Andrew Stanton über Storytelling und die Zutaten für eine gute Geschichte

Der Filmemacher und Drehbuchautor Andrew Stanton (Toy Story, WALL-E, Finding Nemo) erzählt in diesem unterhaltsamen TED Talk vom Februar 2012 , was er über Storytelling im Lauf seines Lebens und durch seine Arbeit gelernt hat.

Einige seiner wichtigsten Zutaten sind Verbindung herstellen, das Versprechen machen, dass alles auf ein einziges Ziel hinaus läuft; ein starkes, durchgängiges Thema und das Erzeugen von Staunen und Verwunderung. Und “Storytelling is Joketelling”, wie er gleich zu Beginn seiner Präsentation eindrucksvoll demonstriert.

TED Talk Andrew Stanton

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Tod und Auferstehung von SEO

Das Internet hat sich in den letzten Jahren gewaltig verändert. Neue Technologien und  das Aufkommen von Social Media haben erheblich dazu beigetragen. Auch Google hat seine Suchmaschine und deren Algorithmus ständig weiter entwickelt, einerseits, um Spam und Manipulation zu unterbinden, zweitens, um eine bessere Nutzererfahrung zu bieten und drittens, um neue Entwicklungen im Web aufzugreifen und diese zu kongenial abzubilden.

Dazu gehört beispielsweise die Integration von sozialen Signalen (Tweets, Likes, etc.) als Ranking-Faktoren. Oder die Nutzererfahrung einer Website, die seit dem letzten Update namens Panda wesentlich stärker bewertet wird. Vor diesem Hintergrund verändern sich auch die Aufgaben von SEO.

Rand Fishkin, Chef der Internet Marketing Company SEOmoz und einer der Vordenker eines neuen, integrierten Ansatzes ist der Meinung, dass der moderne SEO ein Webstratege werden muss. Was damit gemeint ist, erläutert er in der folgenden Präsentation, die ich nur  jedem wärmstens an’s Herz lege, der sich auch nur ansatzweise für Online Marketing, SEO und Social Media interessiert.

Die Evolution des Google Rankings und die Konsequenzen für das Online Marketing

Wachsende Kritik an der Qualität seiner Suchergebnisse, die zunehmend von qualitativ minderwertigen Seiten wie zum Beispiel Content Farmen beherrscht wurden, veranlasste Google, mit einem Update seines Algorithmus zu reagieren. Das sogenannte Farmer/Panda Update wurde Ende Februar vorgenommen und betraf immerhin etwa 12% der US Suchergebnisse. Die deutsche SEO Firma Sistrix hat die Auswirkungen untersucht und die größten Verlierer ermittelt.

Google hat im Lauf der Zeit seinen Algorithmus, der sich aus mindestens 200 verschieden Faktoren zusammensetzt, immer wieder durch Updates angepasst bzw. weiterentwickelt. Die wichtigsten Updates, früher auch Google Dances genannt, sind in einer Infografik von Level343.com dargestellt.

Rand Fishkin, Chef der amerikanische SEO Company SEOmoz hat sich Gedanken die zukünftige Entwicklung der Suchmaschinen, auch im Hinblick auf Traffic für Websites gemacht. Er geht davon aus, dass:

  1. Die Suchmaschinen in eine “ganzheitliche” Richtung gehen werden, bei der Marken mit einer mehrdimensionalen Online-Präsenz bevorzugt werden und natürlichen Traffic beispielsweise auch durch Social Media Aktivitäten erhalten.
  2. Die Zunahme und die zunehmende Bedeutung von Social Media Seiten wie Facebook, Twitter, Yelp, aber auch Newcomern wie Foursquare oder Quora  kann – wenn geschickt genutzt – zu einer zunehmenden Diversifikation des Traffics führen und so den Anteil bzw. die einseitige Abhängigkeit von Suchmaschinen (aber auch anderen dominanten Kanälen) verringern.

In der folgenden Präsentation The Evolution of Google Rankings führt er diese Überlegungen weiter aus:

 

Bonus: Passend zum Thema gibt es ein aktuelles Adzine Interview mit dem bekannten deutschen SEO Markus Tandler aka Mediadonis –>  “Wie groß ist der Einfluss von Social Media auf das Ranking”

Google Instant und die Implikationen für Online Marketing, SEO und SEM

Vage Ankündigungen, PR-Trommelwirbel und speziell gestaltete Google Doodles ließen die Spannung im Vorfeld steigen. Auf der gestrigen Veranstaltung, für die man das San Francisco MOMA als Location wählte, stellte Google dann in einer aufwändigen Präsentation, welche einige Exponate des MOMA einband, eine weitreichende Überarbeitung seiner Benutzeroberfläche vor. Google Instant vervollständigt automatisch und vorausschauend die Suchanfragen schon beim Eintippen, was man bereits von Google Suggest kennt. Neu ist aber, dass gleichzeitig und dynamisch auch entsprechende Suchergebnisseiten (SERPs) inklusive Anzeigen gezeigt (gestreamt) werden.

