Dinge auf die Reihe kriegen – Getting Things Done

Wissensarbeiter, zumal wenn Sie selbständig sind, sehen sich jeden Tag auf’s Neue mit der Herausforderung konfrontiert, ihre Arbeit sinnvoll zu organisieren, die Zeit effektiv zu nutzen und letztendlich sich selbst zu managen. Es gibt viele Methoden, Konzepte und Strategien, die Hilfe versprechen. David Allen’s Getting Things Done (GTD) ist eine, die gerade bei Geeks und Webarbeitern außerordentlich beliebt ist und fast religiösen Kultstatus genießt. Um die Themen GTD, Productivity und Lifehacks herum haben sich in den letzen Jahren unzählige Blogs gebildet, die Tipps geben, wie man Produktivität und Kreativität erhöht und gleichzeitig Stress und „Procrastination“ (Hinauszögern, Verschleppen) vermeidet.

Das Ultimative GTD Verzeichnis

Seit kurzem gibt es mit dem Ultimate GTD Index eine Adresse, die einen Großteil der bekannten GTD Blogs und Resourcen auf einer Website im Stile eines Single Page Aggregators versammelt. Die graphische Aufbereitung ist zwar noch stark verbesserungswürdig, aber wer sich mit dem Thema etwas ausführlicher beschäftigen will, hat hier eine gute Anlaufstelle. (via What’s the next action) Da ich schon mal auf GTD Seiten unterwegs war, habe ich mich noch ein bischen umgeschaut und bin dabei auf einige interessante Dinge gestoßen.

Getting Things Done mit Google

Jason Perkins ist sowohl ein großer Fan von Google als auch von GTD. In Gettings Things Done with Google beschreibt er detailliert, wie er beide zusammenbringt, indem er die Systematik von GTD auf vier Google Applikationen überträgt. Mit Hilfe von Gmail, Google Calendar, Google Notebook und Google Docs & Spreadsheets schuf er sich eine individuelle GTD Software Lösung. Sehr originell finde ich die Art, wie er Google Notebook nutzt, um Projekt- bzw. Aktionslisten für verschiedene Teilbereiche, beispielsweise @Work, @Industrious, etc. zu erstellen – eine Einteilung in Kontexte bzw. Microcontent, wie sie auch beim GTDTiddlyWiki zu finden ist.

(via Lifehacker)

Getting Things Done mit Nozbe und Vitalist

Neben dieser individuellen Lösung von Jason Perkins gibt es auch jede Menge Software Angebote, die von David Allen inspiriert sind und den GTD Ansatz bereits integriert haben.

Zwei neue webbasierte Applikationen, die diesen Anspruch gerecht werden wollen, sind Nozbe und Vitalist. Marc Orchant hat sich auf ZDNet ausführlich mit Nozbe beschäftigt.

Eine Besprechung von Vitalist findet sich auf Web Worker Daily. Mein erster Eindruck nach den Einführungs-Touren: Vitalist verfügt sowohl über die ausgereiftere Systematik als auch das ansprechendere Design. Definitv ein Tool, das ich mir in nächster Zeit nochmal genauer anschauen werde.

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2 Gedanken zu „Dinge auf die Reihe kriegen – Getting Things Done

  1. Pingback: Google Notebook Entwicklung gestoppt – Was sind mögliche Alternativen? « c/o operative

  2. Vielen Dank für alle diese Informationen. Da ich Unternehmer coache, gehört auch GTD zu meinen Tools.

    Nur suche ich noch die ultimative technische Lösung. Vielleicht ist etwas dabei.

    Viele Grüße

    Jörg Mann
    coaching für Unternehmer

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