DNS-Problem verantwortlich für Blackout bei Facebook. Was bitte ist DNS?

Heute vormittag war Facebook in vielen Teilen Europas, des Mittleren Ostens und Afrikas über Stunden nicht erreichbar. Die Ursache war laut heise.de anscheinend ein DNS-Problem. Einige DNS-Server konnten die Adresse www.facebook.com nicht richtig auflösen, sprich sie in die IP-Adresse der Facebook-Server umwandeln. Wer als Unwissender daraus nicht wirklich schlau wird und sich fragt, was denn DNS ist, erhält bei Wikipedia folgende Auskunft:

“Das DNS ist ein weltweit auf tausende von Servern verteilter hierarchischer Verzeichnisdienst, der den Namensraum des Internets verwaltet. […] Hauptsächlich wird das DNS zur Umsetzung von Domainnamen in IP-Adressen („forward lookup“) benutzt. Dies ist vergleichbar mit einem Telefonbuch, das die Namen der Teilnehmer in ihre Telefonnummer auflöst.”

Wem das noch zu nebulös ist, dem kann vielleicht das folgende Video weiterhelfen, das leider nur auf Englisch verfügbar ist. Es stammt von learnDNS.com und soll das DNS, das Domain Name System – einen der wichtigsten Bestandteile des Internet -  in einfachen Worten erklären:

(DNS Video via Digital Inspiration)

The Power of Pull

John Hagel III und John Seely Brown, die beiden Gründer und Vorsitzenden des Deloitte LPP Center for Edge Innovation haben bereits mehrere Bücher zum Thema Technologie und Innovation gemeinsam geschrieben.

Ihr neuestes Werk The Power of Pull: How Small Moves, Smartly Made, Can Set Big Things in Motion, das sie zusammen mit Lang Davison, dem Geschäftsführer des Deloitte Center for Edge Innovation verfassten, wird morgen offiziell veröffentlicht.

Zur Promotion des Buches wurde u. a. eine Facebook Seite eingerichtet, auf der auch einige Videos zu sehen sind, in denen Hagel und Seely Brown verschiedene Aspekte ihres neuen Buchs diskutieren. Gary Bolles, der die Videos produzierte, stellt darüber hinaus eine Sammlung von insgesamt 25 Videos mit den beiden auf einem speziell eingerichteten YouTube Channel zur Verfügung. Die folgende kleine Kostprobe läuft unter der Überschrift Big Shifts are Creating Big Changes”:

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WordPress.com: Feed Updates jetzt in Echtzeit dank PubSubHubbub

Heute wurde c/o operative und 10,5 Millionen weitere WordPress.com Blogs mit einer Technologie ausgestattet, die Updates in Echtzeit an Feedreader wie Netvibes oder Google Reader liefert.

Ein Protokoll mit dem drolligen Namen PubSubHubbub, kurz PuSH sorgt dafür, dass Feeds (RSS bzw. Atom) nicht mehr von den Clients in regelmäßigen Abständen angefragt (Poll), sondern unmittelbar nach Veröffentlichung direkt zugestellt werden (Push).

Das ist zwar nur ein kleiner Schritt für mein Blog, aber laut ReadWriteWeb ein großer Schritt in Richtung Echtzeitweb. Was PubSubHubbub ist, veranschaulicht das nachfolgende Video.

Ausführliche und sehr gute Erklärungen zu PubSubHubbub gibt es darüber hinaus bei drweb.de und auf dem Webkompetenz Blog. Auf jeden Fall werde ich sobald ich diese Post abgeschickt habe, umgehend in den Google Reader wechseln, wo PubSubHubbub anscheinend schon Mitte Februar 2010 implementiert wurde. Und dann bin ich ja echt mal gespannt, ob das Update schon da ist.

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Right Here, Right Now: Google integriert Echtzeitsuche

Wie bereits im Oktober angekündigt, startet Google heute die Integration einer Echzeit Sektion auf seinen Suchergebnisseiten. Latest Results heißt der Teilbereich, auf dem Beiträge von schnelldrehenden Plattformen wie Twitter, FriendFeed, Jaiku, Identi.ca und auch von den großen Social Networks MySpace und Facebook dargestellt werden.

