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Archiv für die Kategorie ‘Kollaboration

BBC interviewt Experten wie Arianna Huffington, Peter Thiel oder Tim Berners-Lee für die Digital Revolution Dokumentation

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Digital Revolution ist der Arbeitstitel einer offenen und kollaborativen Dokumentation der BBC über das Web und wie es unser Leben verändert. Das Projekt wurde im Juli 2009 angekündigt. Seither werden kontinuierlich Beiträge für die geplante Ausstrahlung in 2010 auf BBC 2 produziert, die in vier Teilen erfolgen soll.

Inzwischen hat sich bereits eine Menge interessanten Materials angesammelt, das quasi als Arbeitsprobe schon gezeigt wird. Dazu gehören Interviews mit Experten wie Tim Berners-Lee, Stephen Fry, Charles Leadbeater, Howard Rheingold, John Perry Barlow, dem unvermeidlichen Clay Shirky oder dem unverbesserlichen Andrew Keen.

Die beiden aktuellsten Beiträge sind die Interviews mit dem Unternehmer, Risikokapitalisten und Facebook-Anteilseigner Peter Thiel und Arianna Huffington, der Mitbegründerin der einflussreichen Nachrichtenmagazins Huffington Post. Mit ihr diskutiert das BBC Team u.a. den Aufstieg von Blogs und Bürgerjournalismus sowie den Einfluss des Web auf die Politik.

[via Putting People First]

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Geschrieben von Werner Trotter

29. Oktober, 2009 um 01:02

Die Zukunft der Innovation: Über 350 Experten teilen ihre Hoffnungen und Visionen

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The Future of Innovation ist ein Projekt, das aus einer Website und einer Community von über 350 führenden Denkern aus 60 verschiedenen Nationen und allen relevanten gesellschaftlichen Bereichen besteht. Ziel ist, gemeinsam die Zukunft der Innovation zu erforschen.

Die individuellen Beiträge der Mitwirkenden werden fortlaufend auf der Website veröffentlicht. Kommentarfunktionen sollen eine direkte Kommunikation und Diskussion mit den Autoren ermöglichen. Alle Beiträge stehen online; eine Auswahl daraus wird  im November 2009 als Buch herauskommen.

Entstanden ist dieses Projekt, das sich ein bischen als als ‘wikipedia’ for the next frontier of innovation versteht, im Nachgang zur ISPIM 2008 Konferenz. Anna Trifilova interviewte für den Konferenzbericht zwei Keynote Speaker der Konferenz, John Bessant und Bettina von Stamm zum Thema Zukunft der Innovation und stellte erstaunt fest, dass beide recht unterschiedliche Meinungen dazu äußerten.

Daraus entwickelte sich in weiteren Gesprächen zwischen Anna Trifilova und Bettina von Stamm die Idee, zu erfahren, was auch andere Vordenker aus der ganzen Welt zu diesem spannenden Thema zu sagen haben. Wer übrigens noch einen eigenen Beitrag dazu leisten will, kann das hier tun.

Zum Abschluß einige Lesebeispiele, von mir ausgesucht anhand des Keyword Index:

Elisabeth Plum: “The Future Of Innovation Depends On Our Cultural Intelligence”

Gilles Toulemonde: “The Future Of Innovation … Management Software”

Cheryl Perkins: “Future Of Innovation … Personal Passion And Strategic Collaboration”

Henry Tirri: “The Future Of Innovaiton … Innovation As A Corporate Activity”

Anja Maier: “The Future Of Innovation: Orchestrating Ideas Through Communication”

[via Putting people first]

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Geschrieben von Werner Trotter

10. Juli, 2009 um 12:34

Veröffentlicht in Innovation, Kollaboration, Visionen

Google Translator Toolkit: Die Informationen der Welt übersetzen

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In einer international vernetzen Welt sind Übersetzungen wichtige Grundlagen für den Austausch von Informationen. Google bietet seit schon seit einiger Zeit seinen automatischen Übersetzungsdienst Google Translate an. Mit Google Translator Toolkit veröffentlichte das Unternehmen jetzt eine ganze Werkzeugkiste, die nicht nur maschinengesteuerte Übersetzung sondern auch deren Verfeinerung durch menschlichen Input ermöglicht.

