Social Media Monitoring Tools in der Übersicht

Wer sich mit Social Media beschäftigt, weiß natürlich auch wie wichtig es ist, mittels Monitoring in die weit verzweigte Social Media Landschaft hinein zu hören, um die Gespräche, Bewertungen und Assoziationen um sein Angebote herum zu verstehen und darauf reagieren zu können.

Die Zahl der Social Media Monitoring Tools geht in die Hunderte und erzeugt bei Social Media Profis ambivalente Gefühle. Einerseits ist man froh, dass es entsprechende Angebote gibt, anderseits sorgt das Überangebot auch für Verwirrung und Frustration.

Viele Community Manger, Social Media Manager oder Agenturen wünschen sich Orientierung im Vorfeld eines Kaufs von Social Media Monitoring Software. Oneforty fragte deswegen 150 Social Media Professionals, was ihre wichtigsten Fragen und Anliegen im Bezug auf Social Media Monitoring sind. In Zusammenarbeit mit KISSmetrics wurde dann eine Infografik entwickelt, die sowohl ihre wichtigsten Fragen als auch ihre bevorzugten Social Media Monitoring Tools zeigt. Diese nachfolgende Infografik kann auf dem oneforty Blog auch als pdf heruntergeladen werden.

Social Media Monitoring Tools

(via Viralblog)

re:publica – Ein Blick zurück

Gestern ging die inzwischen fünfte  re:publica zu Ende. Wie nach jeder re:publica werden Rückblicke geschrieben und abschließende Bewertungen getroffen. Ich konnte dieses Mal nicht persönlich dabei sein, mir aber zumindest teilweise über den Livestream und den beständigen Fluß der #rp11 Tweets einen Eindruck verschaffen. Die Konferenz hat von Jahr zu Jahr mehr TeilnehmerInnen angezogen. Dieses Jahr sollen es wohl über 3.000 im Friedrichstadpalast und angrenzenden Locations gewesen sein.

Auf der re:publica 2007 konnten 700 Besucher noch bequem von der Kalkscheune aufgenommen werden. Twitter war im early-adopter Stadium, deswegen gab es noch eine SMS-Leinwand, um das Geschehen auf dem Podium zu kommentieren. Sowohl Sascha Lobo als auch Powerpoint Karaoke waren allerdings schon damals Bestandteile des Programms.  Als kleinen Rückblick veröffentliche ich nochmal meine Post vom 18. April 2007, die ich nach der ersten re:publica geschrieben habe. (Die Links führen teilweise in’s Leere, weil die Inhalte so nicht mehr im Netz stehen.):

Reichlich spät, um noch etwas über die re:publica 07 zu schreiben. Dabeigewesene und Daheimgebliebene veröffentlichten in den vergangenen Tagen bereits eine Vielzahl von Beiträgen. Auch die konventionellen Medien schenkten der re:publica 07 große Beachtung. (Den kombinierten Presse- und Blogspiegel gibt es hier.) Dennoch will ich kurz von meinen persönlichen Eindrücken berichten, die ich am Donnerstag, den 12.04.07, dem zweiten Tag der Konferenz sammeln konnte. Trotz knalligen Sommerwetters war die Veranstaltung sehr gut besucht. Man hatte Gelegenheit, prominente BloggerInnen (Mario Sixtus, Johnny Haeusler, Don Dahlmann, Nicole Simon, Jan Schmidt, Stefan Niggemeier, Robert Basic, et al.) mal in echt und aus der Nähe zu sehen. Das Publikum war – aus meiner Perspektive betrachtet – sehr jung (geschätzter Durchschnitt: 26 Jahre), der Frauenanteil erstaunlich erfreulich hoch und die Laptopausstattungsrate betrug mindestens 60%. Die freundliche und lockere Atmosphäre unterschied sich wohltuend von der drögen Ernsthaftigkeit herkömmlicher Konferenzen. Der Unterhaltungswert war sowieso um ein Vielfaches größer. Drei Faktoren haben haben maßgeblich dazu beigetragen:

1. Die SMS-Leinwand:

Stand neben der Hauptbühne und war als Live Kommentarmöglichkeit via SMS gedacht. Wurde ausgiebig genutzt, wenn auch nicht unbedingt im Sinne des Erfinders. Die teilweise recht originellen Eingaben entfernten sich (und die Aufmerksamkeit der Zuschauer) phasenweise komplett vom Geschehen auf der Bühne. Der Ausdruck „gegen eine Wand reden“ bekam vor diesem Hintergrund eine ganz neue Bedeutung.

2. Sascha Lobo:

Der Mitautor von „Wir nennen es Arbeit“ und Mitbegründer von Riesenmaschine.de ist eine Marke für sich und ein begnadeter Entertainer. Sowohl als Podiumsteilnehmer bei Cash from Chaos als auch als Jurymitglied bei Powerpoint Karaoke trieb er mir Tränen vor Lachen in die Augen.

Jury Powerpoint Karaoke

3. Powerpoint Karaoke:

Ich hatte schon viel davon gehört; es hier aber zum ersten Mal live und in Farbe gesehen. Zur Auswahl standen 17 Powerpoint Präsentationen unterschiedlichster Gruseligkeitsgrade. Titel wie „Messen der Totzeit des Systems“, „Fundmunition und ihr (Gefahren-)potential“, „Ökosystem Pansen“ wollten von Freiwilligen aus dem Stehgreif interpretiert werden. Besonders gut gefallen hat mir ein Trio aus Bayern, das die „Stilgeschichte des Möbels“ souverän umsetzte. Letztendlich erklärte die launige Jury, bestehend aus Stefan Niggemeier, Philip Albrecht, Hilfscheckerbunny und Sascha Lobo den auch nicht schlechten Jan Schmidt zum Sieger des Abends. Niemand traute sich allerdings an den „gefürchtet narkotisierenden Klassiker“ mit der höchsten Schwierigkeitsstufe heran – „Chinakontakte der IHK Bochum“ bleibt eine Herausforderung.

Social Media Analytics oder Wie man den ROI von Social Media Kampagnen misst

Viele Unternehmen sind sich noch unsicher in der Bewertung von Social Media als Teil ihrer Marketing Strategie – insbesondere im Hinblick auf den konkreten Nutzen. Obwohl nicht alle inhaltlichen Faktoren einfach zu quantifizieren sind, geht es bei der Erfolgskontrolle von Social Media Maßnahmen darum, aus den strategischen Zielen im Vorfeld messbare, nachvollziehbare und spezifische Kennzahlen abzuleiten, welche die Grundlage für das Reporting darstellen.

Araceli Perez von e-interactive hat eine Infografik als Einführung in das Thema erarbeitet, die zunächst auf Spanisch und auf dem Raven Blog dann in einer englischen Version veröffentlicht wurde.

 

Social Media Analytics

 

(via Raven Internet Marketing Tools Blog)