Vor wenigen Stunden verkündeten verschiedene Google Blogs, unter ihnen der neu installierte Google Sites Blogs, dass Google Sites nicht mehr nur exklusiv in Google Apps sondern frei verfügbar ist von jedem mit einem Google Konto genutzt werden kann. Der Official Google Blog zu den Verwendungsmöglichkeiten:
Now we’ve made it easy for anyone to set up a website to share all types of information — team projects, company intranets, community groups, classrooms, clubs, family updates, you name it — in one place, for a few people, a group or the world. You can securely host your own website at http://sites.google.com/[your-website] and add as many pages as you like for free.
Ich bin auch gleich Amit Agarwal’s Empfehlung gefolgt und habe mir meine bevorzugte URL gesichert.
Wie Google Sites zu installlieren und zu benutzen ist, zeigt das folgende, knapp dreiminütige Erklärvideo.
Google Docs (auf deutsch: Google Text und Tabellen), Google’s Online Office Suite für Dokumente, Tabellen und Präsentationen hat in den vergangen Wochen eine Serie interessanter Updates erhalten.
Nachdem bereits im Februar das Design der Textverarbeitungs Toolbar in Richtung Microsoft Office getrimmt wurde, setzte sich diese Entwicklung fort, als Ende März die Navigations-Tabs durch ein traditionelles Drop-down Menü ersetzt wurden. Vorläufig gibt es dieses neue Design nur bei der Textverarbeitung. Tabellen und Präsentationen erscheinen noch mit dem alten Interface.
Kurze Zeit später kam die Ankündigung, dass Google Docs mit Hilfe von Google Gears auch offline genutzt werden kann. Google Gears ist eine Open Source Erweiterung für den Browser, die Web Applikationen erlaubt, auch ohne Internetverbindung zu arbeiten. Von Google bereits 2007 eingeführt, kam sie bis zu diesem Zeitpunkt allerdings nur bei einer Google Anwendung, dem Google Reader zum Einsatz.
Auch eine Reihe anderer Anbieter macht von Google Gears für bestimmte Applikationen Gebrauch. Das Offline Feature wird sukzessive ausgerollt und zeigt sich durch einen Offline Link, wenn es angekommen ist. Es soll sowohl für die Textverarbeitung und nach neuesten Informationen auch für Tabellenkalkulation (Spreadsheets) zur Verfügung stehen. Bei Präsentationen dauert es wohl noch ein bischen länger. Im folgenden Video erklärt der Produktmanager von Google Docs wie das alles funktioniert:
Ende Oktober 2006 akquirierte Google den Wiki Service JotSpot. 16 Monate und unzählige Spekulationenspäter, lüftete Google vor drei Tagen das Geheimnis um dessen weitere Verwendung.
Google Sites basiert auf der JotSpot Technologie und verstärkt Google Apps, die Online Collaboration Suite von Google, zu der auch Gmail, Google Calender, Google Docs und Google Talk gehören.
Mit Google Sites können in einer Wiki-Arbeitsumgebung und ohne HTML Kenntnisse Webseiten gemeinsam erstellt werden, in denen neben Text auch Tabellen, Präsentationen, Slideshows, Kalender und Videos, etc. von anderen Google Diensten eingefügt werden können. Erklärtes Ziel ist es, den Nutzern in Unternehmen und Organisationen ein Werkzeug an die Hand zu geben, mit dem sich schnell und unkompliziert Intranet-, Projekt- oder Profilseiten bauen lassen.
Obwohl Google das Wort ‘Wiki’ vermeidet, sind wiki-typische Funktionen eingebaut. Jeder, der berechtigt ist, kann Seiten nicht nur lesen, sondern auch editieren. Alle Veränderungen werden aufgezeichnet, so dass sie bei Bedarf auch wieder rückgängig gemacht werden können.
Was trotz aller ‘Unperfektheiten’ für Google spricht, sind die Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit der Services, die nicht vorhandenen bzw. niedrigen Kosten und die Gewissheit, dass auch ein steigender Bedarf bedient werden kann. Zumindest für kleinere und mittlere Unternehmen könnte das Google Apps Paket eine - wenn auch im Funktionsumfang reduzierte - Alternative zu Microsoft’s SharePoint oder IBM’s Lotus Notes darstellen. Mal sehen, ob Google’s Strategie, durch die Hintertür und an der IT vorbei in die Unternehmen zu gelangen, auf lange Sicht Erfolg haben wird.
