Was geht ab auf Facebook? 10 Monitoring Tools für Trends, Themen und Neuigkeiten

Facebook MonitoringFacebook ist mit seinen weit über 500 Millionen Nutzern natürlich eine attraktive Plattform, wenn es darum geht, angesagte Trends, aktuelle Themen und wichtige Diskussionen zu entdecken und zu verfolgen. Neben der in-house Suche von Facebook, die noch stark verbesserungswürdig ist, gibt es eine Reihe von externen Tools, die den öffentlich zugänglichen Datenstrom von Facebook durchsuchen und Einsichten in die ‘Likes’ und ‘Shares’ der Nutzer vermitteln. Grundlage dieses Datamining sind a) die offene Programmierschnittstelle (API) und b) die Social Plugins von Facebook. Im Folgenden stelle ich 10 (+2) dieser Dienste kurz vor.

Like Button: Hat zwar das Facebook Erscheinungsbild, gehört aber nicht zum Unternehmen. Die Like Button Seite listet die aktuellsten und populärsten Links, die auf Facebook geteilt werden in verschiedenen Kategorien auf. Ist man auf Facebook angemeldet, wird auch das Sharing-Verhalten des eigenen Freundeskreises reflektiert.

SharedLikes: Aggregations-Seite mit ähnlichem Look & Feel wie Like Button. Als zusätzliches Feature gibt es hier noch die Suchfunktion, welche anzeigt, wieviele Likes für die einzugebende Website angefallen sind. Auch bei SharedLikes werden, falls in Facebook eingeloggt, die populären Links der Freunde mit angezeigt.

All Things Now: Diese Seite funktioniert ähnlich wie die beiden Vorgänger. Hier werden die am häufigsten geteilten (‘shared’) Links versammelt und können nach Themengebieten oder über die eingebaute Suchfunktion abgesurft werden.

myprops.org: Ebenfalls eine aggregierende Seite, die sich selbst als ‘Content Discovery Engine’ bezeichnet. Sie speist sich aus dem gesamten Social Web, wobei Facebook-Inhalte eine herausragende Stellung einnehmen (Facebook Most Shared Videos, Facebook Most Shared Links). Eine Suchfunktion ist ebenso vorhanden wie die Möglichkeit, nach Themen und Kategorien zu filtern.

openbook: Ist eine Suchmaschine, mit der sich öffentliche Updates von Facebook Usern durchsuchen lassen. Die Entwickler wollen mit diesem Projekt eigentlich auf datenschutzrelevante Missstände bei Facebook hinweisen. Ein interessantes Feature unter Marktforschungsgesichtspunkten könnte die geschlechterspezfische Abfrage nach Männern oder Frauen sein.

Kurrently: Eine Echtzeit-Suchmaschine, die Facebook und Twitter durchsucht, die aber eine Filtermöglichkeit anbietet, so dass nur die öffentlichen Datenströme von Facebook oder Twitter präsentiert werden. Interessant für das Monitoring ist die Integration von RSS, so dass Suchanfragen per Feedreader abonniert werden können.

Topsy: Eine der besten Echzeit-Suchmaschinen für das Social Web. Um aus dem sozialen Datenstrom spezielle Facebook Inhalte zu isolieren, geht man in die ‘Advanced Search’, wo es diverse Filtermöglichkeiten gibt. Dort den Suchbegriff und unter ‘Search within a site or domain’ dann facebook.com eingeben. Verfügt über RSS!

Socialmention: Ebenfalls ein hervorragendes Such-und Analyse Tool für das Echtzeitweb. Neben der generellen Suche über das gesamte Social Web hinweg, bietet Socialmention unzählige Filtermöglichkeiten an –  über einzelne Kategorien wie Blogs oder Social Networks bis hin zu speziellen  Quellen wie etwa Twitter, Digg, Netvibes oder auch Facebook. Verfügt über RSS!

Google’s Realtime Search: Aufgrund der wachsenden Bedeutung des Social bzw. des Echtzeitweb hat Google 2010 reagiert und seine Echtzeitsuche als weitere vertikale Suchmaschine eingeführt. Neben der Hauptquelle Twitter werden auch öffentliche Updates aus Facebook angezeigt. Hier gibt es ebenfalls über die Advanced Search (oder den Operator site:facebook.com) die Möglichkeit, nach Inhalten aus Facebook zu filtern.

quirk.li: Offensichtlich ein deutsches Projekt, das auch unter Adtellingence bekannt ist. Auch hier handelt es sich um eine Suchmaschine, die den Vorteil hat, dass nach verschiedenen Sprachen (Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Niederländisch) gefiltert werden kann.

