Am 14. und 15. Juni 2008 trafen sich in Berlin-Kreuzberg auf dem Socialcamp Online Experten mit VertreterInnen gemeinnütziger Organisationen, um sich auszutauschen und die Möglichkeiten des neuen Internet für NGOs auszuloten.
Das Socialcamp orientierte sich in Aufbau und Ablauf am erprobten Barcamp Format. Für alle, die nicht dabei sein konnten, gibt ein 22-minütiges Video Socialcamp - Der Film, veröffentlicht auf Helpedia, Einblicke in das Geschehen vor Ort.
This book provides language and taxonomies that will be very helpful for any manager in understanding and harnessing the myriad new software tools and the opportunities they provide to transform the nature of work for the better.
Social Media ist vielleicht das nächste große Ding. Aber, worum geht es da überhaupt und was ist das Besondere daran? Commoncraft erklären es - passend zu den aktuellen Temperaturen - am Beispiel Eiscreme. Auf dem Beipackzettel zum Video geben die Produzenten diese kurze Beschreibung:
This video focuses on basics of social media: new technology that makes everyone a producer and tools that give everyone a chance to have a say.
Update: Bereits im April 2008 erschien eine dreiminütige Folge zum Thema Podcasting, die mir damals entgangen ist. Die gesammelten Explanations in Plain English Episoden findet man übrigens auf dem YouTube Kanal von Commoncraft.
In den vergangenen fünf Jahren wurde einiges erreicht. 2005 kam der gehostete Service wordpress.com dazu, der auch die Heimat dieses Blogs ist.
Herzliche Glückwünsche an Matt (’Head of Bug Creation’) und an das ganze Team. Das Ereignis wird heute in San Francisco mit einer Party gebührend gefeiert. Wer zufällig gerade in der Gegend sein sollte, ist herzlich eingeladen.
Für einen verlässlichen Service wäre Mahalo Gründer Jason Calacanis sogar bereit, 20 Dollar pro Monat bzw. 250 Dollar im Jahr für einen Twitter Pro Account zu bezahlen. Wenn nur 1% von 10 Millionen Nutzern, also 100.000 Nutzer seinem Beispiel folgten, würden 25 Millionen Dollar pro Jahr zusammenkommen. Die Antwort von Seiten Twitters war allerdings, dass es sich weniger um ein Kosten- als um ein Softwareproblem handelt.
Calacanis’ alter Weggefährte Brian Alvey hat sich ein anderes Geschäftsmodell augedacht. Auf den lustigen Downtime Seiten (hier ein kleine Sammlung) könnten Werbeflächen an die großen Vermarkter wie Overture, Federated Media oder AOL vermietet werden. Louis Gray hatte ein ganz ähnliche Idee mit Google AdSense. Alvey beansprucht für seinen genialen Vorschlag einen Sitz im Aufsichtsrat von Twitter.
Vor wenigen Stunden verkündeten verschiedene Google Blogs, unter ihnen der neu installierte Google Sites Blogs, dass Google Sites nicht mehr nur exklusiv in Google Apps sondern frei verfügbar ist von jedem mit einem Google Konto genutzt werden kann. Der Official Google Blog zu den Verwendungsmöglichkeiten:
Now we’ve made it easy for anyone to set up a website to share all types of information — team projects, company intranets, community groups, classrooms, clubs, family updates, you name it — in one place, for a few people, a group or the world. You can securely host your own website at http://sites.google.com/[your-website] and add as many pages as you like for free.
Ich bin auch gleich Amit Agarwal’s Empfehlung gefolgt und habe mir meine bevorzugte URL gesichert.
Wie Google Sites zu installlieren und zu benutzen ist, zeigt das folgende, knapp dreiminütige Erklärvideo.
Die Medienlandschaft hat sich in den vergangenen Jahren durch die R/evolution im Web gewaltig verändert. Neue, nutzerorientierte Technologien versetzen immer mehr Menschen in die Lage, aktiv an der Kommunikation und den Gesprächen im Web teilzunehmen. Für Unternehmen und Marken wiederum ergibt sich dadurch die Chance zum direkten Dialog mit (potentiellen) Kunden, der in dieser Ausprägung vorher nicht möglich war. Das stellt Marketing- und Kommunikations-Profis allerdings vor ganz neue Herausforderungen, die mit den Schlagwörtern Marketing 2.0 oder PR 2.0 umschrieben werden.
Deirdre Breakenridge ist eine angesehene Marketing- und PR- Fachfrau und Leiterin der Kommunikationsabteilung von PFS Marketwyse, einer Marketing- und Kommunikations-Agentur in New Jersey. In ihrem PapierPR 2.0: A Communicator’s Manifesto (10 Seiten, pdf), erschienen Anfang Mai auf ChangeThis fordert sie ihre zögerlichen und skeptischen Kollegen auf, ihre Vorbehalte gegen die neuen Medien aufzugeben, diese Veränderungen als Chance zu begreifen und sich auf ihre Stärken zu besinnen.
A new change is upon us and with this change comes the opportunity to take back our industry’s credibility and create the reputation that it deserves. [...]
In order to survive, and not be blocked from participating in conversations, you have to learn how to build relationships. And, let’s face it, in PR this is what we know how to do best. [...]