Anfang September dieses Jahres war die Gerüchteküche kräftig am Brodeln. Das Comeback des vor einem Jahr übernommenen Wiki Service JotSpot als zentraler Bestandteil von Google Apps sollte umittelbar bevorstehen. Die offizielle Bestätigung von Google lässt bis heute auf sich warten.
Neueste Spekulationen, die Garett Rogers auf ZDNet anstellt, gehen noch einen Schritt weiter. Er vermutet, dass JotSpot (wieder mal) kurz vor einem Release steht und über kurz oder lang Google Pages ersetzen wird. Er empfiehlt jetzt schon jedem, der Google Pages benutzt, über die Konsequenzen dieses Szenarios nachzudenken.
Im Vorfeld der Office 2.0 Conference wurde heftig darüber spekuliert, ob Google diese Gelegenheit nutzen würde, zwei neue Office 2.0 Produkte zu lancieren. Die Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Die Einführung von Presentations und Wiki Service lässt weiter auf sich warten.
Zoho, die umtriebige Konkurrenz im Office 2.0 Markt, ließ dagegen mit Zoho Business eine interessante Alternative zu Google Apps vom Stapel, die versucht, Google’s Angebot mit günstigerem Preis und größerer Funktionalität zu schlagen. Momentan befindet sich Zoho Business noch in private beta (Zugang per Einladung), aber schon kommenden Monat soll der Wechsel zu public beta erfolgen.
Im Zuge dieser Ankündigung wird Zoho sein umfangreiches Angebot an Services in zwei Kategorien einteilen: Zoho Personal und Zoho Business. Zoho Personal für den individuellen Bedarf steht weiterhin kostenlos zur Verfügung. Zoho Business wird in zwei Ausführungen (Free & Pro) erhältlich sein. Angedacht sind 40 $ pro Nutzer und pro Jahr. (Ausführliche Infos in dieser Notebook Präsentation.)
Nachdem Zoho bereits vor einem Jahr das komfortable single-sign-on für seine Online Office Suite eingerichtet hat, geht Zoho Start noch einen Schritt weiter und führt Zoho’s Sammlung von einzelnen Applikationen durch eine integrierte Startseite unter einem Dach zusammen.
Der Name Zoho ist übrigens eine spielerische Abwandlung von “SOHO = Small Office / Home Office” und macht deutlich, dass Zoho nicht den Enterprise 2.0 Markt, also die großen Unternehmen im Blick hat, sondern kleinere und mittlere Unternehmen. Oder wie es der Zoho Evangelist Raju Vegesna in seiner Blogpost zur Ankündigung von Zoho Business ausdrückte:
We have said several times that we wanted to be the IT Department for SMBs and this is our first step towards that.
Vieles deutet darauf hin, dass Google seiner Web Office Suite zwei neue Elemente hinzufügen wird. Seit Google sich vor 10 Monaten das Wiki Unternehmen Jotspot einverleibte, blieb es außer gelegentlich aufkommenden Spekulationen verdächtig ruhig.
Google Blogoscoped entdeckte als letzten, entscheidenden Hinweis dieses Login mit einem etwas verzerrten Logo, das zum jetzigen Zeitpunkt natürlich noch nicht aktiviert ist.
Ein weiterer sehnlichst erwarteter Service ist die Präsentations Software, für die Google in der ersten Jahreshälfte bereits Tonic Systems und Zenter eingekauft hatte.
Nachdem die Office 2.0 Conference schon 2006 als Plattform zur Einführung von Google Docs & Spreadsheets diente, vermutet Google Operating Systems, dass sie erneut für die Ankündigung der beiden neuen Google Apps Module genutzt wird. Wenn dem so ist, werden wir nicht mehr lange auf die Folter gespannt. Die diesjährige Office 2.0 Conference findet vom 5. bis 7. September statt.
