c/o operative

FEED BEFORE YOU EAT

Archiv für die Kategorie ‘Technologie

Wie das Internet funktioniert in Plain English

ohne Kommentare

Mit Sputnik, dem ersten Satelliten in der Erdumlaufbahn fing 1957 alles an. Die USA waren vom sowjetischen Vorstoß so geschockt, dass sie als Reaktion die ARPA (Advanced Research Projects Agency) gründeten. Das Projekt war dem Verteidigungsministerium unterstellt und sollte neue Kommunikations- und Datenübertragungstechnologien entwickeln. Daraus entstand später mit dem ARPAnet ein kooperatives und dezentrales Rechnernetzwerk, das zum Vorläufer des Internet wurde.

Viele weitere Entwicklungsschritte führten schließlich zu der weltumspannenden Rechner-Infrastruktur, die das Internet heute darstellt. Die meisten von uns nutzen ganz selbstverständlich Dienste wie das World Wide Web oder E-mail, die auf dieser Infrastruktur aufsetzen. Wie aber funktioniert das Internet und die Kommunikation zwischen Millionen von Rechnern? Das folgende Video, hervorgegangen aus einem Wettbewerb initiiert von Euro-IX beantwortet diese Frage sehr anschaulich:

Zitat aus den Untertiteln: “By agreeing to cooperate, we all make the internet happen.”

[via Online Marketing Report]

Technorati Tags:

Geschrieben von Werner Trotter

12. Oktober, 2009 um 14:00

Veröffentlicht in Internet, Technologie, Video

Google Squared: Mehr oder weniger strukturierte Suchergebnisse

mit einem Kommentar

Vor drei Wochen als eine von mehreren Neuerungen für Google’s Suchmaschine auf dem Searchology Event vorgestellt, ging Google Squared vor wenigen Stunden live. Das Produkt kommt aus den Google Labs und soll disparate Daten aus dem Netz strukturiert aufbereiten, so als kämen sie aus einer Datenbank.

An dieser Stelle besteht schon eine gewisse Konkurrenz zu Wolfram|Alpha, dem als Google Killer apostrophierten Projekt von Stephen Wolfram, das tatsächlich auf Grundlage einer riesigen internen Datenbank funktioniert.

Im Unterschied zur normalen Google Suche werden die Ergebnisse in Form einer Tabelle mit verschiedenen Zellen (= squares) präsentiert. Meine Testanfrage war bob marley albums. Die zunächst ausgelieferten Spalten lassen sich problemlos durch weitere ergänzen. In meiner Anfrage habe ich beispielsweise die Spalte Label hinzugefügt. Die Zeilen kann man nach unten jeweils in 10er Schritten fortsetzen.

google squared screenshot

Nützliche Squares lassen sich via Link mit anderen teilen; ist man mit seinen Google Konto angemeldet, kann man sie auch speichern. Eine Möglichkeit, die Daten etwa als .csv oder .xml Datei zu exportieren, existiert bisher nicht.

Alles in allem, so der einstimmige Tenor der ersten Besprechungen, ist Google Squared in diesem Stadium ein nettes Spielzeug, das aber noch weit davon entfernt ist, konstant brauchbare Ergebnisse zu liefern.

Technorati Tags:

Geschrieben von Werner Trotter

4. Juni, 2009 um 01:17

Veröffentlicht in Google, Suchmaschinen, Technologie

Google Web Elements: Google Dienste zum Einbinden in die eigene Website

ohne Kommentare

Vor etwas mehr als zwei Wochen stellte Google auf dem Searchology Event die Innovationen rund um sein Kerngeschäft vor. Neben neuen, erweiterten Suchfunktionen wurde mit den Rich Snippets ein Feature vorgestellt, mit dem Seitenbetreiber ihren Websites (mittels Mikroformaten und RDF) Metadaten hinzufügen können. Ein Schritt, den Tim O’Reilly sogar als möglichen Wendepunkt für das semantische Web bezeichnete.

Soeben ging die von Google veranstaltete Developer Conference Google I/O zu Ende. An zwei Tagen (27./28. Mai) kamen Entwickler in San Francisco zusammen, um sich über neueste Web-Technologien auszutauschen.