PR 2.0 puts the “public” back in public relations with the ability to speak to more people. The concept is driven by technology (the Web 2.0 platform and social media applications) and 21st century consumer behavior. [...]
PR people have this incredible opportunity to embrace and engage in PR 2.0 communication and to help their brands understand the value of meaningful conversations with customers.
Die Medienlandschaft hat sich in den letzten Jahren durch die neuen sozialen Medien und Technologien wie Blogs, Social Bookmarking oder RSS grundlegend gewandelt. Todd Defren von SHIFT Communications war einer der ersten, der dieser Entwicklung im Bereich Public Relations Rechnung trug.
Im Mai 2006 veröffentlichte er eine zeitgemäße Adaption der konventionellen Pressemitteilung auf die erweiterte Medienlandschaft, den Social Media Press Release und stellte sie als Template zur freien Verfügung. Die Vorlage wurde dankbar angenommen. Aufgrund der inzwischen gesammelten Erfahrungen und Rückmeldungen veröffentlichte Defren vor kurzem eine überarbeitete Ausgabe, das “Social Media Release Template, version 1.5″.
Auf einen anderen Versuch für eine zeitgemäße Gestaltung einer Pressemitteilung verweist Harvard Business Publishing. Im Zuge des bevorstehenden Zusammengehens von Delta und Northwest Airlines wurde eine Microsite mit vielen interaktiven Elementen erstellt, um die Hintergründe, Meinungen und Positionen gegenüber einer vielfältigen und komplexen Medienlandschaft zu vermitteln.
Im Abendprogramm wird es zudem einige unterhaltsame Einlagen geben, wie etwa das von der Zentralen Intelligenz Agentur (ZIA) entwickelte und als neues Schwesterformat von Powerpoint Karaoke angekündigte Domainname-Scrabble oder Blogger-Jeorpardy, die Adaption einer Quiz-Show aus den 90ern, damals moderiert von Frank Elstner.
Diigo steht für “Digest of Internet Information, Groups and Other stuff”. Der Service mit dem Claim “Highlight and Share the Web!” wurde im Juli 2006 veröffentlicht und als ausgeklügelte und umfassende Alternative (= Bookmarking 2.0) zu den Platzhirschen del.icio.us und StumbleUpon positioniert. Um bei den Metaphern aus dem Tierreich zu bleiben: Diigo ist die eierlegende Wollmilchsau unter den Social Bookmarking Diensten. Die Liste seiner Funktionen ist endlos. Webseiten können nicht nur gebookmarkt, sondern direkt auf der Seite auch mit Unterstreichungen und Anmerkungen versehen werden. Die Bookmarks lassen sich sowohl durch Tags als auch in Listen organisieren. Darüber hinaus gibt es vielfältige Möglichkeiten, das Gefundene weiterzugeben oder anderweitig zu posten - via email, twitter, facebook, del.icio.us oder per widget.
Das Konzept der Macher war von Anfang an, nicht nur ein Recherche Tool für einzelne oder Gruppen anzubieten, sondern darüber hinaus auch eine Wissens-Community und ein Aggregator für Social Content zu sein. Was seine Erfinder für einen einzigartigen Produktvorteil halten, wirkt aufgrund seiner Komplexität auf viele potenzielle Anwender vielleicht eher abschreckend. Während die Nutzerzahlen von del.icio.us und Stumbleupon längst die Millionengrenze überschritten haben, kam Diigo bis jetzt nicht über den fünfstelligen Bereich hinaus.
Vor kurzem wurde eine überarbeitete Version vorgestellt, die von Fachpresse und -blogs eine überwiegend positive Resonanz erhielt. Diigo 3.0 glänzt mit einer neuen Benutzeroberfäche, einer überholten Toolbar inklusive neuer Sidebar sowie über 100 weiteren neuen Features! Besonders witzig finde ich die Möglichkeit, Listen von Bookmarks in eine Slideshow zu verwandeln, die bei Bedarf auch per Widget integriert werden können. (Bitte untenstehenden Button drücken, um den Effekt zu sehen.)
Im Mittelpunkt dieses Updates stehen aber kollaborative, Socialnetwork-orientierte Funktionen, sprich: der Austausch und die Zusammenarbeit von Teams, Gruppen oder Communities sowie die Nutzung der akkumulierten Daten (Social Content) beipielsweise für Empfehlungen.
Auch wenn Diigo auf den ersten Blick vielleicht etwas überladen und unübersichtlich wirkt, würde ich eine kleine Erkundungstour unbedingt empfehlen. Erstens, muss man nicht wirklich jede Funktion nutzen. Zweitens, wird sich jede/r, der über grundlegende Web 2.0 Erfahrung verfügt, relativ schnell zurechtfinden. Wer diese Hürde nimmt, wird unter Umständen mit einem sehr guten und nützlichen (Recherche-) Werkzeug belohnt. Das folgende Video ist ein kleiner Appetithappen; darüber hinaus gibt es im Diigo Help Center weiter gehende Anleitungen.
ist ein privates Weblog von Werner Trotter und beschäftigt sich hauptsächlich mit der nächsten Generation von Software, dem neuen Internet und der Vielfalt an theoretischen und vor allem praktischen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben.
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