“Are Google Apps ready for prime time?” Diese Frage wollte Wired News Mitarbeiter Michael Calore durch einen Test unter realen Bedingungen klären. Er tauschte seine gewohnte Mac OS X Desktop Umgebung für 4 Wochen gegen einen webbasierten Desktop bestehend aus folgenden Google Applikationen:
Gmail, Google Calendar, Google Docs & Spreadsheets, Google Reader und Google Talk und Google Notebook
Die Erfahrungen waren überwiegend positiv, solange sich Calore in der Google Umgebung bewegte. Einen sehr guten Eindruck machten Google Calendar und Google Reader, ebenso das anfangs geschmähte Google Notebook. Gmail überzeugte, wenn auch mit Abstrichen. Calore bemängelte die fehlende drag und drop Funktion für Attachments. Ich weiß nicht, welchen Browser er benutzte, aber für Firefox gibt es dafür eine passende Extension.
Schwierigkeiten tauchten auf, als es um die Schnittstelle zu anderen Desktop basierten Systemen der Wired News KollegInnen ging. Google Talk versagte kläglich, auch der Austausch zwischen Google Docs & Spreadsheets und den Microsoft Office Standard Programmen klappte nicht reibungslos, (wobei die Frage ist, auf welcher Seite die Ursache des Problems liegt.)
Calore führt zum Abschluss neben den altbekannten Vorbehalten wie Datenschutz und -sicherheit (”Do We Trust Google With Our Data?”) einen weiteren vielzitierten Nachteil gegen Google Apps im Besonderen und webbasierte Dienste im Allgemeinen ins Feld - die Unzuverlässigkeit, die aus der Abhängigkeit von einer funktionierenden Internet Verbindung resultiert.
Ein zunehmender Trend wird dieses Argument im Lauf der Zeit wahrscheinlich relativieren: Webbasierte Dienste gehen ihren Weg zurück zum Desktop und lassen sich sowohl online als auch offline nutzen. Calore selbst zitiert Pläne, Mozilla’s Firefox 3 so zu bauen, dass er Web Applikationen auch offline unterstützen kann. Zimbra z. B. stellt bereits eine Desktop Version als alpha Release zur Verfügung. Es ist lediglich eine Frage der Zeit, bis Google seine webbasierten Prorgramme auch über den Desktop (offline) zugänglich macht. Mit dem Foto Organizer Picasa hat es bereits einen on/offline Hybriden am Start.
Das Fazit von Michael Galore nach 4 Wochen Google Apps Diät:
For small to medium businesses, the reality of a 100 percent Google workplace is mostly within reach as long as everyone in the organization gets comfortable with the security and privacy issues.
… For today’s users, the convenience and low cost of web-based applications make them a compelling choice. As long as that internet connection stays up.
Nach Google’s Ankündigung einer Präsentations-Software und auf Basis einer Befragung von Google Apps Premier Nutzern spekuliert Anne Zelenka auf Web Worker Daily über acht zukünftige Elemente der Google Office Suite. Hier ihre Projektion:
Presentation, Project management, Contact management, File storage and sharing, Online discussion groups, Wiki, Video chat, Web meetings
Unmittelbar nachdem durchsickerte, dass StumbleUpon für geschätzte 40 - 45 Millionen Dollar von eBay übernommen wird, veröffentlichte Google einen vergleichbaren “Recommendation” Service. Google und AOL galten ebenfalls als Kaufinteressenten für das Startup Unternehmen. StumbleUpon erlaubt seinen Nutzern mit Hilfe einer Toolbar, Webseiten zu bewerten, zu kommentieren und dadurch Empfehlungen für andere Nutzer mit ähnlichen Interessen abzugeben.
StumbleUpon wird oft den Social Bookmarking Diensten zugerechnet, versteht sich aber weniger als Organisations- denn als Entdeckungstool. Die Empfehlungen der über 2 Millionen Mitglieder zählenden Community führen zu immer neuen, teilweise überraschenden Seiten und Inhalten.
Google’s “Recommendations” Dienst dagegen basiert nicht auf einer Community sondern auf dem ureigenen, individuellen Suchprotokoll (Search History) und funktioniert auch nur, wenn dieses aktiviert ist. Es gibt zwei Möglichkeiten, das neue Feature zu integrieren:
1. Über einen Button in der Google Toolbar (neueste Version erforderlich) werden pro Tag bis zu 50 Seiten vorgeschlagen, die von Interesse sein könnten.
2. Als “Recommendations” Modul bzw. Registerkarte für die Personalisierte Startseite, auf dem in übersichtlicher Form täglich aktualisierte Vorschläge gemacht werden.
Chefentwickler Sep Kamvar gibt dazu auf dem Official Google Blogeine ausführliche Gebrauchsanleitung und schraubt am Ende seiner Post die Erwartungshaltung erstmal runter:
Don’t expect very much at the beginning, but the more you build up your search history, and the more you use these features, the better they’ll become. Over time, we will give you more and better recommendations.
An anderer Stelle versucht sich Om Malik an einer Erklärung, welche Absicht eBay mit der Akquisition von StumpleUpon wohl verfolgen könnte:
By marrying the toolbar to Skype client, eBay can do an end run around Google’s dominance of the search business. A simple search box inside Skype client is all it would take. It is not that far fetched: Skype has been slowly integrating various different services (including PayPal) into its client, and slowly becoming eBay’s desktop backdoor.
Wieso Google im Fall StumbleUpon eBay den Vortritt gelassen hat? Darüber lässt sich nur spekulieren. Am mangelnden Kleingeld wird’s wohl nicht gelegen haben. Wahrscheinlicher ist, dass man bei Google der Meinung war, einen vergleichbaren Service viel günstiger mit eigenen, bereits vorhandenen Kapazitäten und Resourcen bauen zu können.
Unabhängig davon hat sich Google weiter gegen Microsoft in Stellung gebracht. Vor drei Tagen kündigte Eric Schmidt in einem Interview mit John Battelle auf der Web 2.0 Expo ein webbasiertes Pendant zu PowerPoint mit dem Namen Google Presentations an, womit die antizipierte Google Office Suite immer mehr Gestalt annimmt. Der Google CEO sagte gleich zu Beginn des Interview einen Schlüsselsatz:
We have concluded that collaboration is the killer app for how communities work.
Zur Untersützung des Projekts wurde Tonic Systems akquiriert. Damit nicht genug, setzte Google mit dem Einkauf des Videokonferenz-Programms Marratech gleich noch einen obendrauf. Jetzt bin ich noch gespannt, wann und wie JotSpot in Google’s Collaboration Suite eingebaut wird.
Google gönnt der Konkurrenz auch nach dem DoubleClick Mega-Deal keine Atempause. Geschichte wird gemacht.
Aus Anlass der Office 2.0 Conference, die vom 11. - 12. Oktober 2006 in San Francisco stattfand, trafen sich viele der namhaften Protagonisten von webbasiertes Tools und Services bzw. Social Software in Unternehmen. Mit Office 2.0 und Enterprise 2.0 gibt es gleich zwei Labels, die in diesem Zusammenhang und in Anlehnung an Web 2.0 benutzt werden.
Befragen wir die Experten zur Klärung und Abgrenzung der beiden Begriffe: “Enterprise 2.0 is the use of emergent social software platforms within companies, or between companies and their partners or customers”, formuliert Andrew McAfee, der Schöpfer des Terminus, den Kerngedanken seiner Begriffsbestimmung. “Enterprise 2.0 is more than just Web 2.0 for business. Enterprise computing is far more complex than personal computing. It includes legacy environments, innumerable vendors, mismatched data sources, stringent regulations and far flung users. While Web 2.0 can deliver genuine advantages for both business users and consumers, the real “Enterprise 2.0″ will encompass a far broader and more complex vision”, konkretisiert M.R. Rangaswami (Sand Hill Group) und hilft mit dieser Ergänzung, den Begriff sowohl von Web 2.0 für Consumer als auch von der nachfolgenden Definition von Office 2.0 schärfer abzugrenzen.
