Neues von Commoncraft: Social Media in Plain English

Social Media ist vielleicht das nächste große Ding. Aber, worum geht es da überhaupt und was ist das Besondere daran? Commoncraft erklären es – passend zu den aktuellen Temperaturen – am Beispiel Eiscreme. Auf dem Beipackzettel zum Video geben die Produzenten diese kurze Beschreibung:

This video focuses on basics of social media: new technology that makes everyone a producer and tools that give everyone a chance to have a say.

(Video is free via Creative Commons 3.0)

Update: Bereits im April 2008 erschien eine dreiminütige Folge zum Thema Podcasting, die mir damals entgangen ist. Die gesammelten Explanations in Plain English Episoden findet man übrigens auf dem YouTube Kanal von Commoncraft.

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WordPress feiert fünften Geburtstag

Heute, genau vor fünf Jahren, wurde die erste WordPress 0.7 Version von einem stolzen Matt Mullenweg auf dem WordPress Development Blog angekündigt.

In den vergangenen fünf Jahren wurde einiges erreicht. 2005 kam der gehostete Service wordpress.com dazu, der auch die Heimat dieses Blogs ist.

Herzliche Glückwünsche an Matt (‘Head of Bug Creation’) und an das ganze Team. Das Ereignis wird heute in San Francisco mit einer Party gebührend gefeiert. Wer zufällig gerade in der Gegend sein sollte, ist herzlich eingeladen.

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Twitter: Alternativen und Geschäftsmodelle

twitter Die immer wiederkehrenden Ausfälle (‘downtimes’) bei Twitter, die sich in letzter Zeit offenbar häuften, sorgten doch für Frust und Verunsicherung. ReadWriteWeb Autorin Corvida, selbst exzessive Twitter Nutzerin, stellte vorsorglich eine Reihe von on- und offline Alternativen zusammen.

Für einen verlässlichen Service wäre Mahalo Gründer Jason Calacanis sogar bereit, 20 Dollar pro Monat bzw. 250 Dollar im Jahr für einen Twitter Pro Account zu bezahlen. Wenn nur 1% von 10 Millionen Nutzern, also 100.000 Nutzer seinem Beispiel folgten, würden 25 Millionen Dollar pro Jahr zusammenkommen. Die Antwort von Seiten Twitters war allerdings, dass es sich weniger um ein Kosten- als um ein Softwareproblem handelt.

Calacanis’ alter Weggefährte Brian Alvey hat sich ein anderes Geschäftsmodell augedacht. Auf den lustigen Downtime Seiten (hier ein kleine Sammlung) könnten Werbeflächen an die großen Vermarkter wie Overture, Federated Media oder AOL vermietet werden. Louis Gray hatte ein ganz ähnliche Idee mit Google AdSense. Alvey beansprucht für seinen genialen Vorschlag einen Sitz im Aufsichtsrat von Twitter.

Aber vielleicht sorgen Schlagzeilen wie It’s Time For FriendFeed To Kill Twitter auch für zu viel Stress und man sollte Twitter einfach mal in Ruhe lassen.

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Google Sites für alle

Die erste Meldung, die mir heute in meinem Feedreader auffiel, war Quickly Grab a URL on Google Wikis; No Google Juice Though auf Amit Agarwal’s Digital Inspiration.

Ende Februar dieses Jahres reinkarnierte der von Google bereits 2006 übernommene Wiki Service JotSpot als Google Sites, allerdings nur als Bestandteil von Google Apps, der Online Collaboration Suite von Google und war demzufolge nur Google Apps Nutzern zugänglich.

Vor wenigen Stunden verkündeten verschiedene Google Blogs, unter ihnen der neu installierte Google Sites Blogs, dass Google Sites nicht mehr nur exklusiv in Google Apps sondern frei verfügbar ist von jedem mit einem Google Konto genutzt werden kann. Der Official Google Blog zu den Verwendungsmöglichkeiten:

Now we’ve made it easy for anyone to set up a website to share all types of information — team projects, company intranets, community groups, classrooms, clubs, family updates, you name it — in one place, for a few people, a group or the world. You can securely host your own website at http://sites.google.com/[your-website] and add as many pages as you like for free.

Ich bin auch gleich Amit Agarwal’s Empfehlung gefolgt und habe mir meine bevorzugte URL gesichert.

google_sites_coop

Wie Google Sites zu installlieren und zu benutzen ist, zeigt das folgende, knapp dreiminütige Erklärvideo.

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RBB: Eine gute und eine schlechte Nachricht

Zuerst die gute: Das Zeitgeist-Magazin “Polylux” wird zum Jahresende eingestellt. Und jetzt die schlechte: Den Sparzwängen beim Rundfunk Berlin-Brandenburg fällt leider auch der Radiosender “Radiomultikulti” zum Opfer. Dort werden ebenfalls Ende 2008 die Lichter ausgehen.

(via Hauptstadtblog)

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Konzentration der Kräfte: zweinull.cc geht zu netzwertig.com

Schon vor einiger Zeit dachte ich, es wäre doch eine gute Idee, wenn Marcel Weiß (neunetz.com) und Martin Weigert (zweinull.cc) sich zusammentun würden, um so etwas wie ein deutsches Pendant zu Richard MacManus’ Blog ReadWriteWeb auf die Beine zu stellen.

