Die Online Reputation einer Person, einer Marke oder eines Unternehmens wird durch das bestimmt, was im Netz an Daten gefunden wird. Das muss nicht immer mit der gewünschten Selbstwahrnehmung oder dem projizierten Image übereinstimmen.
Personas ist ein Experiment, das im Rahmen der Metropath(ologies) Ausstellung gezeigt wird. Gibt man (s)einen Namen ein, wird das Netz mit Hilfe ausgeklügelter Technik durchsucht, um die digitale Identität dieser Person aus öffentlich zugänglichen Daten zu ermitteln, wie sie beispielsweise auch Suchmaschinen wie Google benutzen. Der Rechenprozess wird bei diesem Versuch, aus öffentlich zugänglichen Daten Sinn zu machen, in jedem Stadium bis hin zum endgültigen Resultat visualisiert.
Die Macher nehmen dabei ganz bewusst Unschärfen und Irrtümer in Kauf, die beispielsweise aus der Unfähigkeit von Computern resultieren, Daten zu unterschiedlichen Personen mit dem gleichen Namen zu trennen. Insofern geht es gerade darum, auf die Fehlbarkeit und Undurchsichtigkeit von Maschinen hinzuweisen und den geneigten Betrachter zum Nachdenken anzuregen und beispielsweise Black Boxes wie Google und sein Ranking-Methoden zu hinterfragen.

Credits: Personas ist lizensiert unter Creative Commons Attribution-Noncommercial-Share Alike 3.0 United States License; Story via Stowe Boyd.
Mit der wachsenden Bedeutung von Socialnetworking Seiten wird es für Marken immer wichtiger, mit entsprechenden Domains auch auf Facebook oder Twitter vertreten zu sein. Die Bedeutung von Twitter wird von vielen großen Unternehmen offenbar noch nicht gesehen.