Google nutzte diese Plattform, um weitere Neuerungen, unter anderem die Google Web Elements vorzustellen. Dabei handelt es sich um eine einfache und nutzerfreundliche Möglichkeit, Google Produkte als Widgets in die eigene Website oder das eigene Blog zu integrieren, wie man es bisher beispielsweise von YouTube Videos oder Slideshare Präsentationen kannte. D.h. man sucht sich in diesem Fall ein Produkt (= Element) aus, kopiert den dazugehörigen Code und fügt diesen auf der eigenen Seite ein.

Die Elemente, die Google bis jetzt zur Verfügung stellt, sind Calendar, Conversation, Maps, News, Presentations, Spreadsheets, YouTube News und Custom Search. Das Bemerkenswerte bei letzterem ist, dass das Custom Search Widget gleich nach dem Einbau die eigene Seite erkennt und ohne weitere Einstellung oder Anpassung in der Lage ist, diese zu durchsuchen. Wer damit noch ein bischen Geld verdienen will, kann über AdSense auch Werbung einspielen lassen.

Custom Search Element

[via O’Reilly Radar]

Technorati Tags:

Geschrieben von Werner Trotter

28. Mai, 2009 um 02:14

Ebook: Identity in the Age of Cloud Computing

ohne Kommentare

Identity in the Age of Cloud Computing Das Thema Cloud Computing wurde in den letzten Jahren immer populärer. Unternehmen wie Amazon (EC2), Salesforce oder Google (App Engine) stellen dem konventionellen IT-Management ein alternatives Konzept gegenüber, das skalierbare IT-Services on-demand über das Web (die Cloud) anbietet und verbrauchsabhängig abrechnet.

Sogar das Weiße Haus räumt Cloud Computing eine prominente Rolle in der Modernisierung der technologischen Infrastruktur der US Bundesbehörden ein.

Im Sommer 2008 hat das Aspen Institute 28 herausragende Experten aus den verschiedensten Bereichen (Regierung, IT, Finanzen, Verwaltung, Universitäten) an einem runden Tisch versammelt, um die Implikationen von Cloud Computing zu diskutieren. Teilnehmer waren u.a. John Seely Brown und Esther Dyson. J.D. Lasica hat daraus einen Report destilliert, von dem einige behaupten, er wäre der beste, der bisher zu diesem Thema veröffentlicht wurde.

Howard Rheingold bezeichnet Lasica’s “Identity in the Age of Cloud Computing: The next-generation Internet’s impact on business, governance and social interaction “ als Pflichtlektüre für jeden, der die Bedeutung der Cloud im Hinblick auf unsere Gesellschaft verstehen will. Das Ebook steht unter einer Creative Commons Lizenz und kann kostenlos (pdf, 110 Seiten) heruntergeladen werden.

Technorati Tags:

Geschrieben von Werner Trotter

12. Mai, 2009 um 22:03

Veröffentlicht in Cloud Computing, Innovation, Technologie

Das neue Digital Economy Factbook ist da: Zahlen, Fakten und Statistiken zum digitalen Wandel

ohne Kommentare

Digital Economy Factbook Die digitale Revolution hat unser Leben und unsere Wirtschaft in nahezu jedem Bereich grundlegend verändert. Das Digital Economy Factbook hat den Anspruch, verlässliche Statistiken und Informationen von führenden Forschungsinstituten als Grundlage für eine tiefergehende Analyse und ein umfassendes Verständnis dieses Wandels bereitzustellen.