Diese Vorstellung hat sich heute zumindest teilweise realisiert. Die beiden arbeiten jetzt tatsächlich unter einem, wenn auch nicht ihrem eigenen, Dach zusammen. Marcel Weiß war von Anfang an einer von drei Redakteuren beim Web- und Technologieblog netzwertig.com, das zum Netzwerk der Blogwerk AG gehört. Netzwertig.com wurde im April 2008 als Nachfolgeblog von medienkonvergenz.com eingeführt, das der hoch geschätzte Andreas Göldi bis dahin alleine verantwortet hat. Markus Spath, bekannt durch Museum of Modern Betas und sein Blog hackr.de komplettierte die Start-Mannschaft.

Heute nun kündigte Martin Weigert auf seinem Blog an, dass zweinull.cc zu netzwertig.com zieht bzw. dass er die bestehende Redaktion verstärken wird. Das mit dem deutschen Gegenstück zu ReadWriteWeb ist mit dieser erstklassigen Besetzung gar nicht mal so weit hergeholt. Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten und viel Erfolg für die gemeinsame Arbeit.

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PR 2.0 Strategien

Die Medienlandschaft hat sich in den vergangenen Jahren durch die R/evolution im Web gewaltig verändert. Neue, nutzerorientierte Technologien versetzen immer mehr Menschen in die Lage, aktiv an der Kommunikation und den Gesprächen im Web teilzunehmen. Für Unternehmen und Marken wiederum ergibt sich dadurch die Chance zum direkten Dialog mit (potentiellen) Kunden, der in dieser Ausprägung vorher nicht möglich war. Das stellt Marketing- und Kommunikations-Profis allerdings vor ganz neue Herausforderungen, die mit den Schlagwörtern Marketing 2.0 oder PR 2.0 umschrieben werden.

Deirdre Breakenridge ist eine angesehene Marketing- und PR- Fachfrau und Leiterin der Kommunikationsabteilung von PFS Marketwyse, einer Marketing- und Kommunikations-Agentur in New Jersey. In ihrem Papier PR 2.0: A Communicator’s Manifesto (10 Seiten, pdf), erschienen Anfang Mai auf ChangeThis fordert sie ihre zögerlichen und skeptischen Kollegen auf, ihre Vorbehalte gegen die neuen Medien aufzugeben, diese Veränderungen als Chance zu begreifen und sich auf ihre Stärken zu besinnen.

A new change is upon us and with this change comes the opportunity to take back our industry’s credibility and create the reputation that it deserves. [...]

In order to survive, and not be blocked from participating in conversations, you have to learn how to build relationships. And, let’s face it, in PR this is what we know how to do best. [...]

PR 2.0 puts the “public” back in public relations with the ability to speak to more people. The concept is driven by technology (the Web 2.0 platform and social media applications) and 21st century consumer behavior. [...]

PR people have this incredible opportunity to embrace and engage in PR 2.0 communication and to help their brands understand the value of meaningful conversations with customers.

Das Papier dient nebenbei als Promotion für ihr kürzlich veröffentlichtes Buch PR 2.0: New Media, New Tools, New Audiences. Auf ihrem Weblog Deirdre Breakenride: PR 2.0 Strategies stellt die Autorin außerdem unter Beweis, dass ihre Kenntnisse zum Thema Social Media nicht ausschließlich theoretischer Natur sind.

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Wie Google’s Friend Connect funktioniert

Die letzten beiden Wochen war es hier ziemlich ruhig. Das lag zum einen daran, dass ich in Urlaub war, zum anderen an beruflichen Verpflichtungen, die meine Aufmerksamkeit verlangten. Während meines Urlaubs habe ich immer mal wieder einen Blick in meinen Feedreader geworfen. Dabei sind mir unter anderem die neuesten Entwicklungen im Bereich Social Networks in’s Auge gesprungen: Zunächst MySpace’s Ankündigung seiner ‘Data Availability’ Initative, danach Facebook mit Facebook Connect und schließlich Google’s Friend Connect.

Alle drei Ankündigungen versprechen den Nutzern von Social Networks die Kontrolle über ihre Daten und die Möglichkeit, diese Daten bei einem Wechsel problemlos mitnehmen zu können (= Data Portability). Experten wie Marc Canter, Chris Saad, Michael Arrington oder Dare Obasanjo beweifeln allerdings, dass die großen Player es wirklich ernst damit meinen.

Inzwischen verbannte Facebook Google’s Friend Connect angeblich aus datenschutzrechtlichen Gründen von seiner Plattform. Google trommelt nichtsdestotrotz weiter für sein Projekt. In einer ausführlichen Post erklärt Google Code Blog – auch an Hand von Facebook Screenshots – wie Google Friend Connect funktioniert. Auf der Website von Friend Connect illustriert es das folgende Video (11:41) ebenfalls sehr anschaulich.

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Die suchmaschinenoptimierte Pressemitteilung

Wie PR Agenturen und Presseabteilungen ihre Pressemitteilungen für eine erweiterte und immer komplexer werdende Medienlandschaft optimieren können, war Gegenstand meines letzten Postings ‘Die zeitgemäße Pressemitteilung’. Dass darüber hinaus aber auch klassische Suchmaschinenoptimierung, engl. Search engine optimization (SEO), für Pressemitteilungen eingesetzt werden kann und wie das im Einzelnen funktioniert, ist wahrscheinlich nicht jedem in der Branche bewusst.

SHIFT_SEO

SHIFT Communications, die Erfinder des Social Media Press Release und des Social Media Newsroom haben Ende April 2008 einen Guide to SEO for Press Releases (pdf download) mit 20 nützlichen Tipps herausgebracht und damit dem trendigen Thema Social Media Optimization (SMO) den nicht unwichtigen Bereich Suchmaschinenoptimierung (SEO) an die Seite gestellt.

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