Gute Nachricht für kleine und mittlere Unternehmen: Video Werbung auf YouTube ist jetzt für alle möglich

Das AdWords Programm ermöglicht seit Jahren auch kleinen und mittleren Unternehmen Online Marketing zu betreiben und ihre Textanzeigen auf den Suchergebnisseiten von Google zu platzieren. Lange Zeit dagegen konnten sich nur große Unternehmen die Kosten für Produktion und Schaltung von Video Anzeigen leisten.

Da Videos aber immer einfacher und kostengünstiger zu produzieren sind, will Google jetzt mit Google AdWords für Video auch kleineren Unternehmen die Möglichkeit bieten, Video Werbung direkt über ein (eventuell bereits bestehendes) Google AdWords Konto auf YouTube zu schalten.

Das Ganze soll genauso einfach wie bei den Text- oder Banneranzeigen funktionieren. In diesem neuen Modell für Videoanzeigen bietet Google eine Reihe von Vorteilen, wie sie im deutschen AdWords Blog ausführlich beschrieben werden:

  • Das Erreichen der richtigen Zielgruppen: Das Targeting funktioniert über passende Suchbegriffe oder über die Auswahl thematisch relevanter Inhalte.
  • Die Erfolgskontrolle im Bezug auf die Ausgaben: Das System liefert Berichte und Statistiken zur Interaktion der Nutzer mit den Video-Anzeigen.
  • Die Bezahlung erfolgt nur für Zuschauer: Mit den TrueView Video-Anzeigen wird nur dann bezahlt, wenn (interessierte) Betrachter die Anzeigen tatsächlich sehen, nicht aber, wenn sie zwar eingeblendet, aber übersprungen werden.

Video Werbung ist laut eMarketer das am schnellsten wachsende Online Werbeformat. Ab jetzt können auch kleinere und mittlere Unternehmen mitspielen. Als Paradebeispiel für den Effekt, den Videos haben können, führt Google die Erfolsgeschichte von Dr. Bob und Orabrush an. Ein Video für nur 500 Dollar Produktionskosten – das bis heute über 17 Millionen mal aufgerufen wurde – war der Start für ein Multimillionen Dollar Business.

In dem nachfolgenden Video erzählt Dr. Bob Wagstaff, wie er seine Erfindung, einen Zungenreiniger, nach vielen Jahren erfolgloser Bemühungen mit der Unterstützung einiger motivierter Studenten doch noch erfolgreich auf den Markt brachte:

Ähnlich wie AdWords Express oder Online Motor Deutschland ist Google Adwords für Video ein weiterer Baustein in Google’s Strategie, den Long-Tail, sprich kleinere und mittlere Unternehmen für Google’s Werbeangebote zu erschließen und die Hürden für den Einstieg zu senken.

(via OnlineMarketing.de)

EdgeRank: Was der Facebook Algorithmus für die Sichtbarkeit im Newsfeed und damit für das Marketing bedeutet

Dass Google einen Algorithmus, den PageRank benutzt um sein Suchergebnisse nach Relevanz zu sortieren, hat sich herumgesprochen. Weniger bekannt ist, dass auch Facebook einen Algorithmus einsetzt, um sein Herzstück, den Newsfeed nach Relevanzkriterien zu strukturieren.

Der Newsfeed ist ein aktuelles, personalisiertes Nachrichten-Angebot, angetrieben von einer dynamischen Maschine, die kontinuierlich Status Updates, Fotos, Videos, etc., also Inhalte von allen Freunden und Angeboten, die man abonniert hat, in den zentralen Bereich jeder Startseite einspielt. Diese Maschine muss unablässig für über 600 Millionen Facebook Nutzer jeweils individuelle Newsfeeds generieren.

Newsfeeed

Die erzeugten Nachrichtenströme (Neuigkeiten) teilen sich auf in Hauptmeldungen und Neueste Meldungen. Während bei letzteren (nahezu) alle Neuigkeiten aus dem eigenen Netzwerk (Social Graph) angezeigt werden, nutzt Facebook für die Hauptmeldungen (Top News) eine Formel namens EdgeRank, um die darin gezeigten Objekte, sprich Inhalte auszuwählen. Je mehr auf ein Objekt (beispielsweise ein Status Update) durch andere Nutzer (beispielweise durch Kommentare, oder Likes) reagiert wird, desto mehr Edges werden dadurch kreiert.

edgerank

Die drei wesentlichen Faktoren sind:

Affinity Score: Je öfter man mit einem Nutzer oder einer Page interagiert, desto höher wird die Affinität oder die Nähe zu diesem “Inhalteerzeuger” eingestuft.