Zwei weitere interessante Dienste mit ambitionierteren Ansätzen sind Booshaka und Likester. Beide erfordern allerdings die Installation der zugehörigen App in Facebook, um daraus Nutzen ziehen zu können.

WordPress.com: Feed Updates jetzt in Echtzeit dank PubSubHubbub

Heute wurde c/o operative und 10,5 Millionen weitere WordPress.com Blogs mit einer Technologie ausgestattet, die Updates in Echtzeit an Feedreader wie Netvibes oder Google Reader liefert.

Ein Protokoll mit dem drolligen Namen PubSubHubbub, kurz PuSH sorgt dafür, dass Feeds (RSS bzw. Atom) nicht mehr von den Clients in regelmäßigen Abständen angefragt (Poll), sondern unmittelbar nach Veröffentlichung direkt zugestellt werden (Push).

Das ist zwar nur ein kleiner Schritt für mein Blog, aber laut ReadWriteWeb ein großer Schritt in Richtung Echtzeitweb. Was PubSubHubbub ist, veranschaulicht das nachfolgende Video.

Ausführliche und sehr gute Erklärungen zu PubSubHubbub gibt es darüber hinaus bei drweb.de und auf dem Webkompetenz Blog. Auf jeden Fall werde ich sobald ich diese Post abgeschickt habe, umgehend in den Google Reader wechseln, wo PubSubHubbub anscheinend schon Mitte Februar 2010 implementiert wurde. Und dann bin ich ja echt mal gespannt, ob das Update schon da ist.

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Google Suchergebnisse bald mit RSS Feeds

Die Nachricht ist schon ein paar Tage alt, aber immer noch einen Hinweis wert. RSS Feeds für Google News oder die Google Blogsuche gibt es schon seit längerem. Auch die anderen großen Suchmaschinen Yahoo! und die MSN Live Search bieten bereits RSS Feeds für die Suchergebnisseiten an.

Jetzt soll laut Search Engine Land vielleicht schon Anfang November die reguläre Google Websuche nachziehen und mit RSS Feeds ausgestattet werden.

Diese Funktion wäre dann eine Erweiterung von Google Alerts, einem Service, mit dem man bislang Benachrichtigungen zu definierten Suchanfragen nur via email erhalten kann. Bis dato eine recht altmodische Variante, die zudem nach meinen Erfahrungen auch nicht besonders gut funktionierte. Die Erweiterung um RSS bietet endlich die Möglichkeit, die Suchanfragen viel komfortabler mit Hilfe von Startseiten oder Feedreadern z. B. für Monitoring Zwecke zu verarbeiten.

[via Google Blogoscoped]

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Google Reader in Plain English

Commoncraft erläutern in einer kleinen Auftragsarbeit die Subscriptions- und Sharing Funktionen des Google Reader in gewohnter Manier. Nette Erklärung für Einsteiger; am besten gleich im Doppelpack mit dem RSS Video zu Gemüte führen.

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Richtig Geld sparen mit Enterprise RSS

RSS Icon 3D Die meisten Leute, die sich intensiv mit dem Web (2.0) beschäftigen, lieben RSS. Obwohl schon seit Ende der 90er Jahre im Einsatz und inzwischen fast in jeder Web 2.0 Anwendung integriert, fristet RSS im Endverbraucher Bereich immer noch ein Schattendasein.

Das liegt zum einen daran, dass RSS eine Funktionalität ist und keine alleinstehende Applikation oder Plattform wie Twitter oder Facebook. Zum anderen sind vielleicht die Vorteile von RSS Feeds und den zugehörigen Endgeräten, den RSS-Readern, nur für diejenigen interessant, die viele Nachrichten aus unterschiedlichen Quellen konsumieren. Der normale Nutzer hat eben eine recht übersichtliche Zahl von Seiten, die er direkt ansteuert, um sein Informationsbedürfnis zu befriedigen. Dazu braucht er nicht unbedingt einen Feedreader.

Wirklich große Chancen für RSS sehe ich auch in Zukunft nicht im Endverbraucher-Markt sondern im Unternehmensbereich. Soweit ich das überblicken kann, ist RSS dort zur Zeit zwar auch nicht das vorherrschende Thema. Unternehmen wiederum lassen sich stärker als vom angesagten Zeitgeist von einem konkreten Nutzen überzeugen, vor allem, wenn er sich direkt in Geld ausdrücken lässt.

