Google Reader in Plain English

Commoncraft erläutern in einer kleinen Auftragsarbeit die Subscriptions- und Sharing Funktionen des Google Reader in gewohnter Manier. Nette Erklärung für Einsteiger; am besten gleich im Doppelpack mit dem RSS Video zu Gemüte führen.

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RSS unplugged – Wie man seine Feeds auch offline lesen kann

Heutzutage ist man es in unseren Breitengraden dank DSL und Flatrates gewohnt, permanent online zu sein. Für viele Informations-Junkies ist das Lesen des Feedreaders ein tägliches Bedürfnis. Es kann aber gelegentlich Situationen geben, in denen keine Internetverbindung zur Verfügung steht, etwa bei Bahnfahrten oder Flügen. Wer auch in solchen Zeiten nicht auf das Lesen seiner Feeds verzichten will, kann auf eine Reihe von Möglichkeiten zurückgreifen. Martin Weigert von zweinull.cc hat dieses Problem beim Rückflug aus seinem Urlaub auf recht unkonventionelle Art gelöst:

Meine Ambition war es, trotz fehlender Internetverbindung den langweiligen Flug dafür zu nutzen. Also erstand ich eine halbe Stunde WLAN-Zugang am Flughafen, hastete durch meine Feeds und öffnete jeden lesenswerten Artikel in einem neuen Firefox-Tab. Es wurden mehr als 100. Anschließend schickte ich den Laptop auf Standby, um ihn im Flugzeug wieder zu öffnen und mich in Ruhe und völlig ungestört über das auf den neusten Stand zu bringen, was es in den vergangenen sechs Tagen rund ums Web zu berichten gab.

In den Kommentaren gab es dann noch einige wertvolle Hinweise auf Alternativen, insbesondere von Sascha Konietzke und Marcel Weiß, die ich hier aufgreifen und durch weitere Vorschläge ergänzen will.

Google Reader + Google Gears: Google Gears ist eine Technologie, die Google entwickelte, um den Graben zwischen Web- und Desktop zu überbrücken. Mit dieser Browser Erweiterung lassen sich 2000 Posts bzw. Items für die Offline Nutzung von Google Reader herunterladen und lokal speichern. Wie das im Detail funktioniert, habe ich bereits in einer früheren Post beschrieben.

Read it later: Ist eine Firefox Erweiterung, mit der sich Artikel nicht nur bequem in einer Liste zwischenspeichern sondern auch im offline konsumieren lassen. Eine ausführliche Besprechung gibt es auf Webware.com.

Mozilla Thunderbird: Der Email Client von Mozilla ist gleichzeitig auch ein Feedreader. Wie man ein RSS Konto einrichtet, wird hier beschrieben. Die abonnierten Feeds können auch im Offline Betrieb gelesen werden, wenn die gewünschten Artikel vorher online schon mal abgerufen und dadurch lokal gespeichert wurden.

Microsoft Outlook + NewsGator Inbox 3.0: Diese Kombination ermöglicht das Lesen und Verwalten von RSS Feeds in Microsoft Outlook (ab MS Windows 2000 und MS Outlook 2000). Auch besteht die Möglichkeit, die abonnierten Feeds offline verfügbar zu machen.

Desktop Feedreader: Die einen haben sie fast abgeschrieben, andere schwören drauf. Gegenüber den meisten webbasierten Newsreadern haben Desktop Reader wie BlogBridge, FeedDemon, NetNewsWire oder GreatNews RSS Reader den Vorteil, dass sie auch offline zu gebrauchen sind. Wie ausgeprägt diese Fähigkeit sein kann, zeigt dieser Screencast zu FeedDemon.

ScrapBook: Ist eine Firefox Extension, mit der man Webschnipsel und sogar ganze Webseiten herunterladen, bearbeiten und in einer übersichtlichen Ordnerstruktur verwalten kann. Weitere Informationen zu Funktionsumfang und Anwendungsmöglichkeiten finden sich auf dem FirefoxWiki.

Seite als HTML Datei speichern: Mit jedem Browser lassen sich Webseiten mit dem Befehl “Speichern als” oder “Seite speichern unter” auf dem Rechner speichern und offline durch Doppelklick wieder im jeweiligen Browser lesen. Keine elegante, aber dennoch praktikable Lösung.

Offline arbeiten mit Firefox: Unter dem Menü Datei gibt es bei Firefox die Option “Work offline”. In diesem Modus können auch bei fehlender Verbindung zum Web die zuletzt besuchten und im Cache geladenen Seiten gespeichert und gelesen werden. Vermutlich gibt es bei anderen Browser vergleichbare Funktionen.

Die Darstellung von Posts oder Webseiten entspricht im Offline Modus nicht unbedingt dem online Layout, was sich bei allen Elementen zeigt, die auf eine Verbindung zum Internet angewiesen sind, wie zum Beispiel Fotos, Video- oder Audiodateien. Ein weiteres Problem sind Teilfeeds, bei denen nur die Überschrift oder ein Teaser angeboten werden und der weiterführende Link zum Volltext dann natürlich nicht funktioniert.

Das Problem mit den Media Dateien kann man mit der Firefox Extension Unplug angehen. Mit ihr lassen sich Audio- und Videodatein und sogar Flash Filme von Webseiten auf den Rechner laden kann.

Die Zukunft hält komfortablere Aussichten bereit: Für Firefox 4 wird eine Lösung angestrebt, die Webseiten oder -anwendungen auch dann funktionieren lässt, wenn keine Internetverbindung besteht und die Entwicklungen wie Google Gears, Adobe Air oder Microsoft’s Silverlight überflüssig machen soll.