“Office 2.0: Office productivity environment enabled by online services used through a Web browser. By storing data online and relying on applications provided as Web services, it fosters collaboration and extends mobility, while promoting a user-centric model that fuels innovation and increases productivity.” Diese Definition stammt von Ismael Ghamali, einem engergischen Verfechter des Themas und Organisator der Office 2.0 Conference.
Der Unterschied zwischen beiden liegt in der Zielgruppe. Office 2.0 Applikationen richten sich an Individuen, Projektgruppen oder an kleine Unternehmen. Office 2.0 ist sozusagen der freche, kleine Bruder von Enterprise 2.0. Die Anforderungen im Bezug auf Integration in bestehende IT Strukturen, Sicherheit, etc. sind geringer als bei mittleren und großen Unternehmen, dafür existiert mehr Freiraum für Experimente und neue Konzepte, die vielleicht später - nach einer Erprobungsphase - Eingang in Enterprise 2.0 Technologien finden.
Aber zurück zum eigentlichen Thema. Die besagten Protagonisten nutzten das Treffen auf der Office 2.0 Konferenz, und konsitituierten sich als Community mit dem Namen Enterprise Irregulars, Untertitel Smart Thinking for the Smart Enterprise. Ein lockerer Zusammenschluss von Experten, der durch das gemeinsame Thema getragen wird und gewisse Ähnlichkeiten mit der Web 2.0 Workgroup aufweist. Neben den individuellen Blogs haben die Enterprise Irregulars auch eine gemeinsame Plattform, die von Atlassian gesponsort wird und auf deren iUpload Software läuft.
In der Blog Directory sind die bislang 28 Mitglieder der Community mit ihren jeweiligen Blogs aufgeführt. Dazu gehören auch populäre Namen wie Ross Mayfield von Socialtext oder der Venture Capitalist Jeff Nolan. Ich vermute, dass der Österreicher Bruno Haid, Chefstratege von System One der einzige Europäer in der Runde ist.
Meine Top 5 Blogs aus dieser Liste (ohne Ranking):
Bonus Track: Das Angebot der Enterprise Irregulars wird ergänzt durch eine Social News Seite nach dem Vorbild von Digg, auf der themenbezogene Artikel von angemeldeten Mitgliedern eingestellt und bewertet werden können.
Google’s Akquisitions Hunger ist offensichtlich selbst nach der Riesenportion Youtube noch nicht gestillt. Gestern wurde die Übernahme des Wiki Unternehmens Jotspot bekannt gegeben. Das Startup wurde 2004 von den beiden Excite.com Gründern Joe Kraus und Graham Spencer gegründet. Jotspot galt als vielversprechendes Enterprise 2.0 Unternehmen, obwohl sich sein Angebot nicht nur an Unternehmen, sondern zuletzt verstärkt auch an Privatnutzer richtete.
Die meisten Kommentare betonen die strategische Bedeutung dieses Deals im Kontext einer geplanten online Office bzw. Collaboration Suite für die Zielgruppen Privatnutzer sowie kleine und mittlere Unternehmen. Mit einem Wiki als Plattform steht Google dafür jetzt ein weiteres, zentrales Modul zur Verfügung.
Zoli Erdos, der einen sehr ausführlichen und fundierten Beitrag zur Jotspot Übernahme geschrieben hat, gibt Google folgenden Rat:
Now Google has it all: they should kill the crap, and combine the JotSpot wiki, their own Office apps ( a good opportunity to dump the lousy Docs & Spreadsheets name), Calendar, Gmail, the Group email from Google Groups and have the Rolls -Royce of small business collaboration.
Für kleine Firmen wie Zoho, ThinkFree oder gOffice, die sich bereits auf dem Terrain Office 2.0 (= webbasierte Office Suiten) bewegen, dürfte das keine gute Nachricht sein.
Von dieser Entwicklung profitieren hingegen werden die Anbieter von Unternehmens Wikis wie Socialtext oder Atlassian. Beide kommunizieren schon unverhohlene “Abwanderungsangebote” für Jotspot Nutzer aus dem Business Bereich.
ist ein privates Weblog von Werner Trotter und beschäftigt sich hauptsächlich mit der nächsten Generation von Software, dem neuen Internet und der Vielfalt an theoretischen und vor allem praktischen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben.
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