Weight: Jede Form der Interaktion durch andere Facebook Nutzer, ob Kommentar, Like oder Share erhält ein bestimmtes Gewicht, das sich zu einem “Gesamtgewicht” addiert, wobei nicht alle Interaktion gleich bewertet werden. So ist anzunehmen, dass ein Kommentar mehr wiegt, als ein Like.

Time Decay: Hier handelt es sich um ein Verfallsdatum. Je älter ein Edge, also eine einzelne Interaktion ist, desto mehr schwindet ihre Bedeutung.

Als Formel ausgedrückt:  Facebook EdgeRank = Affinity score * Weight * Time Decay

Einfacher gesagt, bestimmt der EdgeRank die Wahrscheinlichkeit mit der ein Nutzer bestimmte Inhalte in seinem Newsfeed erhält. Facebook geht davon aus, dass beide Ansichten, also Hauptmeldungen und Neueste Meldungen gleich häufig genutzt werden. Es versteht sich von alleine, dass Inhalte mit einem höheren EdgeRank auch eine größere Wahrscheinlichkeit haben, in den Newsfeeds von Nutzern aufzutauchen.

An dieser Stelle beginnt die Herausforderung für Marken und das Marketing auf Facebook. Wenn man inoffiziellen Studien glauben will, schaffen es 95% aller Posts nicht durch den EdgeRank Filter. Hinzu kommt, dass Objekte (= Nachrichten) im Newsfeed laut AdAge ein Verfallsdatum von 80 Minuten haben.

Deswegen zum Abschluss ein paar  Tipps von Experten wie man den EdgeRank, also die Interaktion mit den Nutzern (Fans) und damit die Sichtbarkeit und Reichweite u. a. auch durch Nutzung der neuen Werbeform Sponsored Stories für seine Marke erhöhen kann:

Jeff Bullas: 25 Facebook Marketing Tips to Increase Sales

Scott Meldrum: How to leverage Facebook’s news feed algorithm

Dave Williams: The Key to an Effective Facebook Ad Formula: EdgeRank

Janet Arconica: How to Succeed in a Crowded Newsfeed

Jim Lodico: 6 Tips to Increase Your Facebook EdgeRank and Exposure

Michael Grey: What Are You Doing To Earn Facebook Likes and Facebook Fans

Social Media Analytics oder Wie man den ROI von Social Media Kampagnen misst

Viele Unternehmen sind sich noch unsicher in der Bewertung von Social Media als Teil ihrer Marketing Strategie – insbesondere im Hinblick auf den konkreten Nutzen. Obwohl nicht alle inhaltlichen Faktoren einfach zu quantifizieren sind, geht es bei der Erfolgskontrolle von Social Media Maßnahmen darum, aus den strategischen Zielen im Vorfeld messbare, nachvollziehbare und spezifische Kennzahlen abzuleiten, welche die Grundlage für das Reporting darstellen.

Araceli Perez von e-interactive hat eine Infografik als Einführung in das Thema erarbeitet, die zunächst auf Spanisch und auf dem Raven Blog dann in einer englischen Version veröffentlicht wurde.

 

Social Media Analytics

 

(via Raven Internet Marketing Tools Blog)

IKEA’s Playreport: Das Leben ist ein Kinderspiel

Playreport ist eine großangelegte Untersuchung zum Thema Spielen und kindliche Entwicklung. Für das Projekt,  initiiert von IKEA, wurden in 25 Ländern Interviews mit insgesamt 11.000 Menschen geführt: Knapp 8000 Eltern und über 3000 Kinder (dieser Eltern) im Alter bis zu 12 Jahren beantworteten online 50 verschiedene Fragen über ihr gemeinsames Leben und Spielen zu Hause.

IKEA will durch die Untersuchung Eltern und Kindern zuhören, Einblicke in und Erkenntnisse über ihre Bedürfnisse gewinnen, um sie dann in die Entwicklung von Kindermöbeln und die IKEA Kinderwelt einfließen zu lassen.

Der Untersuchungsreport – der Playreport – hat sein Zuhause auf einer Facebook Seite, auf der Experten, Eltern und alle am Thema Interessierten sich an der Diskussion zum Thema beteiligen können. Dort stehen auch die Untersuchungsergebnisse zum Download bereit. Ein erfreuliches Ergebnis ist beispielsweise, dass Kinder viel lieber mit ihren Eltern spielen würden, als Fernsehen zu schauen … falls diese die Zeit dafür finden.