Ein beeindruckendes Fallbeispiel schildert Janet Johnson in ihrer Post “Enterprise RSS Saves > $400M in Oil”. Das Fracht- und Schifffahrtsunternehmen Wallem hat weltweit über 6000 Mitarbeiter auf über 300 Schiffen und 600 Mitarbeiter in über 50 Büros, die wiederum über 18 Länder verteilt sind. Zur Koordination dieses riesigen, dezentralen und mobilen Unternehmens-Netzwerks setzt Wallem RSS ein, um “die richtige Information zur richtigen Zeit den richtigen Leuten zur Verfügung zu stellen”. Dazu wurde das Enterprise RSS System von Attensa in die Kombination von Blackpearl’s K2 und Microsoft’s SharePoint integriert.

Wallem war durch die effektivere Informations-Verteilung in der Lage, das Flottenmanagement derart zu verbessern, dass der Ölverbrauch der 329 Schiffe um 8 % bzw. um 394.800 Dollar pro Jahr gesenkt werden konnte. Auch bei Schmieröl konnten 6% bzw. 11.844 Dollar eingespart werden.

Patrick Schlesiger, Wallem’s CIO präsentierte das Fallbeispiel auf der zurückliegenden Enterprise 2.0 Konferenz mit einer trockenen Ansage:

This is not an elegant solution. But guess what? It adds value. It’s simple. Everyone knows what’s going on. If my chief architect leaves, I can hire someone else who will understand it. Business isn’t at risk.

Hier sind die Folien zu seiner Präsentation:

RSS unplugged – Wie man seine Feeds auch offline lesen kann

Heutzutage ist man es in unseren Breitengraden dank DSL und Flatrates gewohnt, permanent online zu sein. Für viele Informations-Junkies ist das Lesen des Feedreaders ein tägliches Bedürfnis. Es kann aber gelegentlich Situationen geben, in denen keine Internetverbindung zur Verfügung steht, etwa bei Bahnfahrten oder Flügen. Wer auch in solchen Zeiten nicht auf das Lesen seiner Feeds verzichten will, kann auf eine Reihe von Möglichkeiten zurückgreifen. Martin Weigert von zweinull.cc hat dieses Problem beim Rückflug aus seinem Urlaub auf recht unkonventionelle Art gelöst:

Meine Ambition war es, trotz fehlender Internetverbindung den langweiligen Flug dafür zu nutzen. Also erstand ich eine halbe Stunde WLAN-Zugang am Flughafen, hastete durch meine Feeds und öffnete jeden lesenswerten Artikel in einem neuen Firefox-Tab. Es wurden mehr als 100. Anschließend schickte ich den Laptop auf Standby, um ihn im Flugzeug wieder zu öffnen und mich in Ruhe und völlig ungestört über das auf den neusten Stand zu bringen, was es in den vergangenen sechs Tagen rund ums Web zu berichten gab.

In den Kommentaren gab es dann noch einige wertvolle Hinweise auf Alternativen, insbesondere von Sascha Konietzke und Marcel Weiß, die ich hier aufgreifen und durch weitere Vorschläge ergänzen will.

Google Reader + Google Gears: Google Gears ist eine Technologie, die Google entwickelte, um den Graben zwischen Web- und Desktop zu überbrücken. Mit dieser Browser Erweiterung lassen sich 2000 Posts bzw. Items für die Offline Nutzung von Google Reader herunterladen und lokal speichern. Wie das im Detail funktioniert, habe ich bereits in einer früheren Post beschrieben.

Read it later: Ist eine Firefox Erweiterung, mit der sich Artikel nicht nur bequem in einer Liste zwischenspeichern sondern auch im offline konsumieren lassen. Eine ausführliche Besprechung gibt es auf Webware.com.

Mozilla Thunderbird: Der Email Client von Mozilla ist gleichzeitig auch ein Feedreader. Wie man ein RSS Konto einrichtet, wird hier beschrieben. Die abonnierten Feeds können auch im Offline Betrieb gelesen werden, wenn die gewünschten Artikel vorher online schon mal abgerufen und dadurch lokal gespeichert wurden.

Microsoft Outlook + NewsGator Inbox 3.0: Diese Kombination ermöglicht das Lesen und Verwalten von RSS Feeds in Microsoft Outlook (ab MS Windows 2000 und MS Outlook 2000). Auch besteht die Möglichkeit, die abonnierten Feeds offline verfügbar zu machen.

Desktop Feedreader: Die einen haben sie fast abgeschrieben, andere schwören drauf. Gegenüber den meisten webbasierten Newsreadern haben Desktop Reader wie BlogBridge, FeedDemon, NetNewsWire oder GreatNews RSS Reader den Vorteil, dass sie auch offline zu gebrauchen sind. Wie ausgeprägt diese Fähigkeit sein kann, zeigt dieser Screencast zu FeedDemon.

