Archiv der Kategorie 'Kollaboration'

Lenovo: Lektionen in Globalisierung

Lenovo ist einer der größten PC Hersteller der Welt. 2005 übernahm das Unternehmen die PC Sparte von IBM. Innerhalb der letzen zwei Jahrzehnten hat Lenovo eine beeindruckende globale Struktur aufgebaut, die sich über 6 Kontinente und über 160 Länder hinweg erstreckt.

Geführt wird das Unternehmen nicht von einem isolierten zentralen Hauptquartier von oben nach unten. Lenovo installierte ein radial dezentralisiertes System, das über regionale Knotenpunkte (’hubs’) operiert und damit so nah wie möglich an den Kunden und den regionalen Entwicklungen sein will.

Reid Walker, Vizepräsident der Global Communications and Sponsorships von Lenovo gewährt in dem ChangeThis Manifesto Globalization Becomes Truly Global Einblicke in global entstehende und vernetzte Märkte (’emerging markets’). Anderen weltweit agierenden Unternehmen gibt er vier Ratschläge (’lessons learned’) mit auf den Weg:

1. Worldsource, don’t outsource.

In a world with just one time zone (“now”), business must source materials, innovation, talent,  logistics, infrastructure and production wherever they are best available.

2. Don’t try to homogenize cultural diversity, embrace it.

Worldsourced teamwork and cultural cross-pollination creates products tempered by world-girdling innovation, design, and process.

3. Blend the telescope and the microscope.

A company’s go-to-market strategy must also blend the telescope and the microscope. Collaborate globally to develop the fnest-quality products, and then zoom down to the local level to serve customers in ways that are suited best to them.

4. It’s all about the brand.

The more broadly a company reaches out to the entire world for the best ideas,  people and processes, the more it becomes  the refined essence of its brand.

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Textflow: Textverarbeitung für Teams

Zur Zeit noch in der Technology Preview Phase, ab August dann frei zum beta Testen. Textflow ist konzipiert für parallele Textverarbeitung. Was das bedeutet und wie es funktionieren soll, erklärt kurz das folgende Video und ausführlich die FAQ auf der Produkt Website. Der Ansatz klingt vielversprechend.

Link zum YouTube Video

(via Office Tweaks)

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Video zum Socialcamp 2008 in Berlin

Am 14. und 15. Juni 2008 trafen sich in Berlin-Kreuzberg auf dem Socialcamp Online Experten mit VertreterInnen gemeinnütziger Organisationen, um sich auszutauschen und die Möglichkeiten des neuen Internet für NGOs auszuloten.

Das Socialcamp orientierte sich in Aufbau und Ablauf am erprobten Barcamp Format. Für alle, die nicht dabei sein konnten, gibt ein 22-minütiges Video Socialcamp - Der Film, veröffentlicht auf Helpedia, Einblicke in das Geschehen vor Ort.

(via TQUWiki Weblog)

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Enterprise 2.0 Buch von Niall Cook - Auszüge vorab als Download

niall_cook_ep20 Niall Cook ist Leiter des Bereichs Marketing Technologie der Kommunikations Beratungsagentur Hill & Knowlton und u. a. auch Gründer und Vorsitzender von Cogenz Ltd., einer Firma, die Social Bookmarking Lösungen für Unternehmen entwickelt. Sein Buch “Enterprise 2.0 - How social software will change the future of work” wird am 21. Juli dieses Jahres offiziell erscheinen.

Als Vorgeschmack bietet der Autor am Thema Interessierten auf dem zugehörigen Blog die Einleitung und das erste Kapitel zum Download an (pdf, 820 kb) an. Die einleitenden Worte stammen von keinem Geringeren als Don Tapscott, u.a. bekannt für das Buch Wikinomics: How Mass Collaboration Changes Everything, das er zusammen mit Anthony D. Williams verfasste. Ein kurzer Auszug aus seinem Vorwort:

This book provides language and taxonomies that will be very helpful for any manager in understanding and harnessing the myriad new software tools and the opportunities they provide to transform the nature of work for the better.

Read, enjoy and prosper.

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Richtig Geld sparen mit Enterprise RSS

RSS Icon 3D Die meisten Leute, die sich intensiv mit dem Web (2.0) beschäftigen, lieben RSS. Obwohl schon seit Ende der 90er Jahre im Einsatz und inzwischen fast in jeder Web 2.0 Anwendung integriert, fristet RSS im Endverbraucher Bereich immer noch ein Schattendasein.

Das liegt zum einen daran, dass RSS eine Funktionalität ist und keine alleinstehende Applikation oder Plattform wie Twitter oder Facebook. Zum anderen sind vielleicht die Vorteile von RSS Feeds und den zugehörigen Endgeräten, den RSS-Readern, nur für diejenigen interessant, die viele Nachrichten aus unterschiedlichen Quellen konsumieren. Der normale Nutzer hat eben eine recht übersichtliche Zahl von Seiten, die er direkt ansteuert, um sein Informationsbedürfnis zu befriedigen. Dazu braucht er nicht unbedingt einen Feedreader.