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Neuer Report zum Thema ROI, Erfolgskontrolle und Kennzahlen für Social Media

Social Media Seiten wie Facebook oder YouTube gehören zu den Top Destinationen im Web. 73% der Internet User in den USA nutzen Social Media Seiten mindestens einmal wöchentlich. Dass Social Media Marketing immer wichtiger wird, ist nur noch schwer zu ignorieren – gerade vor dem Hintergrund der von Facebook aktuell vorgestellten Neuerungen. Viele Unternehmen sehen inzwischen das Potenzial, haben aber Schwierigkeiten, eine Social Media Strategie zu formulieren und in ihr gesamtes Marketing zu integrieren.

Leider hat WordPress.com aktuell ein Problem, den fertig geschriebenen Beitrag fehlerfrei darzustellen, weswegen ich mich entschieden habe, diesen auf meinem posterous Blog zu veröffentlichen. Wer also (hoffentlich) weiter lesen will, die Fortsetzung ist nur einen Klick entfernt.

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Bekannte Brands, die ihre Twitter Namen noch nicht in Anspruch genommen haben

Das Registrieren von prominenten Marken- oder Produktnamen als Domains mit dem Ziel, diese möglichst gewinnbringend zu verkaufen, hat im Web eine lange Tradition. Domaingrabbing, Cybersquatting und Domainhandel sind die zugehörigen Stichworte.

Viele Domains waren in der Anfangszeit des Web bereits besetzt, bevor die eigentlichen Rechteinhaber auf den Plan traten, die diese neue Entwicklung mitunter schlichtweg verschlafen hatten. Anpassungen im Marken-und Wettbewerbsrecht sorgten letztendlich für die Durchsetzung ihrer Ansprüche.

twitter Mit der wachsenden Bedeutung von Socialnetworking Seiten wird es für Marken immer wichtiger, mit entsprechenden Domains auch auf Facebook oder Twitter vertreten zu sein. Die Bedeutung von Twitter wird von vielen großen Unternehmen offenbar noch nicht gesehen.

SEOptimise hat eine Liste mit 50 großen Marken zusammengestellt, die ihre Markennamen und die zugehörige Twitter URL (noch) nicht für sich beansprucht haben. Besonders die Automobilindustrie übt sich bislang in Zurückhaltung.

Hier die Top 20 aus der erwähnten Liste:

  1. http://twitter.com/Apple
  2. http://twitter.com/Acer
  3. http://twitter.com/Adidas
  4. http://twitter.com/Argos
  5. http://twitter.com/BandQ
  6. http://twitter.com/Barclays
  7. http://twitter.com/BMW
  8. http://twitter.com/Boots
  9. http://twitter.com/Dell
  10. http://twitter.com/Debenhams
  11. http://twitter.com/Dyson
  12. http://twitter.com/Disney
  13. http://twitter.com/Diesel
  14. http://twitter.com/Epson
  15. http://twitter.com/Ferrari
  16. http://twitter.com/Gucci
  17. http://twitter.com/Homebase
  18. http://twitter.com/HotelChocolat
  19. http://twitter.com/HMV
  20. http://twitter.com/Ikea

Neue Ressource für Statistiken: Google Internet Stats

Ohne großes Aufsehen hat Google mit Google Internet Stats eine neue Anlaufstelle für Wirtschafts- und Mediadaten eingerichtet.

Zur Verfügung gestellt werden Zahlen und Fakten für die fünf Schwerpunkt-Bereiche Technology, Macro Economic Trends, Media Landscape, Media Consumption und Consumer Trends und als kurze, prägnante Aussagen präsentiert.

google internet stats

Der Input für die Datenbank stammt – neben Google Insights for Search – von vielen bekannten und international renommierten Anbietern:

B2Bonline.com, BARB, BusinessWeek, Coke, Commission of the European Communities, Comscore, Core Metrics, Datamonitor, Deloitte, The Economist, eMarketer, Enders Analysis, Eurostat, Film Distributors Association, Financial Times, Forrester, GFK, Google Insights for Search, Greenbee.com, Guardian, HarvardBusiness.org, Hitwise, IAB, IFPI, IMF, Internet Retailing, Internetworldstats.com, JP Morgan, KMPG, Media & Marketing, Mediascope Europe, Mindshare, Motorola, Net Imperative, New York Magazine, Nielsen, NMA, Ofcom, Opsos MediaCT, PriceWaterhouseCoopers, QuickPlay Media Inc., Retail Week, Reuters, TGI Net, Times Online, TNS, Verdict Research, Wall Street Journal, WARC, YouTube, ZenithOptimedia, GM.

Trotz dieser internationalen Firmen liegt der Fokus auf britischen und europäischen Zahlen. Auch die Verwendung einer UK Domain legt den Schluss nahe, dass dieses Angebot zunächst in einem überschaubaren Rahmen getestet werden soll, um es dann sukzessive weltweit auszurollen.

