New Clues von den Autoren des Cluetrain Manifesto

1999 veröffentlichten die 4 Autoren Christopher Locke, Rick Levine, David Weinberger und Doc Searls das Cluetrain Manifesto. Es war der Versuch, Mainstream Medien und Marketing Leuten zu erklären, dass sie keine Ahnung haben, wie das Web funktioniert und gleichzeitig darzulegen, worin die Möglichkeiten der Kommunikation im Netz für uns alle bestehen.

Sie formulierten 95 provokante Thesen, um zu zeigen, dass das Zeitalter der Massenkommunikation vorbei ist und sich die Machtverhältnisse zwischen Unternehmen und Kunden zugunsten letzterer verschoben haben. Das Web war von Anfang an ‘social’, auf die direkte Kommunikation und globale Gespräche ausgerichtet. Die Teilnehmer der vernetzten Märkte hatten immer weniger Respekt für humorlose, monotone Marketing-Sprechblasen. Weiterlesen

Die Zukunft von SEO: Einsichten von Experten

Die Zukunft von SEOIn den letzten Jahren wurde die SEO Branche heftig durchgerüttelt. Die Spielregeln haben sich unter anderem durch Google’s Algorithmus Updates (Penguin, Panda) sowie durch manuelle Eingriffe zur Spam Abwehr dramatisch verändert. Besonders im Bereich Linkbuilding ist kaum ein Stein auf dem anderen geblieben. Gerade in Zeiten, in denen die Entwicklung schnell und unberechenbar voranschreitet, ist kein Verlass mehr auf bewährte Rezepte. Guter Rat ist gefragt, wenn es um die Planung zukünftiger SEO Strategien für Unternehmen geht.  Weiterlesen

Smells like Teen Exit oder wie uncool ist Facebook eigentlich?

Wurde vor ein paar Jahren noch vor der Facebook Sucht von Teenagern gewarnt, hat sich das Blatt inzwischen dramatisch gewendet. Immer häufiger tauchen teilweise recht reißerische Artikel auf, die sich mit der Abkehr der jungen Generation und dem daraus resultierenden unvermeidlichen Absturz von Facebook beschäftigen. Oft ist eine mehr oder weniger sorgfältig durchgeführte Studie der Auslöser, oder wie gerade eben eine Studie, die gar keine ist, weil sie lediglich Daten aus Facebook’s Anzeigetool nutzt; und manchmal reicht sogar die Aussage einer 13-jährigen. Der einhellige Tenor ist, dass Teens Facebook uncool finden, weil ihre Eltern und die ältere Verwandtschaft jetzt auch dort rumhängen und sie sich nicht mehr unbeobachtet bewegen können. Deswegen verbinden sie sich mit ihren Freundeskreisen vermehrt über alternative Dienste bzw. Apps wie Snapchat, WeChat, Twitter, WhatsApp oder Instagram. Soweit, so nachvollziehbar. Und, bedeutet das jetzt das Ende von Facebook? Nein, wieso auch? Weiterlesen

Google wird 15. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

imageGoogle kann heute auf 15 Jahre Geschichte zurückblicken. Eine Erfolgsgeschichte, die 1996 in Standford mit Larry Page und Sergey Brin begann. Die beiden hochbegabten Doktoranden interessierten sich für die Linkstruktur im Web und vor allem die Aussagen, die eingehende Links (Backlinks) und ihre Linktexte (Ankertexte) über eine Website machen. Ihr erstes Projekt Backrub sollte Links im Web entdecken, sie für Analysezwecke speichern, um schließlich sichtbar zu machen, wer auf wen verlinkt.  Weiterlesen

Goodbye, Google Reader: Mark all as read!

Für viele, die Informationen aus dem Netz in mehr als den haushaltsüblichen Mengen konsumieren, sind RSS Reader oder Feedreader unverzichtbare Tools. Der Google Reader hat sich seit seiner Veröffentlichung im Jahr 2005 allmählich als der Standard auf diesem Feld etabliert. Zum Entsetzen der Google Reader Nutzer kündigte Google im März dieses Jahres die Einstellung des Dienstes nach dem 1. Juli 2013 an.

Google Reader Reminder

Alleine, dass die populärste Google Reader Alternative Feedly vom Zeitpunkt dieser Bekanntgabe bis Ende Mai 2013 seine Nutzer von 4 Millionen auf 12 Millionen steigern konnte, lässt erahnen, wie groß die Community der Google Reader Nutzer ist bzw. war.

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Ist Content Marketing die Zukunft des Marketing?

Content Marketing, sprich Marketing mit hochwertigen und kreativen Inhalten, ist ja schon seit längerem ein Buzz-Word, das heftig diskutiert wird. Ist es nun alter Wein in neuen Schläuchen oder eine neue Sau, die durchs digitale Dorf getrieben wird? Wurde vorher nur Marketing mit minderwertigen Inhalten betrieben?

Sicher gab es immer schon Marketing mit hochwertigen Inhalten. Aber es gelang eben auch Suchmaschinenoptimierern (SEOs) mit Linkaufbau-Strategien und anderen Tricks eher minderwertige Inhalte auf Suchergebnisseiten nach oben zu pushen. Google hat deswegen mit seinen beiden letzten großen Updates, Pinguin und Panda ganz deutlich Akzente gesetzt. Hochwertige Inhalte sollen bevorzugt und minderwertige abgewertet werden. Die Frage, wie gut Google bzw. sein Algorithmus Qualität erkennen und bewerten kann, wäre einen gesonderten Artikel wert. Ich denke aber, dass Google dafür verstärkt auf Nutzersignale aus dem sozialen Web (z.B. aus Google+) zurückgreifen wird und Links an Bedeutung verlieren. Diese Entwicklung ist also ein erster, wichtiger Grund für die gestiegene Bedeutung von Content Marketing.

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Native Advertising: Die Zukunft der Online Werbung oder nur ein neues Buzz-Word?

Auf den Begriff “Native Advertising” bin ich in den letzten Wochen immer häufiger beim Lesen der einschlägigen Fachmedien gestoßen. Deswegen wollte ich jetzt mal genauer wissen, was sich dahinter verbirgt.

Angefangen hat alles schon im letzten Jahr. Der Investor Fred Wilson sprach im September 2012 auf einem Werbeevent zunächst von “Native Monetization”. Er meinte damit, dass Werbung auf einer Website als natürliches Element und nicht als Fremdkörper wirken solle. Der Geschäftsführer der Media Agentur Sharethrough, Dan Greenberg griff die Idee auf und begann sie unter dem Begriff “Native Advertising” zu promoten. Er versteht darunter die organische Einbettung von Werbung in das Design und den Kontext eines Kanals auf dem sie platziert wird im Unterschied zur Werbung, die als lästige Unterbrechung wahrgenommen wird (Banner, Popups, Pre-Rolls bei Videos, etc.):

“Native Advertising is a form of media that’s built into the actual visual design and where the ads are part of the content.”

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