Auch wenn Google dafür die wichtigsten Spieler auf dem Echtzeit-Feld gewinnen konnte, lautet die Herausforderung “Relevance meets the real-time web”, wie es die Überschrift auf dem Official Google Blog treffend zum Ausdruck bringt. Die Schwierigkeit an dieser Stelle ist, für diese schnellen, dynamischen Inhalte aus disparaten Quellen blitzschnell eine vernünftige Reihenfolge (Ranking) zu generieren. Denn auch in der Echtzeitsuche rangiert das Prinizp Relevanz für Google an oberster Stelle.

Die neuen Features sind noch nicht überall sichtbar,  werden aber in den kommenden Tagen sukzessive ausgerollt. Mit diesem Link sollte es bereits jetzt funktionieren. Auf Search Engine Land gibt es eine detaillierte Besprechung. Das folgende Video vermittelt einen ersten kurzen Eindruck von der  Realtime Search auf Google.

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Wie das Internet funktioniert in Plain English

Mit Sputnik, dem ersten Satelliten in der Erdumlaufbahn fing 1957 alles an. Die USA waren vom sowjetischen Vorstoß so geschockt, dass sie als Reaktion die ARPA (Advanced Research Projects Agency) gründeten. Das Projekt war dem Verteidigungsministerium unterstellt und sollte neue Kommunikations- und Datenübertragungstechnologien entwickeln. Daraus entstand später mit dem ARPAnet ein kooperatives und dezentrales Rechnernetzwerk, das zum Vorläufer des Internet wurde.

Viele weitere Entwicklungsschritte führten schließlich zu der weltumspannenden Rechner-Infrastruktur, die das Internet heute darstellt. Die meisten von uns nutzen ganz selbstverständlich Dienste wie das World Wide Web oder E-mail, die auf dieser Infrastruktur aufsetzen. Wie aber funktioniert das Internet und die Kommunikation zwischen Millionen von Rechnern? Das folgende Video, hervorgegangen aus einem Wettbewerb initiiert von Euro-IX beantwortet diese Frage sehr anschaulich:

Zitat aus den Untertiteln: “By agreeing to cooperate, we all make the internet happen.”

[via Online Marketing Report]

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Google Squared: Mehr oder weniger strukturierte Suchergebnisse

Vor drei Wochen als eine von mehreren Neuerungen für Google’s Suchmaschine auf dem Searchology Event vorgestellt, ging Google Squared vor wenigen Stunden live. Das Produkt kommt aus den Google Labs und soll disparate Daten aus dem Netz strukturiert aufbereiten, so als kämen sie aus einer Datenbank.

An dieser Stelle besteht schon eine gewisse Konkurrenz zu Wolfram|Alpha, dem als Google Killer apostrophierten Projekt von Stephen Wolfram, das tatsächlich auf Grundlage einer riesigen internen Datenbank funktioniert.

Im Unterschied zur normalen Google Suche werden die Ergebnisse in Form einer Tabelle mit verschiedenen Zellen (= squares) präsentiert. Meine Testanfrage war bob marley albums. Die zunächst ausgelieferten Spalten lassen sich problemlos durch weitere ergänzen. In meiner Anfrage habe ich beispielsweise die Spalte Label hinzugefügt. Die Zeilen kann man nach unten jeweils in 10er Schritten fortsetzen.

google squared screenshot

Nützliche Squares lassen sich via Link mit anderen teilen; ist man mit seinen Google Konto angemeldet, kann man sie auch speichern. Eine Möglichkeit, die Daten etwa als .csv oder .xml Datei zu exportieren, existiert bisher nicht.

Alles in allem, so der einstimmige Tenor der ersten Besprechungen, ist Google Squared in diesem Stadium ein nettes Spielzeug, das aber noch weit davon entfernt ist, konstant brauchbare Ergebnisse zu liefern.

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Google Web Elements: Google Dienste zum Einbinden in die eigene Website

Vor etwas mehr als zwei Wochen stellte Google auf dem Searchology Event die Innovationen rund um sein Kerngeschäft vor. Neben neuen, erweiterten Suchfunktionen wurde mit den Rich Snippets ein Feature vorgestellt, mit dem Seitenbetreiber ihren Websites (mittels Mikroformaten und RDF) Metadaten hinzufügen können. Ein Schritt, den Tim O’Reilly sogar als möglichen Wendepunkt für das semantische Web bezeichnete.