[via Marketing Pilgrim und RWW]

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John Battelle über Conversational Marketing

John Battelle ist Autor, Journalist / Blogger und Gründer / Geschäftsführer von Federated Media, einem Unternehmen, das an der Schnittstelle zwischen Content Produzenten, Publikum und Marketern arbeitet und sich mit dem Untertitel ‘Built on Conversational Media’ positioniert.

In einem Interview mit vator.tv erläutert er sein Konzept des Conversational Marketing als die aktuelle Version des Marketing in Zeiten von Social Media, in denen sich Menschen global durch Konversationen vernetzen. Die Frage für Unternehmen ist nicht ob, sondern wie sie sich an der Konversation beteiligen.

vator.tv

Auf die Frage nach Realtime Search und den Monetarisiserungsmöglichkeiten, z. B. von Twitter und Facebook zieht er einen sehr interessanten Vergleich zwischen Google und den ‘New Kids on the Block’:

We are early in that game but the idea is that there is data that is available at the moment that is responsive to what we might want to know is extremely exciting. The shift has gone from what people have said to what are people saying now. This presents an opportunity that gets us into a conversation. […]

Adsense, Adwords, is already a real time option where people have set up parameters.I don’t see why the model cannot be adapted to real time.I can see why Twitter or Facebook won’t have a platform. There is an infinite amount of work to be done and it is a huge commercial opportunity.

Battelle, bekannt geworden auch durch sein Buch “The Search” arbeitet gerade an einem neuen Projekt mit dem Titel “Conversation Economy” (im Unterschied zur Link Economy und Content Economy?) Das vollständige Interview (Länge 11:25 min) inklusive Transkription findet sich auf vatornews.

[via Hugo E. Martin / @gleonhard]

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Ist das Online Werbemodell tot?

Auf dem Revenue Bootcamp, das von Guy Kawasaki organisiert wurde und auf dem Microsoft Campus in Mountain View stattfand, diskutierten hochrangige Experten am 10. Juli 2009 über die Aussichten von Online Werbung.

Bild klicken, um zum originalen Video (Länge ca. 63:00 min) zu gelangen


Auf dem Podium versammelt waren Samir Arora, Geschäftsführer von Glam Media; Neil Chase, Vizepräsident Author Services bei Federated Media; Tim Kendall, Director Monetization bei Facebook; David Kopp, Senior Director, North American Ads von Yahoo! und Xavier Zang, zuständig für das Publisher Partner Management von Microsoft. Die Runde, moderiert von Bill Reichert (Kawasaki’s Partner bei Garage Technology Ventures), war sich – wenig überraschend – darin einig, dass immer noch gute Chancen für Wachstum bestehen.

Gibt man Online Werbung in Google News ein, werden dagegen weniger einmütige, vielmehr völlig gegensätzliche Meldungen und Einschätzungen zu diesem Thema zu Tage gefördert. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass Online Werbung ein Sammelbegriff ist, der für sehr unterschiedliche Ausprägungen wie beispielsweise klassische Bannerwerbung, Suchmaschinenmarketing, Suchmaschinenoptimierung oder Affiliate Marketing steht und die sich gerade in Zeiten der Krise auch recht unterschiedlich entwickeln.

[via Building 43]

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Geld verdienen mit Twitter: Interview mit Shorty Awards Veranstalter Gregory Galant

Im Februar veranstaltete Gregory Galant das Shorty Awards Event. In 26 Kategorien wurden Firmen ausgezeichnet, die Twitter als Teil ihrer Content- und Marketing-Strategie nutzen.

Klicken, um zum Originalvideo zu gelangen Seine Firma  Sawhorse Media ist ein aufstrebendes Medien-Unternehmen, das ebenfalls versucht, mit speziell aggregierten Twitter-Inhalten (Beispiel: Musebin) Geld zu verdienen. Die Research Abteilung von Sawhorse veröffentlichte in diesem Zusammenhang den mit 795 Dollar nicht gerade preiswerten Shorty Report.

Advertising Age führte ein 9-minütiges Interview mit Galant über Strategien von Unternehmen und deren Erfahrungen in der Praxis mit ihren Twitter-gestützten Marketing Aktivitäten.

Auf das bisher nicht-existente Geschäftsmodell von Twitter selbst kommt Galant beiläufig ab 4:30 min zu sprechen:

“It’s really hard to spend some money on Twitter. Twitter, the company wouldn’t take your money.”

Eine neue Erfahrung für viele Marketing-Leute, die sonst gewohnt sind, große Mediaausgaben zu tätigen.

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