Verfügbar ist Google Instant zunächst in den USA, UK, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Russland und für die neueren Browser Versionen von Google Chrome, Firefox, Safari und Internet Explorer. Zu sehen ist der Effekt bisher auch nur für angemeldete Nutzer eines Google Kontos – mit einer Ausnahme: auf der google.com Domain funktioniert es offensichtlich auch ohne Login. Wer dieser Innovation nicht so viel Euphorie entgegenbringt, wie von Google vielleicht erwartet, kann Google Instant einfach ausschalten und zur gewohnten Suchfunktion zurückkehren.

Sicher ist, dass die Neuerung Auswirkungen auf das Suchverhalten der Nutzer haben wird. Bereits während des Live-Events wurden via Twitter Fragen nach den Konsequenzen für die Disziplinen Suchmaschinenoptimierung (SEM) und Suchmaschinenmarketing (SEM) gestellt und auch schon unterschiedlich beantwortet.

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Da ich mir selbst erst eine Meinung bilden muss, hier zunächst eine Auswahl von Artikeln, die sich insbesondere mit den Auswirkungen für das Marketing um Google herum beschäftigen und das Thema kontrovers diskutieren:

Searchengineland: Will Google Kill the Long Tail?

Seobook: How Google Instant Changes the SEO Landscape

Positiontech: SEO Lives On Despite Google Instant

Netzwertig: Wenn der Berg zu blöd ist …

Karl Kratz Onlinemarketing: Google Instant Suche

Mailorderportal: Der Shorthead des Longtail: Googles vergiftete Schnellsuche

Matt Cutts: Thoughts on Google Instant

Steve Rubel: Google Instant Makes SEO Irrelevant

SmoothSpan Blog: Google Instant Search = Instant Echo Chamber

Ecosultancy: Google Instant – the search expert’s view

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Die Suchmaschinen Landschaft 2010: Drei SEOmoz Präsentationen von der Web 2.0 Expo

Suchmaschinen sind trotz wachsender Konkurrenz durch Social Media Seiten wie Facebook immer noch die entscheidenden Traffic-Bringer. Das Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist deswegen nach wie vor aktuell.

SEOmoz ist eine der renommiertesten SEO Agenturen in den USA, die den Veränderungen im Netz Rechnung trägt und Social Media in ihre Online Marketing Strategie integriert. Mitbegründer und Geschäftsführer Rand Fishkin hielt auf der zurückliegenden Web 2.0 Expo in San Francisco einen Vortrag und stellt auf Grund der großen Nachfrage und für alle, die nicht dabei sein konnten, die Präsentationsfolien zur Verfügung.

Darüber hinaus reicht er gleich noch die Präsentation seines Kollegen Stephan Spencer zum Thema Keyword Recherche und Targeting durch.

Und da aller guten Dinge drei sind, gibt es obendrauf noch eine Slideshow, die in Anlehnung an das im O’Reilly Verlag erschienene Buch The Art of SEO erstellt wurde. Die Credits dafür gehen an Rand’s Co-Autoren Eric Enge, Stephan Spencer und Jessie Stricchiola.

[via SEOmoz Blog]

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Neuer Report zum Thema ROI, Erfolgskontrolle und Kennzahlen für Social Media

Social Media Seiten wie Facebook oder YouTube gehören zu den Top Destinationen im Web. 73% der Internet User in den USA nutzen Social Media Seiten mindestens einmal wöchentlich. Dass Social Media Marketing immer wichtiger wird, ist nur noch schwer zu ignorieren – gerade vor dem Hintergrund der von Facebook aktuell vorgestellten Neuerungen. Viele Unternehmen sehen inzwischen das Potenzial, haben aber Schwierigkeiten, eine Social Media Strategie zu formulieren und in ihr gesamtes Marketing zu integrieren.

Leider hat WordPress.com aktuell ein Problem, den fertig geschriebenen Beitrag fehlerfrei darzustellen, weswegen ich mich entschieden habe, diesen auf meinem posterous Blog zu veröffentlichen. Wer also (hoffentlich) weiter lesen will, die Fortsetzung ist nur einen Klick entfernt.

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Peter Kruse auf der re:publica 2010: Wie Netzwerke Wirtschaft und Gesellschaft revolutionieren

Während der zweite Tag der re:publica 2010 gerade beginnt, ist ein Highlight des ersten Tages bereits dokumentiert und zur re:view bereitgestellt. Peter Kruse erforscht die Nutzung kollektiver Intelligenz und, lehrt an der Uni Bremen Allgemeine und Organisationspsychologie und leitet das Beratungsunternehmen nextpractice.

Sein Vortrag “What’s next: Wie die Netzwerke Wirtschaft und Gesellschaft revolutionieren”, stieß auf sehr positive Resonanz. Ulrike Reinhard hat die Session aufgezeichnet und online gestellt. Auf Scribd gibt’s darüber hinaus noch die Folien der Präsentation.