ScrapBook: Ist eine Firefox Extension, mit der man Webschnipsel und sogar ganze Webseiten herunterladen, bearbeiten und in einer übersichtlichen Ordnerstruktur verwalten kann. Weitere Informationen zu Funktionsumfang und Anwendungsmöglichkeiten finden sich auf dem FirefoxWiki.

Seite als HTML Datei speichern: Mit jedem Browser lassen sich Webseiten mit dem Befehl “Speichern als” oder “Seite speichern unter” auf dem Rechner speichern und offline durch Doppelklick wieder im jeweiligen Browser lesen. Keine elegante, aber dennoch praktikable Lösung.

Offline arbeiten mit Firefox: Unter dem Menü Datei gibt es bei Firefox die Option “Work offline”. In diesem Modus können auch bei fehlender Verbindung zum Web die zuletzt besuchten und im Cache geladenen Seiten gespeichert und gelesen werden. Vermutlich gibt es bei anderen Browser vergleichbare Funktionen.

Die Darstellung von Posts oder Webseiten entspricht im Offline Modus nicht unbedingt dem online Layout, was sich bei allen Elementen zeigt, die auf eine Verbindung zum Internet angewiesen sind, wie zum Beispiel Fotos, Video- oder Audiodateien. Ein weiteres Problem sind Teilfeeds, bei denen nur die Überschrift oder ein Teaser angeboten werden und der weiterführende Link zum Volltext dann natürlich nicht funktioniert.

Das Problem mit den Media Dateien kann man mit der Firefox Extension Unplug angehen. Mit ihr lassen sich Audio- und Videodatein und sogar Flash Filme von Webseiten auf den Rechner laden kann.

Die Zukunft hält komfortablere Aussichten bereit: Für Firefox 4 wird eine Lösung angestrebt, die Webseiten oder -anwendungen auch dann funktionieren lässt, wenn keine Internetverbindung besteht und die Entwicklungen wie Google Gears, Adobe Air oder Microsoft’s Silverlight überflüssig machen soll.

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Futter für den Feedreader – 15 Ressourcen für gehaltvolle Blogs

rss_food Es gibt viele Möglichkeiten, interessante und relevante Blogs zu finden. Neben unzähligen Blog- und RSS-Verzeichnissen gibt es inzwischen auch eine ordentliche Auswahl an Suchmaschinen, die auf Blogs und Feeds spezialisiert sind. Dazu gehören u.a. Google Blogsearch, Technorati, Icerocket, Ask.com Weblog und Feeds oder MSN Live Search Feeds.

Eine gute Alternative für Leute, die sich erst ein bischen Orientierung verschaffen wollen, sind (Rang-) Listen, Charts und gebündelte Sammlungen. Sie haben den Vorteil, dass aus dem riesigen Angebot bereits eine überschaubare Auswahl getroffen wurde. Diese kann sowohl auf objektiven Statistiken als auch auf einer individuellen Auswahl beruhen. Bei einigen dieser Angebote lässt sich gleich die gesamte Liste per OPML in den Feedreader importieren. Hier ist meine subjektive Selektion an Ressourcen:

1. Deutsche Blogcharts: Der Klassiker. Das wöchentlich aktualisierte Angebot von Jens Schröder präsentiert die 100 meistverlinkten Blogs der deutschsprachigen Blogosphäre. Das Ranking basiert auf Statistiken von Technorati.

2. Rivva Leitmedien: Rivva ist ein Projekt von Frank Westphal, inspiriert vom US Vorbild Techmeme. Rivva Leitmedien listet über 500 der einflussreichsten neuen und traditionellen Medien im deutschsprachigen Raum auf und wird täglich bzw. nächtlich aktualisiert. Das Ranking beruht auf verschiedenen Faktoren wie Einfluss und Präsenz und wird hier näher erklärt. OPML steht zur Verfügung.

3.Wikio Blog-Ranking: Das Informationsportal Wikio stellt Meldungen aus traditionellen Medien und Blogs zusammen. Die ausgewerteten Blogs werden einem Ranking unterworfen, das von der Anzahl und dem Gewicht der eingehende Links abhängt. Neben den allgemeinen Charts gibt es auch Rankings in verschiedenen Kategorien wie Marketing, Media oder High-Tech.

