Enterprise 2.0 Revisited

Die Enterprise 2.0 Konferenz, die vom 18. bis 21. Juni in Boston stattfand, war ein voller Erfolg. In der begleitenden Ausstellung präsentierten direkt neben Weltunternehmen wie IBM, Cisco, Microsoft, SAP, Sun Microsystems auch viele kleine und aufstrebende Firmen ihre Web 2.0 Technologien für den Unternehmenseinsatz. Keynote Redner waren u.a. Andrew McAfee, der den Begriff Enterprise 2.0 prägte; David Weinberger, einer der Autoren des Cluetrain Manifesto und Don Tapscott, Vordenker und Chef der Beratungsfirma New Paradigm.

Bereits wenige Tage nach dem Ende der Konferenz stellen die Veranstalter auf der Enterprise 2.0 Website sehr gut aufbereitetes und umfangreiches Dokumentationsmaterial zur Verfügung. Das Angebot erstreckt sich über Pressespiegel, Fotos und Podcast-Interviews bis hin zu den Präsentationsfolien der Redner. Absolutes Highlight aber sind die Keynote Videos, die von Altus Learning Systems mit Hilfe ihrer Xtreme Knowledge Software Suite produziert wurden.

Im zugehörigen Player, dem vPresenter, kann man sich die aufgezeichneten Keynotes (und drei zusätzliche Sessions) in einem dreigeteilten Wiedergabefenster ansehen. Synchron zum Video werden rechts davon die entsprechenden PowerPoint Folien gezeigt, während unterhalb des Videofensters wahlweise die Themenübersicht oder das Transkript der Rede eingeblendet werden kann. (Anmerkung: Die Altus Software spielt lieber mit dem Internet Explorer als mit Firefox zusammen.)

Gratulation an die Veranstalter für die gelungene Konferenz und die zeitnahe und exzellente Dokumentation.

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Enterprise 2.0 Showdown: McAfee vs. Davenport

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Als das Internet laufen lernte

Ein Nachrichtenbeitrag von CBC, vermutlich Anfang der 80er Jahre produziert, berichtet über ein wachsendes Phänomen: Ein Computer-Netzwerk namens ‘Internet’. Interessanter Einblick in eine Zeit, in der es noch kein World Wide Web und erst recht kein Web 2.0 gibt.

(via Scribbling.net)

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Enterprise 2.0 Showdown: McAfee vs. Davenport

Im März veröffentlichte der Knowledge Management Experte Tom Davenport auf Harvard Business Online den vielbeachteten Beitrag Why Enterprise 2.0 Won’t Transform Organizations. Der Titel zeigte bereits die Marschrichtung an. Davenport ist ein Skeptiker, der Enterprise 2.0 als “next small thing” bezeichnete und den prominentesten Vertreter und Schöpfer des Begriffs Andrew McAfee direkt aufs Korn nahm. Seiner Meinung nach werden Enterprise 2.0 und die damit verbunden partizipatorischen Technologien keine nachhaltigen Veränderungen in den (hierarchischen) Strukturen und Abläufen von Unternehmen bewirken.

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten und eine durchaus konstruktive Konversation nahm ihren Lauf. Etliche KM und Enterprise 2.0 Experten wie Dion Hinchcliffe, Luis Suarez oder Bill Ives setzten sich mit Davenport’s Argumenten auseinander. Auch Andrew McAfee ließ es sich natürlich nicht nehmen, mit einer Antwort Post I STILL Agree with Tom. And yet… dagegenzuhalten.

Auf der Enterprise 2.0 Konferenz, die vom 18. – 21. Juni in Boston stattfand, trafen die beiden in einer als Showdown apostrophierten live Diskussion aufeinander. Auszüge aus der Debatte gibt es hier. Ein Videomitschnitt zeigt den Schlagabtausch der beiden Kontrahenten über die volle Distanz.

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In der linken Ecke – der Herausforderer, Tom Davenport. In der rechten Ecke – Enterprise 2.0 ‘Titelverteidiger’, Andrew McAfee.

(via Dion Hinchcliffe’s Web 2.0 Blog)

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Webware präsentiert: Die 100 beliebtesten Web Dienste

Mitte April 2007 initiierte Webware.com die erste ‘nutzergenierierte’ Web 2.0 Auszeichnung. Bis zum 7. Mai wurden über 5000 Nominierungen gesammelt, aus denen die Redaktion dann je 25 Kandiaten für 10 Kategorien aussuchte. Die Abstimmung lief bis zum 11. Juni.