Herausgeber ist eine konservativ angehauchte, private Stiftung namens Progress & Freedom Foundation. Soeben wurde die zehnte Ausgabe des Digital Economy Factbook (2008 – 2009) veröffentlicht, die kostenlos als pdf heruntergeladen werden kann. Auf 183 Seiten gibt es komprimierte Zahlen und Fakten zu allen relevanten Bereichen der digitalen Ökonomie und Projektionen in die Zukunft. Die sieben Kapitel der zehnten Ausgabe:

  1. The Growth of the Internet
  2. The Hardware Sector
  3. The Communications Sector
  4. Digital Media
  5. Electronic Commerce
  6. Threats to the Digital Economy
  7. The Worldwide Digital Economy

[Gefunden bei Connecting the Dots]

Technorati Tags:

Geschrieben von Werner Trotter

26. April, 2009 um 23:26

Google unter die Haube schauen – Im Innern eines Rechenzentrums

mit einem Kommentar

Google nimmt nicht nur eine beherrschende Stellung im Bereich Suchmaschinen und dem damit verbundenen Marketing ein, sondern hat überdies den völlig unbescheidenen Anspruch, alle Informationen dieser Welt zu organisieren und zugänglich zu machen.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, verfügt das Unternehmen über eine entsprechend aufwändige und enorm kostspielige Rechner-Infrastruktur, mit der es nebenbei auch bestens gerüstet ist für den Kampf mit immer wieder neuen potenziellen Google Killern.

Von den bescheidenen Anfängen Google’s, als die Rechnergehäuse zum Teil noch mit Legosteinen gebaut wurden, bis zu den heutigen, gigantischen Rechenzentrums-Kapazitäten war es ein weiter Weg. In der Nachfolge zum Data Center Efficiency Summit, einem von Google organisierten Branchentreffen, das am 1. April 2009  in den Google Headquarters in Mountain View, Kalifornien stattfand, wurde eine Reihe von Videos veröffentlicht, die Einblicke ins bisher streng geheim gehaltene Innere seiner Rechenzentren gewähren.

[via golem.de]

Technorati Tags:

Geschrieben von Werner Trotter

8. April, 2009 um 14:20

Die bescheidenen Anfänge von Google

ohne Kommentare

Heute ist Google eines der größten Internet-Unternehmen und verfügt über eine gigantische und kostspielige Infrastruktur. Allein 2007 investierte es 2,4 Milliarden Dollar in seine Datenzentren.

Angefangen hat alles 1996 mit einem kleinen Forschungsprojekt in Stanford. Die beiden Studenten Larry Page und Sergey Brin arbeiteten an einer Suchmaschine, die sie zunächst BackRub nannten und später in Google umtaufen. Bereits 1997 gab es eine Demo Version der Google Suchmaschine mit einem sehr provisorischen Logo. Der Index umfasste zu diesem Zeitpunkt 24 Millionen Webseiten, die ein Speichervolumen von 147,8 GB beanspruchten.

Early Google

Auf Royal Pingdom gibt es eine Beschreibung der originalen, ziemlich zusammengeschusterten Google Plattform in Stanford; dazu Fotos der eingesetzten Hardware Komponenten inklusive Rechnergehäuse mit Legosteinen.

Bereits im Mai 1998 veröffentlichten Brin und Page ein Forschungspapier mit dem Titel “The Anatomy of a Large-Scale Hypertextual Web Search Engine”, in dem sie Google als Prototypen einer Hochleistungs-Suchmaschine vorstellten. Unter anderem wird eine Systemeigenschaft namens PageRank beschrieben, die sich die Linkstruktur des Web zu eigen macht und deren Berechnung genauer erläutert wird. Mit dem 100.000 Dollar Scheck von Investor Andreas Bechtolsheim beginnt im August 1998 dann offiziell die Erfolgsgeschichte des Unternehmens Google Inc.

Technorati Tags:

Geschrieben von Werner Trotter

4. März, 2009 um 01:44

Veröffentlicht in Google, Suchmaschinen, Technologie

100.000 Links pro Tag

ohne Kommentare

Wo liegen die Grenzen der Aufnahmefähigkeit? Welchem Ausmaß an Informationsüberflutung sind wir ausgesetzt bzw. setzen wir uns aus? Nick Bilton hat auf O’Reilly Radar versucht, das tägliche Überangebot an Inhalten zu veranschaulichen. Dazu hat er sich 98 populäre Technologie Websites und Blogs ausgesucht und die Links auf deren Homepages gezählt.

In seiner Visualisierung sind die Websites alphabetisch sortiert. Die Größe der Kreise ist proportional zur Anzahl der Links auf der jeweiligen Homepage, die zu einem großen Teil der Navigation innerhalb der Websites dienen. Den größten Umfang hat Techmeme, das mit 1081 Links fett in der Mitte sitzt. Insgesamt bringen es die versammelten 98 Websites auf 36.128 Links.

link visualisierung

Bilton geht davon aus, dass die Zahl der Links, mit denen ein Heavy User (durch die Nutzung von Nachrichten Seiten, Feedreader, Twitter oder Email) im Lauf eines Tages konfrontiert wird, auf bis zu 100.000 ansteigen kann. Auch wenn diese Links längst nicht alle wahrgenommen oder geklickt werden, werden sie zumindest in dieser Absicht präsentiert.

Die Frage ist, wie wir dieser täglichen Herausforderung begegnen. Auf Seiten der Websites sind gute Navigation, Usability und gutes Webdesign hilfreich. Auf Seiten des Nutzer braucht es eine gute Auswahl und die richtigen Filter. In den Kommentaren zu Bilton’s Artikel wurde übrigens mit dem Druge Report noch ein sehr schönes Beispiel für eine linklastige Seite aufgeführt.

Technorati Tags:

Geschrieben von Werner Trotter

25. Februar, 2009 um 23:12

Veröffentlicht in Technologie, Visualisierung

McKinsey: Sechs Erfolgsfaktoren für Web 2.0 in Unternehmen

ohne Kommentare

Social Networking Seiten wie Facebook oder MySpace werden monatlich von hunderten von Millionen Menschen besucht. Was die private Nutzung angeht, haben sich Web 2.0 Dienste in den letzten fünf Jahren vom Rand her kontinuierlich in Richtung Mainstream bewegt.

Auch Unternehmen versuchen, die möglichen positiven Effekte von Web 2.0 zu nutzen, das eine ganze Reihe von Technologien wie Blogs, Wikis, Podcasts, Verschlagworten von Informationen (‘Tagging’) oder soziale Netzwerke umfasst. Der Internet Vordenker Clay Shirky sieht den größten Mehrwert darin, ungenutztes Potenzial bei den Mitarbeitern durch partizipatorische Tools zu aktivieren und den Unternehmen dadurch einen Zuwachs an Intelligenz zu sichern.

McKinsey hat in den vergangen zwei Jahren 50 Unternehmen und ihre Bemühungen, Web 2.0 zu implementieren untersucht, um herauszufinden, wie man dabei möglichst erfolgreich vorgeht und welche Faktoren entscheidend sind. In dem Artikel ‘Six ways to make Web 2.0 work’ werden die Ergebnisse vorgestellt und mit der Einführung vorangegangener Technologien wie Enterprise Resource Planning (ERP), Customer Relationship Management (CRM) und Supply Chain Management (SCM) verglichen.

Technorati Tags:

Geschrieben von Werner Trotter

19. Februar, 2009 um 21:51

Cloud Computing in Plain English

mit einem Kommentar

Cloud Computing steht für die Bereitstellung von IT-Infrastrukturen und Anwendungen über das Web. Der Begriff Cloud, zu deutsch Wolke, dient dabei als Metapher für das Internet bzw. das Web. Infrastruktur und Software werden on-demand und dynamisch dem Bedarf der Unternehmen angepasst und von ihnen nutzungsabhängig bezahlt.

Die Bezeichnung Cloud Computing umfasst ein relativ großes Spektrum an Technologien. Salesforce.com hat vor 10 Jahren mit seinem Software as a Service Geschäftsmodell Pionierarbeit geleistet. Neuere Beispiele sind Amazon Web Services oder Google App Engine. Als verwandte Begriffe gelten u. a. Utility Computing, Organic IT, Grid Computing,  On Demand Computing, Platform as a Service oder Computing as a Service.

Für Uneingeweihte klingt das alles ziemlich kryptisch und unverständlich. Was also ist Cloud Computing in einfachen Worten? Die Firma rPath hat ein Video produziert, das im Stil von Commoncraft versucht, eine Antwort zu geben.

[via CIO]

Technorati Tags:

Geschrieben von Werner Trotter

4. Januar, 2009 um 00:33