Seth Godin über erfolgreiches Virales Marketing

Virales Marketing bekommt allmählich einen schlechten Beigeschmack. Zuviele ahnungslose Marketingleute benutzten es als Ersatz für klassische Kampagnen, um mittelmäßige Produkte zu promoten, für die nicht genügend Budget zur Verfügung stehe. Das meint zumindest Seth Godin, der laut eigener Aussage bereits vor acht Jahren das erste Mainstream Buch zum Thema verfasst hat, das auch noch heute und Millionen Downloads (direkter Link zum pdf download) später zur Verfügung steht.

Idealerweise sei das Virale sozusagen produktinhärent. Als Beispiele nennt er den Klassiker Hotmail und die Video Plattform YouTube, die sich umso schneller verbreiteten, je mehr Leute die Anwendung nutzten. [Google könnte man in diesem Zusammenhang ebenfalls aufführen - Anm. d. Verf.] Außerdem so Godin, muss gewährleistet sein, dass die Kampagne nicht nur viral ist, sondern einen nachhaltigen Effekt für das Produkt oder die Marke erzeugt:

Something being viral is not, in an of itself, viral marketing. Who cares that 32,000,000 people saw your stupid video? It didn’t market you or your business in a tangible, useful way. […] Being viral isn’t the hard part.The hard part is making that viral element actually produce something of value, not just entertainment for the client or your boss.

Das Moorhuhn Spiel, für die Whiskey Marke Johnny Walker entwickelt, ist ein klassisches Beispiel dafür, wie die virale Verbreitung zwar funktionierte, nicht jedoch die Verknüpfung zwischen Kampagnenprodukt und Marke.

Josh Bernoff nimmt in seiner Post Viral marketing successes Bezug auf Seth Godin und betont ebenfalls die Balance zwischen dem Nutzen für die Leute, die das Kampagnengut verbreiten sollen und dem Nutzen für die Marke. Außerdem stellt er ein einige interessante virale Kampagnen vor, von denen mir diese hier am besten gefällt.

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Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten_nicetranslator2 Ich wünsche allen Lesern meines Blogs frohe Weihnachten und ein paar ruhige und entspannte Feiertage mit Familie und Freunden.

Um in die passende Stimmung zu kommen, habe ich eine Playlist mit meinen persönlichen Weihnachtslieder Favoriten zusammengestellt:

1. John Lennon und Yoko Ono “Happy Xmas (War is over)”

2. Donny Hathaway “This Christmas”

3. Eric Benet ”This Christmas”

3. Michael Buble “Grown-Up Christmas List”

4. Luciano Pavarotti “O Holy Night”

5. Christina Aguilera “The Christmas Song”

6. Jose Feliciano “Feliz Navidad”

7. Lauryn Hill “Little Drummer Boy”

8. Luther Vandross “The Christmas Song”

9. Coldplay “Have yourself a merry little christmas”

10. Karel Svoboda “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” (Soundtrack)

Bonus Track: O’Jays “Now That We Found Love”

Die nebenstehenden Weihnachtsgrüße wurden übrigens mit Hilfe von nice translator (hoffentlich richtig) in diverse Sprachen übersetzt.

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XiTi Monitor: Neues Browser Barometer – Aktuelle Marktanteile in Europa

Das französische Marktforschungsunternehmen XiTi Monitor hat die Ergebnisse seiner Untersuchung zur Browser Nutzung in Europa, den Browser Barometer für November 2008 veröffentlicht. Im Zeitraum vom 1. – 30. November wurde in 32 Ländern unter Mitwirkung von 121919 Websites die Verwendung von Browsern registriert, mit denen diese Seiten angesteuert wurden.

Die Werte für die einzelnen Browser haben sich im letzten halben Jahr nicht sonderlich stark verändert. Der Internet Explorer rutscht langsam unter die 60% Marke. Im April 2008 betrug sein Anteil noch 64,5 %. Opera behauptet sich mit Werten um die 5 Prozent als die Nummer drei hinter IE und dem Firefox, dessen Anteil sich bei 31,3 Prozent konsolidiert. Der im September veröffentlichte Google Chrome Browser konnte seit seinem Release keine nennenswerten Zuwächse bzw. Marktanteile verzeichnen.