Zur Zeit kann nur von der Ausgangssprache Englisch in viele verschiedene Sprachen, unter anderem auch Deutsch übersetzt werden. Google Translator Toolkit erlaubt das Hochladen von HTML, Mircrosoft Word, OpenDocument Text, Rich Text and Plain Text Dokumenten bis zu 1 MB sowie über die URL-Eingabe Wikipedia- oder Knol-Artikel für die Übersetzung.

google translator toolkit workbench

Das übersichtliche Interface zeigt links den Originalext und rechts die (zunächst maschinelle) Übersetzung, so dass eine direkte Vergleichbarkeit für das weitere Bearbeiten ermöglicht wird.

Das Interessante daran ist, dass man die gleichen Sharing- und Kollaborationsmöglichkeiten wie in Google Docs hat. Darüber hinaus wird mit Translation Memories eine Datenbank mit bereits existierenden Übersetzungen von Dokumenten angelegt, auf die man im Bedarfsfall zurückgreifen und mit dem eigenen Text ver- bzw. abgleichen kann, um mit der Zeit eine größere Konsistenz in den Texten zu erreichen. Abgeschlossene Übersetzungen können natürlich auf dem eigenen Rechner  gespeichert werden.

Der Service ist kostenlos; aber für die Zukunft ist geplant, Nutzer mit hohen Volumina zur Kasse zu bitten. Die kurze Video-Tour liefert einen ersten, kurzen Überblick. Ausführliche Informationen gibt es in der Hilfe-Sektion von Google Translator Toolkit und auf Google Blogoscoped, wo ich auch auf dieses neue Tool aufmerksam wurde.

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Geschrieben von Werner Trotter

10. Juni, 2009 um 22:48

Us Now: Dokumentation über Massenkollaboration, Politik und das Internet

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Clay Shirky Neue Technologien und die damit verbundene Kultur der Partizipation, Transparenz und Zusammenarbeit breiten sich stetig von den Rändern zum Zentrum aus und beeinflussen zunehmend auch unser soziales und politisches Umfeld.

Die 60-minütige Dokumentation Us Now von Banyak Films beschreibt diesen Übergang und versucht zu zeigen, wie selbstorganisierte (online) Netzwerke vorherrschende Strukturen aufbrechen und mehr Teilhabe an politischen Entscheidungen erreichen können.

Aus der Beschreibung zum Film:

In his student flat in Colchester, Jack Howe is staring intently into his computer screen. He is picking the team for Ebbsfleet United’s FA Trophy Semi-Final match against Aldershot . Around the world 35,000 other fans are doing the same thing, because together, they own and manage the football club. If distributed networks of people can run complex organisations such as football clubs, what else can they do? […]

Us Now follows the fate of Ebbsfleet United, a football club owned and run by its fans; Zopa, a bank in which everyone is the manager; and Couch Surfing, a vast online network whose members share their homes with strangers.

Das Projekt lässt u. a. Vordenker wie Clay Shirky, Don Tapscott, Charles Leadbeater oder JP Rangaswami die Chancen dieses Wandels für Staat und Politik diskutieren.

[via Putting people first]

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Geschrieben von Werner Trotter

14. Mai, 2009 um 01:03

Lenovo: Lektionen in Globalisierung

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Lenovo ist einer der größten PC Hersteller der Welt. 2005 übernahm das Unternehmen die PC Sparte von IBM. Innerhalb der letzen zwei Jahrzehnten hat Lenovo eine beeindruckende globale Struktur aufgebaut, die sich über 6 Kontinente und über 160 Länder hinweg erstreckt.

Geführt wird das Unternehmen nicht von einem isolierten zentralen Hauptquartier von oben nach unten. Lenovo installierte ein radial dezentralisiertes System, das über regionale Knotenpunkte (‘hubs’) operiert und damit so nah wie möglich an den Kunden und den regionalen Entwicklungen sein will.