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Freibier bei NewsGator: RSS-Reader gibts jetzt kostenlos

Seit gestern ist es amtlich. NewsGator, der Anbieter von RSS und Social Media Lösungen stellt die neuen Versionen seiner preisgekrönten RSS-Reader NetNewsWire, FeedDemon und NewsGator Go! kostenlos zur Verfügung.

Ich benutze mit Netvibes (enge Auswahl) und Google Reader (große Auswahl) zwei webbasierte Lösungen für meine RSS Feeds. Aber spätestens seit Amit Agarwal’s ausführlicher Besprechung Why FeedDemon is Better Than Google Reader and Bloglines und Thomas Gigold’s überzeugender Empfehlung reizt es mich, mit FeedDemon nach langer Zeit wieder einen Desktop Reader zu testen.

(via ReadWriteWeb)

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Zotero: Das Online Recherchetool für Profis

Zotero ist ein augeklügeltes Recherchetool, das über einfaches Ablegen von Bookmarks oder Favoriten weit hinausgeht. Der Service ist als kostenlose Firefox Erweiterung erhältlich und wird somit direkt in den Browser integriert.

Vom Center for History and New Media ursprünglich für die akademische Community, insbesondere Bibliothekare entwickelt, kann Zotero aufgrund seiner umfangreichen und durchdachten Funktionen aber auch für Wissensarbeiter überaus interessant sein.

Im Oktober 2006 habe ich Zotero auf diesem Blog bereits vorgestellt. In der Zwischenzeit ist die Entwicklung allerdings mächtig vorangeschritten. Bob Walsh hat die neuesten Informationen auf Web Worker Daily.

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Robert Scoble’s Top 35 Blogs

Techblogger Robert Scoble konsumiert Unmengen von Feeds bereits zum Frühstück. Nachdem selbst er sich bei einer Höchstmarke von 1400 Feeds pro Tag etwas “overwhelmed” fühlte, ging er auf Diät. Im Mai diesen Jahres hatte ‘nur’ noch 622 RSS Feeds im Google Reader. Inzwischen ist diese Zahl wieder leicht auf 772 angestiegen. Das hier ist seine aktuelle A-Liste:

1. Mashable
2. Read/Write Web
3. TechCrunch
4. Media 2.0 Workgroup
5. digg
6. Sun bloggers
7. Gizmodo
8. ZDNet blogs
9. Planet Intertwingly (a bunch of bloggers show up here, including Dare).
10. All Facebook
11. MSDN Blogs
12. digg/Technology
13. The Unofficial Apple Weblog (TUAW)
14. RSS Feed for Lifehacker
15. GigaOM Network
16. VentureBeat
17. Chuqui 3.0
18. VentureBeat Wire
19. Y Combinator Startup News
20. Engadget
21. TechNet Blogs
22. Digital Backcountry – Ryan Stewart’s Flash Platform Blog
23. JD on EP
24. Google Operating System
25. A Welsh View
26. dzone.com: latest front page
27. All Things Digital
28. Dare Obasanjo aka Carnage4Life
29. Valleywag
30. Googlified
31. Ryan’s shared items in Google Reader
32. rexblog: Rex Hammock’s Weblog
33. Metaversed – Business and Technology News from the Metaverse
34. Business 2.0 Beta Blogs
35. CrunchGear

(via scobleizer)

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Google Feedfetcher bringt Bewegung in die Blogstatistiken

Bei meinem gestrigen Besuch auf Techcrunch stach mir das FeedBurner Chicklet ins Auge. Es zeigte unglaubliche 288 k an; heute waren es “nur noch” 284 k. Das bedeutet, dass Techcrunch mehr als 280.000 mal abonniert wird. Der größte Teil davon über diverse Feedreader, ein geringer Prozentsatz via email. (Anmerkung: Auf dem Feedburner Blog gibt es eine kleine Case Study zu Techcrunch’s 100 k Subscriber Milestone)

Wenn ich mich nicht sehr täusche, lag diese Zahl noch vor einigen Wochen bei ca. 140.000 Abonnenten. Selbst auf meinem bescheidenen Blog konnte ich ein signifikantes Ansteigen der Zugriffe (und eine größere Differenzierung im Feedreader Diagramm) registrieren.

Viele Blogger haben in den letzten Tagen ähnliche Erfahrungen gemacht, auch wenn es nicht überall so dramatische Ausschläge wie bei Google Tutor gab.

Der Grund: Google stellt seit kurzem die kombinierten Abonnenten-Zahlen für Google Reader und die Google Personalized Homepage zur Verfügung, die durch den sogenannten Feedfetcher ermittelt werden. Diese bisher nicht erfassten Werte schlagen natürlich in den Blog Statistik- und Analysetools wie z. B. bei FeedBurner entsprechend zu Buche.

Darüber hinaus ergibt sich jetzt ein vollständigeres Bild, wie die Gewichtung bei den wichtigsten Feedreadern aussieht. Die ersten Rückmeldungen von US Bloggern zeigen, dass Google Reader auf dem besten Weg ist, die Konkurrenz auf die Plätze zu verweisen. Noch während ich diese Post schrieb, veröffentlichte Techcrunch einen weiteren Artikel zu diesem Thema auf der Grundlage eines brandneuen Reports von FeedBurner über die Marktanteile bei den RSS Readern. Der sich abzeichnende Trend wird klar bestätigt:

The moral of the story is that Google Reader has come out of nowhere and stolen the hearts of active RSS users.

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