Delicious 2.0 endlich live

Lange angekündigt, in der Preview bereits seit Monaten zu sehen, wurde das neue Design des Social Boomarking Dienstes delicious jetzt offiziell gelauncht. Der Domainname wurde von dem witzigen, aber verwirrenden del.icio.us in delicious.com umbenannt.

Was es insgesamt Neues gibt, werden delicious Nutzer erfahren, wenn sie sich mit ihren alten Nutzerdaten neu anmelden. Der delicious Blog und die What’s New Seite liefern weitere Infos. Ein kleines Animationsvideo bietet zudem einen Überblick im Schnelldurchlauf.

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SEO Tipps für Seesmic Website gesucht

Loic le Meur, Geschäftsführer von Seesmic und Organisator der Le Web3 Konferenz in Paris weiß Social Media meisterhaft und sehr erfolgreich für seine Zwecke zu nutzen. Jetzt ist ihm aufgefallen, dass er und sein Team eine andere Form des Online Marketing, das Optimieren für Suchmaschinen (SEO) völlig für die Seesmic Website vernachlässigt haben. Ein Grund für die schlechte Indizierung bei Google ist u. a. die Verwendung von Adobe Flash, mit dem die Robots/Crawler anscheinend immer noch Schwierigkeiten haben. Loic bittet um Unterstützung und Tipps für die Umgestaltung seiner Seite, bei der er die Regeln der Suchmaschinenoptimierung stärker beachten will:

Google optimization I feel has become a real art and I would like to make sure we follow the basics and possibly the advanced rules not to game, but to optimize our Seesmic members content well indexed in Google.

Can you recommend me a consultant that can spend some time with us making sure we build the new Seesmic the right way? What are the basic rules we should follow?

Bis jetzt sind in den Kommentaren schon einige brauchbare Hinweise eingegangen. Vielleicht gibt es ja auch unter den deutschen SEOs welche, die ihren Hut in den Ring schmeißen wollen.

Update: Wie Loic auf seinem Blog inzwischen mitteilte, haben die zahlreich eingegangenen Hinweise zu einer Zusammenarbeit mit einem Berater geführt. Wer sich ausser Loic noch für SEO Basics interessiert, dem kann das gleichnamige Knol des erfahrenen SEO Spezialisten Aaron Wall weiterhelfen.

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The World is flat … jetzt als kostenloses Hörbuch

world_flat Noch bis zum 4. August! [Update: verlängert bis zum 11. August] wird Thomas L. Friedman‘s Bestseller The World is Flat von dessen Verlag Farrar, Straus and Giroux als kostenloses Hörbuch zum Download angeboten. Interessierte erhalten die Audio Edition zusammen mit einer Kostprobe aus dem neuen Friedman Werk Hot, Flat, and Crowded, das  am  8. September veröffentlicht wird. Erforderlich ist lediglich ein kurze Registrierung auf der Giveaway Seite.

(via ChangeThis Newsletter)

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Lebenslauf 2.0

Marta Z. Kagan ist eine selbstbewusste Bloggerin (“The Secret Diary of a Bonafide Marketing Genius”) und hauptberufliche Fachfrau für Marketing und Kommunikation.

In dieser Eigenschaft hat sie sich auch mit dem Social Media Press Release und dem Social Media Newsroom beschäftigt und überlegt, wie sich diese Prinzipien auf die professionelle Selbstdarstellung übertragen lassen.

Inspiriert von Christopher S. Penn’s und Bryan Person’s ersten Versuchen in dieser Richtung, die übrigens beide Google Page Creator benutzten und Rohit Bhargava’s Social Media Bio, entwickelte sie ihr eigenes Social Media Resume auf Basis von WordPress.com.

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Marta’s erster Entwurf kann sich durchaus sehen lassen und wirkt wesentlich ansprechender als die oben genannten Vorbilder. Auf ihrem empfehlenswerten Blog gibt sie eine detaillierte Anleitung zum Nachbauen. Marta steckt übrigens auch hinter der Präsentation “What The F**K is Social Media?”, die in den drei Wochen nach Veröffentlichung auf Slideshare bereits über 43.000 mal aufgerufen wurde.

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IDC Prognose: Weltweiter Anstieg von mobilen Internetzugängen und Web 2.0 Aktivitäten

Zur Zeit benutzt etwa ein Viertel der Erdbevölkerung regelmäßig das Internet. Dieser Anteil wird laut IDC’s Digital Marketplace Model and Forecast bis 2012 auf 30% bzw. auf 1.9 Milliarden Nutzer (‘unique users’) ansteigen.

Noch ist der PC das vorherrschende Medium für den Zugang zum Internet. Ab 2012 soll er in dieser Hinsicht allerdings vom Mobiltelefon überholt werden und dadurch das Internet wirklich allgegenwärtig (‘truly ubiquitous’) machen, so John Gantz von IDC.

