Fast Forward 07 Konferenz im Rückblick – Web 2.0 für Unternehmen

Vom 7. – 9. Februar fand in San Diego die FASTforward 07 Konferenz statt. Diskutiert wurden Bedeutung und Möglichkeiten neuer Entwicklungen wie Web 2.0, Enterprise 2.0 und Search 2.0 für Unternehmen.

Im Vorfeld und begleitend zur Konferenz lief der FASTforward Blog (FF Blog), der – von dem Media Blog Unternehmen Corante betreut – in den letzten Monaten ein guter Aggregator für das Thema Enterprise 2.0 war. Etliche namhafte Enterprise 2.0 Protagonisten und Evangelisten veröffentlichten Beiträge und stießen Diskussionen zu wichtigen Aspekten an.

Auf der Rednerliste der Konferenz standen u. a. Vertreter großer Unternehmen wie McKinsey, Merrill Lynch, Experten für Suchtechnologie und Vordenker wie Ray Lane, Chris Anderson, Tim O’Reilly oder Harvard Associate Professor Andrew McAfee.

Hylton Jolliffe hat auf dem FF Blog eine FastForward 07 Review zusammengestellt. Sie besteht aus zahlreichen Interviews, die während der drei Konferenztage mit Rednern und Teilnehmern gemacht wurden.

Besonders interessant fand ich die kleine Differenz in der Definition von Web 2.0 für Unternehmen bzw. Enterprise 2.0, die sich zwischen Tim O’Reilly und Andrew McAfee auftat:

Tim O’Reilly sieht analog zu seiner kompakten Neuformulierung von Web 2.0 den Netzwerk Effekt und die Nutzung kollektiver Intelligenz, demzufolge ein System besser wird, je mehr Menschen es benutzen („harnessing collective intelligence“), als das zentrale Element auch im Unternehmenskontext an.

Andrew McAfee, der den Begriff Enterprise 2.0 prägte und auch gleich eine Definition dazu lieferte, widerspricht O’Reilly in einer Blogpost, die er kurz nach der Konferenz veröffentlichte. Um die Unterschiede zu traditionellen Ansätzen in den Bereichen Unternehmenskommunikation oder Wissensmanagement herauszustellen, sind für ihn andere Faktoren viel entscheidender:

So my definition instead emphasizes another ‚rule for success:‘ the use of technology platforms that are initially freeform (meaning that they don’t specify up front roles, identities, workflows, or interdependencies) and eventually emergent (meaning that they come over time to contain patterns and structure that can be exploited by their members).

Sehr zu empfehlen ist das kurze Videointerview, das David Weinberger mit Andrew McAfee führte. Darin vermittelt McAfee nicht nur seine Vorstellung von Wissensmangement 2.0, sondern auch einen Eindruck von seinen Qualitäten als Redner.

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