Ein wirklich interaktives Video auf YouTube

Eine tolle Arbeit von BooneOakley.com – so richtig zum Drücken. Direkt auf YouTube sieht man die Effekte am besten.

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Webinar mit Chris Brogan: Wie vermittle ich meinen Chef den Nutzen von Social Media?

socialmedia bandwagon Viele Angestellte sind in der Situation, dass sie privat Anwendungen wie Social Networks, Social Bookmarking, Blogs oder Twitter nutzen und deren Vorteile zu schätzen wissen, während in ihrer Arbeitsumgebung noch weitestgehend Social Media Abstinenz herrscht.

Wer daran etwas ändern und seine Vorgesetzten vom Nutzen einer Social Media Strategie überzeugen will, kann sich von Social Media Guru Chris Brogan mit Argumenten versorgen lassen.

In einem Live Webinar , veranstaltet von Hubspot, das morgen, am 22. April zwischen 12:00 und 13:00 stattfindet [3pm-4pm EST (GMT -5)], wird der ausgewiesene Experte Brogan über Vorteile, Strategie und Umsetzung reden. Zur kostenlosen Anmeldung geht’s hier entlang. Zum Aufwärmen kann man schon mal in Twelve Ways to Sell Social Media to Your Boss reinlesen.

[Hinweis via Hubspot Newsletter; Graphik via Flickr / Matt Hamm unter CC Lizenz]

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Erfolgreiches Marketing mit Twitter: Tipps und Tools von Guy Kawasaki

In meinem letzten Posting zu Twitter Geschäftsmodellen ging ich auch auf Socialmedia Größen wie Robert Scoble, Chris Brogan und Guy Kawasaki ein, die Plattformen wie Twitter bislang kostenlos nutzen, um sich und ihre Projekte (den News Aggregator Alltop im Falle von Guy Kawasaki) zu promoten. Gerade bei Guy Kawasaki, der über 91.000 Follower hat und sogar über 99.000 Leuten folgt, fragte ich mich, wie das geht.

Die Antwort gab er in seiner Keynote “Twitter as a Tool for Social Media” auf der Searchengine Strategies 2009. Kawasaki meint, Twitter sei wahrscheinlich das beste Marketing Instrument seit Erfindung des Fernsehens und skizziert drei Generationen von Online Marketing:

Version 1: basierend auf Websites
Version 2: basierend auf Blogs
Version 3: basierend auf Microblogging (Twitter)

Für ihn und seine Zwecke hat es anscheinend funktioniert und er geht davon aus, dass dies jeder erreichen kann, der seine Methoden anwendet. destinationCRM.com hat seine 10 Steps to Terrific Twittering ausführlich beschrieben. Kawasaki geht es eindeutig um größtmögliche Reichweite und er hat keine Scheu, Twitter für Marketingzwecke zu benutzen. Die Grenzen zum Spam sind fließend – ein Vorwurf, den Kawasaki des öfteren zu hören bekommt. Zum Thema Follower, das mich besonders interessierte, erfährt man auf destinationCRM.com:

Kawasaki is followed by 91,000 Twitter users — but he also follows 97,000. He stressed the need to follow those who follow you. Of course, Kawasaki uses automation to keep up with his follows and followers, but the principle behind the process is important. “I think it’s inherently arrogant if you think that you are worth following, but the person following you is not worth you following,” he said. “I don’t want to send the message that 91,000 follow me, but I only follow 50. That’s a message that only 50 matter.” Plus, following those who follow you allows them to direct message you. You want to open up the lines of communication as much as possible, he said.

Interessant ist ebenfalls, welche Tools Kawasaki benutzt, um Marketing mit Twitter in dieser Größenordnung zu betreiben. Aus verschiedenen Quellen und seiner Linkliste zur Keynote habe ich eine Liste von Services zusammgengestellt, die er benutzt bzw. empfiehlt:

Adjix: Erstellt Tiny URLs in Verbindung mit kleinen Ads; liefert auch Tracking Statistiken
SocialToo: Für Socialnetwork Power User; synchronisiert Follower über verschiedene Networks hinweg
Twitter Search: Für’s Monitoring seines eigenen Namens und seiner Marke(n)
Twibs: Business Verzeichnis für Firmen, die Twitter nutzen, um erfolgreiche Beispiele zu finden
Retweetist: Aggregator für Retweets mit Top 100 Retweeted Links & Users
Twitter Hawk: Gezielte Werbung aufgrund von Keywords
Twitterfeed: Automatisiertes Einspeisen von RSS Feeds in Microblogging Plattformen
coTweet: Corporate Lösung für mehrere Nutzer eines Twitter Firmen Accounts
Tweetdeck & Twhirl: Adobe Air Desktop Applikationen für den besseren Überblick
Tynt Tracer: Tracking & Monitoring Tool für eigene Inhalte

Für alle, denen seine Nutzung von Twitter nicht gefällt, hat er ein neues Akronym geprägt: UFM = UnFollowMe.

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