Seitenbesuche
durch Browser
Juni 2008 Juli 2008 Aug 2008 Sept 2008 Okt 2008 Nov 2008
Internet Explorer 60,5 % 60,4 % 59,4 % 60,1 % 59,2 % 59,9 %
Firefox 31,4 % 32,2 % 33,0 % 31,2 % 31,1 % 31,1 %
Opera 5,1 % 4,5 % 4,5 % 4,8 % 5,4 % 5,1 %
Safari 2,5 % 2,4 % 2,6 % 2,4 % 2,4 % 2,5 %
Google Chrome - - - 1,0 % 1,1 % 1,1 %
Netscape 0,3 % 0,3 % 0,3 % 0,4 % 0,6 % 0,6 %
Quelle: XiTi Monitor

[via Asa Dotzler]

Google Tutorial für Webmaster

Zu wissen, wie die wichtigste Suchmaschine funktioniert, ist für Seitenbetreiber und Webmaster von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Google unterstützt diese Zielgruppe mit diversen Angeboten wie den Webmaster Tools, einem umfangreichen Help Center oder dem Webmaster Central Blog.

Im November 2008 wurde dort bereits ein kostenloses, 22 Seiten umfassendes E-Book mit dem Titel  Search Engine Optimization Starter Guide veröffentlicht. Ergänzt wird diese Angebot jetzt durch eine Reihe von Video Tutorials: Google for Webmasters, die Tipps geben, wie sich die Präsenz der eigenen Website bei Google verbessern lässt.

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Unter anderem geht es dabei um den Zugang für den Googlebot, den Pagerank und das Ranking auf den Suchergebnisseiten und die suchmaschinenfreundliche Einbindung von Bildern oder Rich-Media-Angeboten. Das Ganze steht inzwischen auch als zusammenhängende Video Präsentation zur Verfügung. Die verwendeten Charts können direkt in Google Docs heruntergeladen werden.

[via Digital Inspiration]

Google verstehen: Strategie, Erfolgsfaktoren, Geschäftsmodelle

Bis Mitte der 90er Jahre galten Suchmaschinen lediglich als nettes Beiwerk, das Geld kostet, statt welches einzubringen. Bill Gates hat bei seinem Abschied von Microsoft wehmütig eingeräumt, die Bedeutung von Suchmaschinen speziell in Kombination mit Online-Werbung nicht bzw. zu spät erkannt zu haben.

Die Standford Studenten Larry Page und Sergey Brin wollten ihre seit 1995 entwickelte innovative Suchtechnologie zunächst an etablierte Suchmaschinen verkaufen. Keine wollte sie haben. So waren die beiden gezwungen, ihre eigene Firma zu gründen. 1998 stellte Sun Gründer Andy Bechtolsheim nach einem halbstündigen Gespräch einen Scheck über 100.000 US Dollar an die neugegründete Firma Google aus. Der Rest ist Geschichte.

Der unglaubliche Aufstieg dieses Unternehmens, das dieses Jahr gerade mal sein 10jähriges Firmenjubiläum feierte, ist immer wieder Gegenstand von Betrachtungen, Diskussionen und Analysen. Das französische Beratungsunternehmen faberNovel hat vor kurzem eine vielbeachtete Präsentation unter einer CC Lizenz veröffentlicht: “Everything you always wanted to know about Google … But were afraid to ask”.

Darin werden Google’s Strategie, Erfolgsfaktoren und Geschäftsmodelle erläutert und überdies erklärt, wieso Google auch in Zeiten wirtschaftlicher Krise seine Umsätze sogar steigern kann. Ergänzend zur Präsentation gibt es auf Scribd ein Whitepaper mit dem Titel “Google’s Key Success Factors”, in dem Google’s ausschlaggebende Erfolgsfaktoren nochmal gesondert und ausführlich betrachtet werden.

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Sprechender Sprachatlas demonstriert die Vielfalt der bayerischen Dialekte

Heute hatte ich mal wieder Zeit, mich ausgiebig im gerade frisch überarbeiteten Google Reader umzuschauen, wo mein Blick bald beim Sprechenden Sprachatlas von Bayern hängen blieb. Der delicious popular Link führte mich geradewegs auf eine Karte, die zu einer Reihe von Themen wie Mensch und Gesellschaft oder Natur und Landwirtschaft die (teilweise recht) unterschiedlichen Dialekte der bayerischen Regionen anzeigt.

Anhand kurzer Audio-Sequenzen können durch über die Karten verteilte Abspielknöpfe die regionalen Bezeichnungen und Aussprachen zum Beispiel für (jahreszeitlich gerade passend) “Nikolaus und für vergleichbare Wintergestalten” abgerufen werden. Der Sprechende Sprachatlas wurde von der Bayerischen Staatsbibliothek veröffentlicht und in den Jahren 2006 bis 2008 auf Basis von sechs älteren Sprachatlanten und unter Mitwirkung von SprecherInnen aus den einzelnen Regionen erstellt. Unbedingt ausprobieren!

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