4. Techmeme Leaderboard: Techmeme ist ein Angebot von Gabe Rivera, das Tag für Tag die Links zu den populärsten englischsprachigen Technologie Stories auf einer Website bündelt. Dazu werden mehrere tausend Blogs und konventionelle Medien überwacht. Das Leaderboard listet die Top 100 Quellen mit der größten Präsenz auf. OPML steht zur Verfügung.

5. Technorati: Die Blogsuchmaschine Technorati bietet neben seinen Top 100 Blogcharts noch weitere, spezifischere Möglichkeiten im Rahmen seiner Blog-Directory an.

6. Alltop: Das neue Projekt von Guy Kawasaki ist, wenn man so will, ein fertig konfigurierter Feedreader. Zu verschiedenen Kategorien wie Work, Living oder Culture werden die Feeds von ausgewählten Top-Blogs und Websites einem übersichtlichen Design zusammengeführt (aggregiert). Vergleichbare Angebote gibt es schon seit einiger Zeit auf dem Markt. Da sie als Einstiegspunkt für das Web gedacht sind, werden sie auch Startpages genannt. Weitere Beispiele sind popurls, Original Signal oder Daily Rotation.

7. Blogged.com: Hierbei handelt es sich um ein neues und neuartiges Blogverzeichnis, das bei der Entdeckung von Blogs helfen will. Die Datenbank enthält bereits über 200.000 Blogs. Orientieren kann man sich wie gewohnt bei Verzeichnissen anhand von Kategorien oder Themen. Darüber hinaus gibt es aber noch eine Suchfunktion, die im Unterschied zu den gängigen Blogsuchmaschinen darauf abzielt, nicht einzelne Beiträge aus Blogs sondern passende Blogs zu den Suchbegriffen zu präsentieren. Mehr Infos dazu gibt hier.

8. AdAge Power 150: Advertising Age veröffentlicht eine Rangliste von 580 englischsprachigen Medien und Marketing Blogs. Für das Ranking benutzt der Macher Todd Andrlik eine Mischung aus Google Page Rank, Technorati Rankings, Bloglines Abonnentenzahlen, Alexa Points und seinen eigenen subjektiven Bewertungen der einzelnen Blogs. OPML steht zur Verfügung.

9. Top 100 Analyst Blogs: Nach dem Vorbild der Power 150 und auf Basis der Tekrati Blogs Directory generierte Jonny Bentwood, ein Edelman PR Berater eine Liste mit den Top 100 der englischsprachigen Analysten Blogs. Am 18. Februar 2008 wurde die aktuelle Ausgabe auf seinem Blog Technobabble 2.0 veröffentlicht.

10. The Top 100 Productivity and Lifehack Blogs: Wer sich für Getting things done, Produktivitätsmethoden und dergleichen interessiert, bekommt hier die wichtigsten englischsprachigen Blogs zu diesen Themen serviert. (via)

11. Die Liste – 67 Blogs und Webseiten für Job und Karriere: Jochen Mai hat auf seinem Blog Die Karriere-Bibel eine Übersicht zu den interessantesten deutschsprachigen Job- und Karriereblogs erstellt. By public demand hat er ein Pendant mit englischsprachigen Blogs nachgereicht.

12. PR and Communications Blogs List: Constantin Basturea veröffentlichte März 2005 zum ersten Mal eine Liste mit 160 internationalen PR Blogs. Sie wird seither in regelmäßigen Abständen aktualisiert. Das letzte Update stammt vom 25. November 2007 beinhaltet bereits 743 Feeds. OPML Datei steht zur Verfügung.

13. Education Blog List: Aseem Badshah erstellte Anfang Januar 2008 eine Liste der populärsten englischsprachigen Bildungsblogger auf Basis der Technorati Authority. Die Liste besteht aus insgesamt 107 Blogs und wird angeführt von Weblogg-ed (Autor: Will Richardson), Stephen’s Web (Autor: Stephen Downes) und 2 Cents Worth (Autor: David Warlick).

14. Blog Thinkers: Steve Rubel beklagte Anfang des Jahres die Oberflächlichkeit vieler Top-Blogger (‘Lazyweb’) und das Fehlen tiefgründiger Beiträge. Seine Liste der Blog Thinkers hat er zusammengestellt, um sich und andere zu inspirieren.

15. Blogrolls: Last but not least gibt es da noch die gute alte Blogroll. Die meisten Blogs verfügen über diese Liste mit handverlesenen Links zu anderen Weblogs, die i.d.R. in der der rechten Navigationleiste zu finden ist und durchaus als Empfehlung verstanden werden kann. Hat man einen interessanten Blog entdeckt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, in dessen Blogroll weitere relevante Blogs zu finden.

(Photo: Stijn Vogels via flickr, CC License)

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