Reid Walker, Vizepräsident der Global Communications and Sponsorships von Lenovo gewährt in dem ChangeThis Manifesto Globalization Becomes Truly Global Einblicke in global entstehende und vernetzte Märkte (‘emerging markets’). Anderen weltweit agierenden Unternehmen gibt er vier Ratschläge (‘lessons learned’) mit auf den Weg:

1. Worldsource, don’t outsource.

In a world with just one time zone (“now”), business must source materials, innovation, talent,  logistics, infrastructure and production wherever they are best available.

2. Don’t try to homogenize cultural diversity, embrace it.

Worldsourced teamwork and cultural cross-pollination creates products tempered by world-girdling innovation, design, and process.

3. Blend the telescope and the microscope.

A company’s go-to-market strategy must also blend the telescope and the microscope. Collaborate globally to develop the fnest-quality products, and then zoom down to the local level to serve customers in ways that are suited best to them.

4. It’s all about the brand.

The more broadly a company reaches out to the entire world for the best ideas,  people and processes, the more it becomes  the refined essence of its brand.

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Geschrieben von Werner Trotter

11. Juli, 2008 um 14:14

Veröffentlicht in Enterprise 2.0, Kollaboration, Marketing, PR

Textflow: Textverarbeitung für Teams

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Zur Zeit noch in der Technology Preview Phase, ab August dann frei zum beta Testen. Textflow ist konzipiert für parallele Textverarbeitung. Was das bedeutet und wie es funktionieren soll, erklärt kurz das folgende Video und ausführlich die FAQ auf der Produkt Website. Der Ansatz klingt vielversprechend.

Link zum YouTube Video

(via Office Tweaks)

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Geschrieben von Werner Trotter

9. Juli, 2008 um 22:46

Veröffentlicht in Kollaboration, Tools

Video zum Socialcamp 2008 in Berlin

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Am 14. und 15. Juni 2008 trafen sich in Berlin-Kreuzberg auf dem Socialcamp Online Experten mit VertreterInnen gemeinnütziger Organisationen, um sich auszutauschen und die Möglichkeiten des neuen Internet für NGOs auszuloten.

Das Socialcamp orientierte sich in Aufbau und Ablauf am erprobten Barcamp Format. Für alle, die nicht dabei sein konnten, gibt ein 22-minütiges Video Socialcamp – Der Film, veröffentlicht auf Helpedia, Einblicke in das Geschehen vor Ort.

(via TQUWiki Weblog)

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Geschrieben von Werner Trotter

7. Juli, 2008 um 12:06

Enterprise 2.0 Buch von Niall Cook – Auszüge vorab als Download

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niall_cook_ep20 Niall Cook ist Leiter des Bereichs Marketing Technologie der Kommunikations Beratungsagentur Hill & Knowlton und u. a. auch Gründer und Vorsitzender von Cogenz Ltd., einer Firma, die Social Bookmarking Lösungen für Unternehmen entwickelt. Sein Buch “Enterprise 2.0 – How social software will change the future of work” wird am 21. Juli dieses Jahres offiziell erscheinen.

Als Vorgeschmack bietet der Autor am Thema Interessierten auf dem zugehörigen Blog die Einleitung und das erste Kapitel zum Download an (pdf, 820 kb) an. Die einleitenden Worte stammen von keinem Geringeren als Don Tapscott, u.a. bekannt für das Buch Wikinomics: How Mass Collaboration Changes Everything, das er zusammen mit Anthony D. Williams verfasste. Ein kurzer Auszug aus seinem Vorwort:

This book provides language and taxonomies that will be very helpful for any manager in understanding and harnessing the myriad new software tools and the opportunities they provide to transform the nature of work for the better.

Read, enjoy and prosper.

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Geschrieben von Werner Trotter

7. Juli, 2008 um 10:28

Richtig Geld sparen mit Enterprise RSS

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RSS Icon 3D Die meisten Leute, die sich intensiv mit dem Web (2.0) beschäftigen, lieben RSS. Obwohl schon seit Ende der 90er Jahre im Einsatz und inzwischen fast in jeder Web 2.0 Anwendung integriert, fristet RSS im Endverbraucher Bereich immer noch ein Schattendasein.

Das liegt zum einen daran, dass RSS eine Funktionalität ist und keine alleinstehende Applikation oder Plattform wie Twitter oder Facebook. Zum anderen sind vielleicht die Vorteile von RSS Feeds und den zugehörigen Endgeräten, den RSS-Readern, nur für diejenigen interessant, die viele Nachrichten aus unterschiedlichen Quellen konsumieren. Der normale Nutzer hat eben eine recht übersichtliche Zahl von Seiten, die er direkt ansteuert, um sein Informationsbedürfnis zu befriedigen. Dazu braucht er nicht unbedingt einen Feedreader.

Wirklich große Chancen für RSS sehe ich auch in Zukunft nicht im Endverbraucher-Markt sondern im Unternehmensbereich. Soweit ich das überblicken kann, ist RSS dort zur Zeit zwar auch nicht das vorherrschende Thema. Unternehmen wiederum lassen sich stärker als vom angesagten Zeitgeist von einem konkreten Nutzen überzeugen, vor allem, wenn er sich direkt in Geld ausdrücken lässt.

Ein beeindruckendes Fallbeispiel schildert Janet Johnson in ihrer Post „Enterprise RSS Saves > $400M in Oil“. Das Fracht- und Schifffahrtsunternehmen Wallem hat weltweit über 6000 Mitarbeiter auf über 300 Schiffen und 600 Mitarbeiter in über 50 Büros, die wiederum über 18 Länder verteilt sind. Zur Koordination dieses riesigen, dezentralen und mobilen Unternehmens-Netzwerks setzt Wallem RSS ein, um „die richtige Information zur richtigen Zeit den richtigen Leuten zur Verfügung zu stellen“. Dazu wurde das Enterprise RSS System von Attensa in die Kombination von Blackpearl’s K2 und Microsoft’s SharePoint integriert.

Wallem war durch die effektivere Informations-Verteilung in der Lage, das Flottenmanagement derart zu verbessern, dass der Ölverbrauch der 329 Schiffe um 8 % bzw. um 394.800 Dollar pro Jahr gesenkt werden konnte. Auch bei Schmieröl konnten 6% bzw. 11.844 Dollar eingespart werden.

Patrick Schlesiger, Wallem’s CIO präsentierte das Fallbeispiel auf der zurückliegenden Enterprise 2.0 Konferenz mit einer trockenen Ansage:

This is not an elegant solution. But guess what? It adds value. It’s simple. Everyone knows what’s going on. If my chief architect leaves, I can hire someone else who will understand it. Business isn’t at risk.

Hier sind die Folien zu seiner Präsentation:

Geschrieben von Werner Trotter

1. Juli, 2008 um 15:27

Google Sites für alle

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Die erste Meldung, die mir heute in meinem Feedreader auffiel, war Quickly Grab a URL on Google Wikis; No Google Juice Though auf Amit Agarwal’s Digital Inspiration.

Ende Februar dieses Jahres reinkarnierte der von Google bereits 2006 übernommene Wiki Service JotSpot als Google Sites, allerdings nur als Bestandteil von Google Apps, der Online Collaboration Suite von Google und war demzufolge nur Google Apps Nutzern zugänglich.

Vor wenigen Stunden verkündeten verschiedene Google Blogs, unter ihnen der neu installierte Google Sites Blogs, dass Google Sites nicht mehr nur exklusiv in Google Apps sondern frei verfügbar ist von jedem mit einem Google Konto genutzt werden kann. Der Official Google Blog zu den Verwendungsmöglichkeiten:

Now we’ve made it easy for anyone to set up a website to share all types of information — team projects, company intranets, community groups, classrooms, clubs, family updates, you name it — in one place, for a few people, a group or the world. You can securely host your own website at http://sites.google.com/[your-website] and add as many pages as you like for free.

Ich bin auch gleich Amit Agarwal’s Empfehlung gefolgt und habe mir meine bevorzugte URL gesichert.

google_sites_coop

Wie Google Sites zu installlieren und zu benutzen ist, zeigt das folgende, knapp dreiminütige Erklärvideo.

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Geschrieben von Werner Trotter

22. Mai, 2008 um 12:32