Webware Winners

489467 Stimmen wurden insgesamt für die 250 Finalisten abgegeben. Gestern veröffentlichte webare.com die Ergebnisse. Die Gewinner des Jahres 2007 in den verschiedenen Kategorien sind:

Browsing: Firefox

Communications: Gmail

Community: Gaia

Data: Google

Entertainment: Stardoll

Media: YouTube

Mobile: Gmail Mobile

Productivity and Commerce: eBay

Publishing: WordPress

Reference: Wikipedia

Detaillierte Informationen und eine Analyse der Ergebnisse gibt es hier.

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Google’s Antwort auf die ultimative Frage

Nicht neu, aber gut. In Hitchhiker’s Guide to the Galaxy sucht der Supercomputer Deep Thought nach der ultimativen Antwort auf The Great Question Of Life, the Universe and Everything. Nach knapp 7,5 Millionen Jahren Rechenzeit präsentiert er schließlich eine Lösung. Die verblüffende Antwort lautet: 42.

Nicht nur, dass Google fast alles über uns weiß und in absehbarer Zeit die Weltherrschaft übernehmen wird. Der Google Calculator spuckt auch noch The Answer to The Ultimate Question Of Life, the Universe and Everything in Bruchteilen von Sekunden aus.

(via Google Blogoscoped)

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Future of Media Video: Don’t believe the Hype

Zur Zeit kursiert wieder mal ein Video, das sich mit der Zukunft der Medienlandschaft und der Entwicklung des Web beschäftigt. Zu guter Letzt, bzw. im Jahr 2050 übernimmt Google dann die Weltherrschaft. Die italienische Beratungsfirma Casaleggio Associati hat das Video produziert und mit Erfolg in Umlauf gebracht.

Auch Richard MacManus verfasste auf Read/WriteWeb einen wohlwollenden Artikel darüber: Future of Media Video: Google Takes Over the World by 2050.

Als ich mir das Werk daraufhin anschaute, war ich eher peinlich berührt. Ein gewisser Nahvon Slomo trifft in seinem Kommentar (# 21) zu MacManus’ Artikel meines Erachtens den Nagel auf den Kopf:

The “Future of Media” YouTube spot is pure propaganda. Fake science. Pseudo-Think Tank. Don’t believe the hype. Simply reading their “about” page shows their true intentions of making money trying to tell corporations how to make money. This video is pure PR crap, hoping to lure in the cash…

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RSS Ressourcen

RSS hat sich im Web weithin als Standard Format zum Austausch (Syndication) von Inhalten etabliert, die regelmäßig upgedated werden. Wofür das Akronym genau steht, ist umstritten. RSS_icon Im Umlauf sind Really Simple Syndication, RDF Site Summary, Rich Site Summary, Rich Site Syndication, oder auch Rich Syndication Standard.

Was RSS ist und wie es funktioniert, dazu gibt es eine Fülle sehr guter Definitionen und Erklärungen, auf die ich hier lediglich verweisen will.

Je populärer RSS wurde, dest mehr Tools entstanden um dieses Format herum. Stan Schroeder hat vor kurzem für Mashable! eine umfangreiche Liste mit über 120 RSS Ressourcen erstellt. Seine Ultimate RSS Toolbox deckt ein weites Spektrum ab, angefangen von den verschiedenen RSS Reader Varianten, inklusive Mobile über Email Converter, Firefox Plugins, Feed Directories bis hin zu Tipps und Tricks von Steve Rubel und anderen.

Stan Schroeder behauptet augenzwinkernd, damit hätte die Menschheit die ultimative Anlaufstelle in Sachen RSS Infos und bräuchte ab jetzt keine anderen Seiten mehr aufzusuchen. Vor ihm waren allerdings schon ein paar andere unterwegs, die umfassende Listen und Übersichten zum Thema RSS verfassten:

  • Peter Scott’s RSS Compendium ist eine fast enzyklopädische Sammlung von Informationen und Tools zum Thema RSS, die kontinuierlich aktualisiert wird.
  • Ein Blogger, der sich hinter dem Pseudonym ycc2106 verbirgt, hat eine ebenfalls sehr ausführliche Liste unter dem Titel Feed and RSS Tools in 5 Steps zusammengestellt. Das letzte Update wurde zwar am 03.11.06 gemacht; viele der Infos sind aber immer noch aktuell.

Wie RSS auch Deine (Online) Welt rocken kann?

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