Wirklich große Chancen für RSS sehe ich auch in Zukunft nicht im Endverbraucher-Markt sondern im Unternehmensbereich. Soweit ich das überblicken kann, ist RSS dort zur Zeit zwar auch nicht das vorherrschende Thema. Unternehmen wiederum lassen sich stärker als vom angesagten Zeitgeist von einem konkreten Nutzen überzeugen, vor allem, wenn er sich direkt in Geld ausdrücken lässt.

Ein beeindruckendes Fallbeispiel schildert Janet Johnson in ihrer Post “Enterprise RSS Saves > $400M in Oil”. Das Fracht- und Schifffahrtsunternehmen Wallem hat weltweit über 6000 Mitarbeiter auf über 300 Schiffen und 600 Mitarbeiter in über 50 Büros, die wiederum über 18 Länder verteilt sind. Zur Koordination dieses riesigen, dezentralen und mobilen Unternehmens-Netzwerks setzt Wallem RSS ein, um “die richtige Information zur richtigen Zeit den richtigen Leuten zur Verfügung zu stellen”. Dazu wurde das Enterprise RSS System von Attensa in die Kombination von Blackpearl’s K2 und Microsoft’s SharePoint integriert.

Wallem war durch die effektivere Informations-Verteilung in der Lage, das Flottenmanagement derart zu verbessern, dass der Ölverbrauch der 329 Schiffe um 8 % bzw. um 394.800 Dollar pro Jahr gesenkt werden konnte. Auch bei Schmieröl konnten 6% bzw. 11.844 Dollar eingespart werden.

Patrick Schlesiger, Wallem’s CIO präsentierte das Fallbeispiel auf der zurückliegenden Enterprise 2.0 Konferenz mit einer trockenen Ansage:

This is not an elegant solution. But guess what? It adds value. It’s simple. Everyone knows what’s going on. If my chief architect leaves, I can hire someone else who will understand it. Business isn’t at risk.

Hier sind die Folien zu seiner Präsentation:

Google Sites für alle

Die erste Meldung, die mir heute in meinem Feedreader auffiel, war Quickly Grab a URL on Google Wikis; No Google Juice Though auf Amit Agarwal’s Digital Inspiration.

Ende Februar dieses Jahres reinkarnierte der von Google bereits 2006 übernommene Wiki Service JotSpot als Google Sites, allerdings nur als Bestandteil von Google Apps, der Online Collaboration Suite von Google und war demzufolge nur Google Apps Nutzern zugänglich.

Vor wenigen Stunden verkündeten verschiedene Google Blogs, unter ihnen der neu installierte Google Sites Blogs, dass Google Sites nicht mehr nur exklusiv in Google Apps sondern frei verfügbar ist von jedem mit einem Google Konto genutzt werden kann. Der Official Google Blog zu den Verwendungsmöglichkeiten:

Now we’ve made it easy for anyone to set up a website to share all types of information — team projects, company intranets, community groups, classrooms, clubs, family updates, you name it — in one place, for a few people, a group or the world. You can securely host your own website at http://sites.google.com/[your-website] and add as many pages as you like for free.

Ich bin auch gleich Amit Agarwal’s Empfehlung gefolgt und habe mir meine bevorzugte URL gesichert.

google_sites_coop

Wie Google Sites zu installlieren und zu benutzen ist, zeigt das folgende, knapp dreiminütige Erklärvideo.

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Das Ende klassischer Software? Salesforce integriert Google Apps

salesforce_google Bereits im Juni 2007 verkündeten Google und das auf Customer-Relationship-Management (CRM) spezialisierte Software Unternehmen Salesforce.com ihre globale strategische Allianz.

Das erste Ergebnis dieser Kooperation war die Kombination von Salesforce.com und Google AdWords, die Unternehmen erlaubte, Online-Werbekampagnen direkt aus Salesforce heraus zu steuern.

Durch die heute vorgestellte Integration von Google Apps in Salesforce stehen den Kunden jetzt zusätzlich die Anwendungen Gmail, Google Calendar, Google Talk und Google Docs zur Verfügung.

Wie das Zusammenspiel in Salesforce for Google Apps funktioniert, demonstrieren gleich zwei Videos. Die offizielle Produkt Tour von Salesforce und der alternative Entwurf im plain english-style von Commoncraft Productions.

Video 1: Offizielle Produkt Tour

Video 2: Commoncraft’s Erklärung

(via Official Google Enterprise Blog)

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Google Docs mit jeder Menge neuer Features

Google Docs (auf deutsch: Google Text und Tabellen), Google’s Online Office Suite für Dokumente, Tabellen und Präsentationen hat in den vergangen Wochen eine Serie interessanter Updates erhalten.

Nachdem bereits im Februar das Design der Textverarbeitungs Toolbar in Richtung Microsoft Office getrimmt wurde, setzte sich diese Entwicklung fort, als Ende März die Navigations-Tabs durch ein traditionelles Drop-down Menü ersetzt wurden. Vorläufig gibt es dieses neue Design nur bei der Textverarbeitung. Tabellen und Präsentationen erscheinen noch mit dem alten Interface.

