Archiv der Kategorie 'Social Software'

Video zum Socialcamp 2008 in Berlin

Am 14. und 15. Juni 2008 trafen sich in Berlin-Kreuzberg auf dem Socialcamp Online Experten mit VertreterInnen gemeinnütziger Organisationen, um sich auszutauschen und die Möglichkeiten des neuen Internet für NGOs auszuloten.

Das Socialcamp orientierte sich in Aufbau und Ablauf am erprobten Barcamp Format. Für alle, die nicht dabei sein konnten, gibt ein 22-minütiges Video Socialcamp - Der Film, veröffentlicht auf Helpedia, Einblicke in das Geschehen vor Ort.

(via TQUWiki Weblog)

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Enterprise 2.0 Buch von Niall Cook - Auszüge vorab als Download

niall_cook_ep20 Niall Cook ist Leiter des Bereichs Marketing Technologie der Kommunikations Beratungsagentur Hill & Knowlton und u. a. auch Gründer und Vorsitzender von Cogenz Ltd., einer Firma, die Social Bookmarking Lösungen für Unternehmen entwickelt. Sein Buch “Enterprise 2.0 - How social software will change the future of work” wird am 21. Juli dieses Jahres offiziell erscheinen.

Als Vorgeschmack bietet der Autor am Thema Interessierten auf dem zugehörigen Blog die Einleitung und das erste Kapitel zum Download an (pdf, 820 kb) an. Die einleitenden Worte stammen von keinem Geringeren als Don Tapscott, u.a. bekannt für das Buch Wikinomics: How Mass Collaboration Changes Everything, das er zusammen mit Anthony D. Williams verfasste. Ein kurzer Auszug aus seinem Vorwort:

This book provides language and taxonomies that will be very helpful for any manager in understanding and harnessing the myriad new software tools and the opportunities they provide to transform the nature of work for the better.

Read, enjoy and prosper.

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Neues von Commoncraft: Social Media in Plain English

Social Media ist vielleicht das nächste große Ding. Aber, worum geht es da überhaupt und was ist das Besondere daran? Commoncraft erklären es - passend zu den aktuellen Temperaturen - am Beispiel Eiscreme. Auf dem Beipackzettel zum Video geben die Produzenten diese kurze Beschreibung:

This video focuses on basics of social media: new technology that makes everyone a producer and tools that give everyone a chance to have a say.

(Video is free via Creative Commons 3.0)

Update: Bereits im April 2008 erschien eine dreiminütige Folge zum Thema Podcasting, die mir damals entgangen ist. Die gesammelten Explanations in Plain English Episoden findet man übrigens auf dem YouTube Kanal von Commoncraft.

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WordPress feiert fünften Geburtstag

Heute, genau vor fünf Jahren, wurde die erste WordPress 0.7 Version von einem stolzen Matt Mullenweg auf dem WordPress Development Blog angekündigt.

In den vergangenen fünf Jahren wurde einiges erreicht. 2005 kam der gehostete Service wordpress.com dazu, der auch die Heimat dieses Blogs ist.

Herzliche Glückwünsche an Matt (’Head of Bug Creation’) und an das ganze Team. Das Ereignis wird heute in San Francisco mit einer Party gebührend gefeiert. Wer zufällig gerade in der Gegend sein sollte, ist herzlich eingeladen.

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Twitter: Alternativen und Geschäftsmodelle

twitter Die immer wiederkehrenden Ausfälle (’downtimes’) bei Twitter, die sich in letzter Zeit offenbar häuften, sorgten doch für Frust und Verunsicherung. ReadWriteWeb Autorin Corvida, selbst exzessive Twitter Nutzerin, stellte vorsorglich eine Reihe von on- und offline Alternativen zusammen.

Für einen verlässlichen Service wäre Mahalo Gründer Jason Calacanis sogar bereit, 20 Dollar pro Monat bzw. 250 Dollar im Jahr für einen Twitter Pro Account zu bezahlen. Wenn nur 1% von 10 Millionen Nutzern, also 100.000 Nutzer seinem Beispiel folgten, würden 25 Millionen Dollar pro Jahr zusammenkommen. Die Antwort von Seiten Twitters war allerdings, dass es sich weniger um ein Kosten- als um ein Softwareproblem handelt.

Calacanis’ alter Weggefährte Brian Alvey hat sich ein anderes Geschäftsmodell augedacht. Auf den lustigen Downtime Seiten (hier ein kleine Sammlung) könnten Werbeflächen an die großen Vermarkter wie Overture, Federated Media oder AOL vermietet werden. Louis Gray hatte ein ganz ähnliche Idee mit Google AdSense. Alvey beansprucht für seinen genialen Vorschlag einen Sitz im Aufsichtsrat von Twitter.

Aber vielleicht sorgen Schlagzeilen wie It’s Time For FriendFeed To Kill Twitter auch für zu viel Stress und man sollte Twitter einfach mal in Ruhe lassen.

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Google Sites für alle

Die erste Meldung, die mir heute in meinem Feedreader auffiel, war Quickly Grab a URL on Google Wikis; No Google Juice Though auf Amit Agarwal’s Digital Inspiration.

Ende Februar dieses Jahres reinkarnierte der von Google bereits 2006 übernommene Wiki Service JotSpot als Google Sites, allerdings nur als Bestandteil von Google Apps, der Online Collaboration Suite von Google und war demzufolge nur Google Apps Nutzern zugänglich.

Vor wenigen Stunden verkündeten verschiedene Google Blogs, unter ihnen der neu installierte Google Sites Blogs, dass Google Sites nicht mehr nur exklusiv in Google Apps sondern frei verfügbar ist von jedem mit einem Google Konto genutzt werden kann. Der Official Google Blog zu den Verwendungsmöglichkeiten:

Now we’ve made it easy for anyone to set up a website to share all types of information — team projects, company intranets, community groups, classrooms, clubs, family updates, you name it — in one place, for a few people, a group or the world. You can securely host your own website at http://sites.google.com/[your-website] and add as many pages as you like for free.

Ich bin auch gleich Amit Agarwal’s Empfehlung gefolgt und habe mir meine bevorzugte URL gesichert.

google_sites_coop

Wie Google Sites zu installlieren und zu benutzen ist, zeigt das folgende, knapp dreiminütige Erklärvideo.

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PR 2.0 Strategien

Die Medienlandschaft hat sich in den vergangenen Jahren durch die R/evolution im Web gewaltig verändert. Neue, nutzerorientierte Technologien versetzen immer mehr Menschen in die Lage, aktiv an der Kommunikation und den Gesprächen im Web teilzunehmen. Für Unternehmen und Marken wiederum ergibt sich dadurch die Chance zum direkten Dialog mit (potentiellen) Kunden, der in dieser Ausprägung vorher nicht möglich war. Das stellt Marketing- und Kommunikations-Profis allerdings vor ganz neue Herausforderungen, die mit den Schlagwörtern Marketing 2.0 oder PR 2.0 umschrieben werden.

Deirdre Breakenridge ist eine angesehene Marketing- und PR- Fachfrau und Leiterin der Kommunikationsabteilung von PFS Marketwyse, einer Marketing- und Kommunikations-Agentur in New Jersey. In ihrem Papier PR 2.0: A Communicator’s Manifesto (10 Seiten, pdf), erschienen Anfang Mai auf ChangeThis fordert sie ihre zögerlichen und skeptischen Kollegen auf, ihre Vorbehalte gegen die neuen Medien aufzugeben, diese Veränderungen als Chance zu begreifen und sich auf ihre Stärken zu besinnen.

A new change is upon us and with this change comes the opportunity to take back our industry’s credibility and create the reputation that it deserves. [...]

In order to survive, and not be blocked from participating in conversations, you have to learn how to build relationships. And, let’s face it, in PR this is what we know how to do best. [...]

PR 2.0 puts the “public” back in public relations with the ability to speak to more people. The concept is driven by technology (the Web 2.0 platform and social media applications) and 21st century consumer behavior. [...]

PR people have this incredible opportunity to embrace and engage in PR 2.0 communication and to help their brands understand the value of meaningful conversations with customers.

Das Papier dient nebenbei als Promotion für ihr kürzlich veröffentlichtes Buch PR 2.0: New Media, New Tools, New Audiences. Auf ihrem Weblog Deirdre Breakenride: PR 2.0 Strategies stellt die Autorin außerdem unter Beweis, dass ihre Kenntnisse zum Thema Social Media nicht ausschließlich theoretischer Natur sind.

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Die zeitgemäße Pressemitteilung

Die Medienlandschaft hat sich in den letzten Jahren durch die neuen sozialen Medien und Technologien wie Blogs, Social Bookmarking oder RSS grundlegend gewandelt. Todd Defren von SHIFT Communications war einer der ersten, der dieser Entwicklung im Bereich Public Relations Rechnung trug.

Im Mai 2006 veröffentlichte er eine zeitgemäße Adaption der konventionellen Pressemitteilung auf die erweiterte Medienlandschaft, den Social Media Press Release und stellte sie als Template zur freien Verfügung. Die Vorlage wurde dankbar angenommen. Aufgrund der inzwischen gesammelten Erfahrungen und Rückmeldungen veröffentlichte Defren vor kurzem eine überarbeitete Ausgabe, das “Social Media Release Template, version 1.5″.

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Auf einen anderen Versuch für eine zeitgemäße Gestaltung einer Pressemitteilung verweist Harvard Business Publishing. Im Zuge des bevorstehenden Zusammengehens von Delta und Northwest Airlines wurde eine Microsite mit vielen interaktiven Elementen erstellt, um die Hintergründe, Meinungen und Positionen gegenüber einer vielfältigen und komplexen Medienlandschaft zu vermitteln.

(via Niall Cook)

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re:publica 08 ante portas

publica 08 Der Countdown läuft. In sechs Tagen beginnt die zweite re:publica unter der Überschrift “Die kritische Masse” in Berlin. Das Ticket für die drei Tage währende Konferenz habe ich mir schon vor Wochen und komfortabel über amiando besorgt. Gottseidank, denn vor drei Tagen verkündeten die Organisatoren, dass die Veranstaltung mit kapp über 800 Teilnehmern bereits ausverkauft sei. In der Kalkscheune dürfte es demnach ziemlich kuschelig werden.

Das Programm deckt ein vielseitiges und interessantes Spektrum an Themen ab, das von Technologie, Medien, Politik, Kultur bis hin zu Entertainment reicht.
Ein paar Veranstaltungstitel, die mir beim Überfliegen in’s Auge gestochen sind: Hurra, hurra, die Schule bloggt!, Weil wir es können!, Polizei 2.0, Strickblogs oder Postfeminismus, Wenn Politiker ins Internet sprechen, Twitterwelt - neues Abbild der Realität?, Beten per Mausklick? und die Keynote: Web 2.0 im Unternehmen.

Im Abendprogramm wird es zudem einige unterhaltsame Einlagen geben, wie etwa das von der Zentralen Intelligenz Agentur (ZIA) entwickelte und als neues Schwesterformat von Powerpoint Karaoke angekündigte Domainname-Scrabble oder Blogger-Jeorpardy, die Adaption einer Quiz-Show aus den 90ern, damals moderiert von Frank Elstner.

Ich freue mich auf nächste Woche.

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Diigo 3.0: Das Schweizer Messer für Wissensarbeiter

diigo_logo Diigo steht für “Digest of Internet Information, Groups and Other stuff”. Der Service mit dem Claim “Highlight and Share the Web!” wurde im Juli 2006 veröffentlicht und als ausgeklügelte und umfassende Alternative (= Bookmarking 2.0) zu den Platzhirschen del.icio.us und StumbleUpon positioniert. Um bei den Metaphern aus dem Tierreich zu bleiben: Diigo ist die eierlegende Wollmilchsau unter den Social Bookmarking Diensten. Die Liste seiner Funktionen ist endlos. Webseiten können nicht nur gebookmarkt, sondern direkt auf der Seite auch mit Unterstreichungen und Anmerkungen versehen werden. Die Bookmarks lassen sich sowohl durch Tags als auch in Listen organisieren. Darüber hinaus gibt es vielfältige Möglichkeiten, das Gefundene weiterzugeben oder anderweitig zu posten - via email, twitter, facebook, del.icio.us oder per widget.

Das Konzept der Macher war von Anfang an, nicht nur ein Recherche Tool für einzelne oder Gruppen anzubieten, sondern darüber hinaus auch eine Wissens-Community und ein Aggregator für Social Content zu sein. Was seine Erfinder für einen einzigartigen Produktvorteil halten, wirkt aufgrund seiner Komplexität auf viele potenzielle Anwender vielleicht eher abschreckend. Während die Nutzerzahlen von del.icio.us und Stumbleupon längst die Millionengrenze überschritten haben, kam Diigo bis jetzt nicht über den fünfstelligen Bereich hinaus.

Vor kurzem wurde eine überarbeitete Version vorgestellt, die von Fachpresse und -blogs eine überwiegend positive Resonanz erhielt. Diigo 3.0 glänzt mit einer neuen Benutzeroberfäche, einer überholten Toolbar inklusive neuer Sidebar sowie über 100 weiteren neuen Features! Besonders witzig finde ich die Möglichkeit, Listen von Bookmarks in eine Slideshow zu verwandeln, die bei Bedarf auch per Widget integriert werden können. (Bitte untenstehenden Button drücken, um den Effekt zu sehen.)

Feed Play

Im Mittelpunkt dieses Updates stehen aber kollaborative, Socialnetwork-orientierte Funktionen, sprich: der Austausch und die Zusammenarbeit von Teams, Gruppen oder Communities sowie die Nutzung der akkumulierten Daten (Social Content) beipielsweise für Empfehlungen.

Auch wenn Diigo auf den ersten Blick vielleicht etwas überladen und unübersichtlich wirkt, würde ich eine kleine Erkundungstour unbedingt empfehlen. Erstens, muss man nicht wirklich jede Funktion nutzen. Zweitens, wird sich jede/r, der über grundlegende Web 2.0 Erfahrung verfügt, relativ schnell zurechtfinden. Wer diese Hürde nimmt, wird unter Umständen mit einem sehr guten und nützlichen (Recherche-) Werkzeug belohnt. Das folgende Video ist ein kleiner Appetithappen; darüber hinaus gibt es im Diigo Help Center weiter gehende Anleitungen.

Verwandte Artikel:

Studium 2.0 - Essentielle Web Tools, Teil 3 

Meine Top Ten Tools 2006 

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ist ein privates Weblog von Werner Trotter und beschäftigt sich hauptsächlich mit der nächsten Generation von Software, dem neuen Internet und der Vielfalt an theoretischen und vor allem praktischen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben.

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