Soeben ging die von Google veranstaltete Developer Conference Google I/O zu Ende. An zwei Tagen (27./28. Mai) kamen Entwickler in San Francisco zusammen, um sich über neueste Web-Technologien auszutauschen.

Google nutzte diese Plattform, um weitere Neuerungen, unter anderem die Google Web Elements vorzustellen. Dabei handelt es sich um eine einfache und nutzerfreundliche Möglichkeit, Google Produkte als Widgets in die eigene Website oder das eigene Blog zu integrieren, wie man es bisher beispielsweise von YouTube Videos oder Slideshare Präsentationen kannte. D.h. man sucht sich in diesem Fall ein Produkt (= Element) aus, kopiert den dazugehörigen Code und fügt diesen auf der eigenen Seite ein.

Die Elemente, die Google bis jetzt zur Verfügung stellt, sind Calendar, Conversation, Maps, News, Presentations, Spreadsheets, YouTube News und Custom Search. Das Bemerkenswerte bei letzterem ist, dass das Custom Search Widget gleich nach dem Einbau die eigene Seite erkennt und ohne weitere Einstellung oder Anpassung in der Lage ist, diese zu durchsuchen. Wer damit noch ein bischen Geld verdienen will, kann über AdSense auch Werbung einspielen lassen.

Custom Search Element

[via O’Reilly Radar]

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Ebook: Identity in the Age of Cloud Computing

Identity in the Age of Cloud Computing Das Thema Cloud Computing wurde in den letzten Jahren immer populärer. Unternehmen wie Amazon (EC2), Salesforce oder Google (App Engine) stellen dem konventionellen IT-Management ein alternatives Konzept gegenüber, das skalierbare IT-Services on-demand über das Web (die Cloud) anbietet und verbrauchsabhängig abrechnet.

Sogar das Weiße Haus räumt Cloud Computing eine prominente Rolle in der Modernisierung der technologischen Infrastruktur der US Bundesbehörden ein.

Im Sommer 2008 hat das Aspen Institute 28 herausragende Experten aus den verschiedensten Bereichen (Regierung, IT, Finanzen, Verwaltung, Universitäten) an einem runden Tisch versammelt, um die Implikationen von Cloud Computing zu diskutieren. Teilnehmer waren u.a. John Seely Brown und Esther Dyson. J.D. Lasica hat daraus einen Report destilliert, von dem einige behaupten, er wäre der beste, der bisher zu diesem Thema veröffentlicht wurde.

Howard Rheingold bezeichnet Lasica’s “Identity in the Age of Cloud Computing: The next-generation Internet’s impact on business, governance and social interaction “ als Pflichtlektüre für jeden, der die Bedeutung der Cloud im Hinblick auf unsere Gesellschaft verstehen will. Das Ebook steht unter einer Creative Commons Lizenz und kann kostenlos (pdf, 110 Seiten) heruntergeladen werden.

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Das neue Digital Economy Factbook ist da: Zahlen, Fakten und Statistiken zum digitalen Wandel

Digital Economy Factbook Die digitale Revolution hat unser Leben und unsere Wirtschaft in nahezu jedem Bereich grundlegend verändert. Das Digital Economy Factbook hat den Anspruch, verlässliche Statistiken und Informationen von führenden Forschungsinstituten als Grundlage für eine tiefergehende Analyse und ein umfassendes Verständnis dieses Wandels bereitzustellen.

Herausgeber ist eine konservativ angehauchte, private Stiftung namens Progress & Freedom Foundation. Soeben wurde die zehnte Ausgabe des Digital Economy Factbook (2008 – 2009) veröffentlicht, die kostenlos als pdf heruntergeladen werden kann. Auf 183 Seiten gibt es komprimierte Zahlen und Fakten zu allen relevanten Bereichen der digitalen Ökonomie und Projektionen in die Zukunft. Die sieben Kapitel der zehnten Ausgabe:

  1. The Growth of the Internet
  2. The Hardware Sector
  3. The Communications Sector
  4. Digital Media
  5. Electronic Commerce
  6. Threats to the Digital Economy
  7. The Worldwide Digital Economy

[Gefunden bei Connecting the Dots]

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