Kurze Zeit später kam die Ankündigung, dass Google Docs mit Hilfe von Google Gears auch offline genutzt werden kann. Google Gears ist eine Open Source Erweiterung für den Browser, die Web Applikationen erlaubt, auch ohne Internetverbindung zu arbeiten. Von Google bereits 2007 eingeführt, kam sie bis zu diesem Zeitpunkt allerdings nur bei einer Google Anwendung, dem Google Reader zum Einsatz.

Auch eine Reihe anderer Anbieter macht von Google Gears für bestimmte Applikationen Gebrauch. Das Offline Feature wird sukzessive ausgerollt und zeigt sich durch einen Offline Link, wenn es angekommen ist. Es soll sowohl für die Textverarbeitung und nach neuesten Informationen auch für Tabellenkalkulation (Spreadsheets) zur Verfügung stehen. Bei Präsentationen dauert es wohl noch ein bischen länger. Im folgenden Video erklärt der Produktmanager von Google Docs wie das alles funktioniert:

Neben erweiterten Suchfunktionen und der Möglichkeit, Suchen zu speichern, wurde vor zwei Tagen auch noch ein Feature nachgereicht, das viele vermissten. Bisher war lediglich der Import von PowerPoint Dateien möglich. Jetzt kann man Google Presentations auch als PPT speichern und somit in Microsoft Office oder OpenOffice exportieren. Wer bei der weiteren Ausgestaltung von Google Docs ein Wörtchen mitreden will, kann seine Vorschläge hier einbringen.

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Innovation ermöglichen: Einblicke in das Google Intranet

Experimentierfreude und Innovation kennzeichneten bereits die Anfänge von Google’s Entwicklung. Im Jahr 1996 bauten die beiden Stanford Studenten Larry Page und Sergey Brin ihren ersten provisorischen Server mit einem Gehäuse aus Lego Steinen. Die abenteuerliche Konstruktion diente dazu, den frisch entwickelten Pagerank Algorithmus im World Wide Web zu testen.

Bis heute ist Innovation das bestimmende Credo und nach Google’s eigenem Verständnis der Kern seiner Wettbewerbsfähigkeit. Auch wenn Google im Lauf der Zeit dazu übergegangen ist, sich nicht nur auf seine eigene Innovationskraft zu verlassen, sondern verstärkt auch Firmen mit neuen Ideen für sein Portfolio zu akquirieren.

In dem Webinar ‘Innovation @ Google - A Day in the Life’, das von KM World am 11. März 2008 abgehalten wurde, gab Naveen Viswanatha, Sales Engineer bei Google Enterprise, weitgehende Einblicke in das Google Intranet. Am Beispiel eines neuen Mitarbeiters, der seine erste Woche absolviert, werden die verschiedenen Tools vorgestellt, die intern für das Projektmanagement und die Kommunikation zur Verfügung stehen.

Google setzt auf flache Hierarchien und relativ freie Strukturen. Innovation wird als gemeinschaftlicher Prozess verstanden, der Zusammenarbeit, Transparenz, Offenheit und Vernetzung voraussetzt. Die eingesetzten Applikationen sind darauf ausgerichtet, eine kreative, spielerische und kollaborative Atmosphäre zu fördern.

Natürlich ist das Google Intranet auch ein Fallbeispiel für die Adaption von Web 2.0 und Social Media im Unternehmenskontext, auch bekannt als Enterprise 2.0. Das Webinar soll demnächst in’s Archiv von KM World gestellt werden. Die 59-seitige Präsentation von Naveen mit weiteren Details und vielen interessanten Screenshots ist als pdf download auf Scribd erhältlich.

Update 16.03.08: Auf ErkenntisWerk gibt es eine Post zum gleichen Thema, die auf den komplementären Artikel ‘Marissa Mayer’s 9 Principles of Innovation’ verweist. Lesenswert!

(Story via Google Blogoscoped; Photo via Flickr by Cayusa)

Verwandter Artikel:

Das Google Intranet

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Executive Insights into Enterprise 2.0

Im Vorfeld des Enterprise 2.0 Executive Forums, das am 19. Februar 2008 in Sydney, Australien stattfand, versammelten Ross Dawson’s Future Exploration Network und IBM ausgesuchte Führungskräfte australischer Unternehmen an einem runden Tisch. Diskutiert wurde über das Thema Enterprise 2.0, seine Implikationen und Potenziale.

Auf Ross Dawson’s Blog Trends in the Living Networks steht jetzt die Zusammenfassung dieser Diskussion in Form eines Reports zum kostenlosen Download (pdf) bereit. Und das sind die Inhalte:

- Roundtable Participants
- Introduction to Enterprise 2.0
- Defining Enterprise 2.0
- Identifying Business Value
- Risks and Concerns
- Social Networks in the Enterprise
- The Shifting Role of IT
- Organisational Culture in Enterprise 2.0
- The Role of Governance

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ist ein privates Weblog von Werner Trotter und beschäftigt sich hauptsächlich mit der nächsten Generation von Software, dem neuen Internet und der Vielfalt an theoretischen und vor allem praktischen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben.

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