Die Nutzer werden zwar immer noch Zeit mit Web 1.0 Aktivitäten wie Suche, Einkaufen und Email verbringen. Web 2.0 Aktivitäten wie das Anschauen von nutzergenerierten Videos, das Schreiben von Blogbeiträgen und Socialnetworking werden aber immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Einige weitere Erkenntnisse der Untersuchung:

  • Heute gibt es Internetzugang über 1.5 Milliarden Geräte wie PCs, Mobiltelefone oder Online Spielekonsolen. 2012 wird sich die Zahl der Geräte verdoppeln. 1.5 Milliarden davon werden Mobiltelefone sein.
  • Bereits 2007 hat China die USA überholt, was die Zahl der Internetnutzer angeht. Die Zahl der Chinesen mit (eingeschränktem) Internetzugang soll bis 2012 von jetzt 275 Millionen auf 375 Millionen steigen.
  • Die weltweiten Ausgaben für Online Werbung werden sich 2008 auf 65.2 Milliarden Dollar belaufen, was einem Anteil von 10% aller getätigten Werbeausgaben entspricht. Dieser Anteil soll bis 2012 auf 13% und 106.6 Milliarden Dollar steigen.
  • Zur Zeit verfügen etwa 40% der Internetnutzer weltweit über einen mobilen Internetzugang. 2008 wird diese Zahl 546 Millionen erreichen. Für 2012 prognostiziert die Studie das Überschreiten der 1.5 Milliarden Grenze.

(Photo by Dollie Mixtures under a CC License)

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Future of Media Report 2008: Wert der Medien-Industrie wird 2024 auf 5.7 Billionen Dollar steigen

Ross Dawson und sein Future Exploration Network haben im Vorfeld des diesjährigen Future of Media Summit (14./15. Juli) den Future of Media Report 2008 veröffentlicht. Die Teilnehmer des Summits erhalten die Unterlagen als Hochglanz-Broschüre. Alle anderen können auf die pdf Version zurückgreifen.

Die Kernaussage lautet: Die Größe des weltweiten Medien- und Unterhaltungsmarkts wird von 1.7 Billionen Dollar* in diesem Jahr auf 5.7 Billionen Dollar* im Jahr 2024 (auf Grundlage des gegenwärtigen Dollar-Kurses ansteigen).

Als die 7 Treiber, die diesen zukünftigen Markt formen werden, identifizierten Dawson und seine Mitarbeiter:

1. Wachsender Medienkonsum durch eine größeres Angebot

2. Damit einhergehend eine stärkere Fragmentierung

3. Partizipation und User generated Content nehmen weiter zu

4. Stärkere Personalisierbarkeit des Medienangebots erlaubt auch hoch fokussierte Werbung

5. Neue Einnahme- und Werbemodelle

6. Neue Generationen nutzen Medien anders

7. Schnelles Ansteigen der Bandbreiten

(* Im Report ist von Trillionen Dollar die Rede, die ich im Deutschen analog zu diesem Wikipedia Eintrag mit Billionen übersetzt habe.)

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Lenovo: Lektionen in Globalisierung

Lenovo ist einer der größten PC Hersteller der Welt. 2005 übernahm das Unternehmen die PC Sparte von IBM. Innerhalb der letzen zwei Jahrzehnten hat Lenovo eine beeindruckende globale Struktur aufgebaut, die sich über 6 Kontinente und über 160 Länder hinweg erstreckt.

Geführt wird das Unternehmen nicht von einem isolierten zentralen Hauptquartier von oben nach unten. Lenovo installierte ein radial dezentralisiertes System, das über regionale Knotenpunkte (‘hubs’) operiert und damit so nah wie möglich an den Kunden und den regionalen Entwicklungen sein will.

Reid Walker, Vizepräsident der Global Communications and Sponsorships von Lenovo gewährt in dem ChangeThis Manifesto Globalization Becomes Truly Global Einblicke in global entstehende und vernetzte Märkte (‘emerging markets’). Anderen weltweit agierenden Unternehmen gibt er vier Ratschläge (‘lessons learned’) mit auf den Weg:

1. Worldsource, don’t outsource.

In a world with just one time zone (“now”), business must source materials, innovation, talent,  logistics, infrastructure and production wherever they are best available.

2. Don’t try to homogenize cultural diversity, embrace it.

Worldsourced teamwork and cultural cross-pollination creates products tempered by world-girdling innovation, design, and process.

3. Blend the telescope and the microscope.

A company’s go-to-market strategy must also blend the telescope and the microscope. Collaborate globally to develop the fnest-quality products, and then zoom down to the local level to serve customers in ways that are suited best to them.

4. It’s all about the brand.

The more broadly a company reaches out to the entire world for the best ideas,  people and processes, the more it becomes  the refined essence of its brand.

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