Würden Sie diesem Mann ein Betriebssystem abkaufen?

Steve Ballmer gibt Alles in diesem Microsoft Commercial aus dem Jahr 1985. Windows 1.0 für nur 99 Dollar, außer in Nebraska. Unglaublich!

Technorati Tags:

Wer sich seinen Nutzernamen auf Facebook sichern will, muss früher aufstehen

Begleitet von einem gewaltigen Buzz in den einschlägigen Medien und Blogs läuft der Countdown zu Facebook’s Einführung von Vanity-URLs. Das bedeutet, jeder Nutzer kann dann die kryptische Adresse seines Profils in eine personalisierten Webadresse mit einem richtigen Namen umwandeln.

facebook umwandlung nutzername

Facebook gibt in einer Blogpost nähere Informationen und weist ausdrücklich darauf hin, dass man sich seinen Nutzernamen inklusive genaue Schreibweise sorgfältig überlegt. Ob das beispielsweise wernertrotter oder werner.trotter, etc. sein soll, wie man das auch von E-mail Adressen kennt. Der einmal gewählte Name kann danach nicht mehr geändert werden, was MG Siegler auf Techcrunch vor zwei Tagen zu der panischen Überschrift You Have Three Days To Pick Your Facebook Vanity URL. Choose Wisely, Or You’re Screwed. veranlasste.

Guten Morgen, Berlin Nun, die Zeit ist bereits weiter fortgeschritten. Am kommenden Samstag, den 13. Juni können ab 6:01 Uhr die Nutzernamen angefordert werden. Amit Agarwal gibt nochmal Tipps auf den Weg How to Get a Username for your Facebook Profile That You Want.

Nutzer mit weitverbreiteten Namen wie etwa Hans Müller können entweder in die Facebook-Suche gehen oder mit Amit’s Facebook Vanity URL Searchengine schon mal vorab sehen, wie viele potenzielle Mitbewerber sie für eine der wenigen möglichen Schreibweisen haben … und sie sollten sich am Samstag auf jeden Fall den Wecker stellen.

Technorati Tags:

Foto: Guten Morgen, Berlin ist von Manuela Hoffmann und steht unter einer CC Lizenz

Google Translator Toolkit: Die Informationen der Welt übersetzen

In einer international vernetzen Welt sind Übersetzungen wichtige Grundlagen für den Austausch von Informationen. Google bietet seit schon seit einiger Zeit seinen automatischen Übersetzungsdienst Google Translate an. Mit Google Translator Toolkit veröffentlichte das Unternehmen jetzt eine ganze Werkzeugkiste, die nicht nur maschinengesteuerte Übersetzung sondern auch deren Verfeinerung durch menschlichen Input ermöglicht.

Zur Zeit kann nur von der Ausgangssprache Englisch in viele verschiedene Sprachen, unter anderem auch Deutsch übersetzt werden. Google Translator Toolkit erlaubt das Hochladen von HTML, Mircrosoft Word, OpenDocument Text, Rich Text and Plain Text Dokumenten bis zu 1 MB sowie über die URL-Eingabe Wikipedia- oder Knol-Artikel für die Übersetzung.

google translator toolkit workbench

Das übersichtliche Interface zeigt links den Originalext und rechts die (zunächst maschinelle) Übersetzung, so dass eine direkte Vergleichbarkeit für das weitere Bearbeiten ermöglicht wird.

Das Interessante daran ist, dass man die gleichen Sharing- und Kollaborationsmöglichkeiten wie in Google Docs hat. Darüber hinaus wird mit Translation Memories eine Datenbank mit bereits existierenden Übersetzungen von Dokumenten angelegt, auf die man im Bedarfsfall zurückgreifen und mit dem eigenen Text ver- bzw. abgleichen kann, um mit der Zeit eine größere Konsistenz in den Texten zu erreichen. Abgeschlossene Übersetzungen können natürlich auf dem eigenen Rechner  gespeichert werden.

Der Service ist kostenlos; aber für die Zukunft ist geplant, Nutzer mit hohen Volumina zur Kasse zu bitten. Die kurze Video-Tour liefert einen ersten, kurzen Überblick. Ausführliche Informationen gibt es in der Hilfe-Sektion von Google Translator Toolkit und auf Google Blogoscoped, wo ich auch auf dieses neue Tool aufmerksam wurde.

Technorati Tags:

Zitat des Tages

Robert E. Kahn einer der Väter des Internet auf die Frage, ob er mit seiner Erfindung viel Geld verdient hätte:

Nein, und hätten wir das versucht, hätte es das Internet nie gegeben. Ich war damals bei der Regierung angestellt und wollte einen gesellschaftlichen Beitrag leisten. […] Mein Ziel war nicht, viel Geld zu verdienen, sondern interessante technische Ideen zu verwirklichen. […] Ich weiß, was man alles mit Geld machen kann. Aber es kommt darauf an, was einem im Leben wichtig ist.

Aus einem Interview geführt von Susanne Ehlerding, Berliner Zeitung vom 04. Juni 2009

Technorati Tags:

Google Squared: Mehr oder weniger strukturierte Suchergebnisse

Vor drei Wochen als eine von mehreren Neuerungen für Google’s Suchmaschine auf dem Searchology Event vorgestellt, ging Google Squared vor wenigen Stunden live. Das Produkt kommt aus den Google Labs und soll disparate Daten aus dem Netz strukturiert aufbereiten, so als kämen sie aus einer Datenbank.

An dieser Stelle besteht schon eine gewisse Konkurrenz zu Wolfram|Alpha, dem als Google Killer apostrophierten Projekt von Stephen Wolfram, das tatsächlich auf Grundlage einer riesigen internen Datenbank funktioniert.

Im Unterschied zur normalen Google Suche werden die Ergebnisse in Form einer Tabelle mit verschiedenen Zellen (= squares) präsentiert. Meine Testanfrage war bob marley albums. Die zunächst ausgelieferten Spalten lassen sich problemlos durch weitere ergänzen. In meiner Anfrage habe ich beispielsweise die Spalte Label hinzugefügt. Die Zeilen kann man nach unten jeweils in 10er Schritten fortsetzen.

google squared screenshot

Nützliche Squares lassen sich via Link mit anderen teilen; ist man mit seinen Google Konto angemeldet, kann man sie auch speichern. Eine Möglichkeit, die Daten etwa als .csv oder .xml Datei zu exportieren, existiert bisher nicht.

Alles in allem, so der einstimmige Tenor der ersten Besprechungen, ist Google Squared in diesem Stadium ein nettes Spielzeug, das aber noch weit davon entfernt ist, konstant brauchbare Ergebnisse zu liefern.

Technorati Tags:

Ein wirklich interaktives Video auf YouTube

Eine tolle Arbeit von BooneOakley.com – so richtig zum Drücken. Direkt auf YouTube sieht man die Effekte am besten.

Technorati Tags: