2008, the majority of Global 1000 companies will quickly adopt several technology-related aspects of Web 2.0, but will be slow to adopt the aspects of Web 2.0 that have a social dimension, and the result will be a slow impact on business…

The challenge is that Web 2.0 is not just a set of technologies, but also has attributes that have a social dimension — new business models, user-contributed content and user-generated metadata, more open and transparent business process, simplicity in design and features and decentralized and participatory products and processes.

Von den 5 vorgestellten Projekten bzw. Vorträgen kam ‚Tagging – auch für’s Geschäft interessant‘ diesem sozialen, kollaborativen Ansatz am nächsten. Die Geschäftsführerin der EsPresto AG, Maya Biersack, gab zunächst eine allgemeine Einführung in das Thema Tagging und Annotierung, bevor sie dazu überging, die Möglichkeiten des Einsatzes im Unternehmenskontext zu skizzieren. Ihre Firma arbeitet bereits an einer Lösung, die wohl schon bald getestet werden kann. Ich bin gespannt.

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