Archiv für Februar 2007

re:publica Konferenz in Berlin - Leben im und vom Netz

Gestern schrieb ich einen Artikel über eine der (imho) interessantesten Konferenzen weltweit unter der Überschrift “TED 2007 präsentiert: 50 bemerkenswerte Menschen“. Der Tenor war ingesamt etwas melancholisch, ist der Zugang doch ziemlich stark reglementiert und die Wahrscheinlichkeit, daran jemals teilzunehmen, äußerst gering.

Aber warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Vom 11. bis 13. April 2007 treffen sich in Berlin voraussichtlich mehr als 150 bemerkenswerte Menschen auf der Konferenz “re:publica - Leben im Netz, die von newthinking communications und Spreeblick gemeinsam veranstaltet wird. Das thematische Spektrum der Konferenz definiert sich über die Begriffe Web 2.0, Open Source und Social Media. In den Vorträgen, Diskussionen sollen die wichtigsten Aspekte der neuen Netzkultur abgedeckt werden, u.a. auch wie man als Blogger Geld verdienen kann.

Bis dato gibt es 116 feste Teilnehmer und 73 Interessenten, die noch nicht definitiv zusagen können. Zu letzteren gehöre auch ich. Wenn mich berufliche Verpflichtungen nicht davon abhalten, werde ich auf jeden Fall in der Kalkscheune vorbeischauen. Gibt es doch auf der Teilnehmerliste schon viele interessante Namen, macht die erste Version des Programms richtig neugierig. Angekündigt sind u.a. : Lawrence Lessig (tbc), Nicole Simon, Don Alphonso, Johnny Haeusler, Sascha Lobo, Jörg Kantel, Mario Sixtus, Mercedes Bunz und Markus Beckedahl.

Was: re:publica - Leben im Netz

Wann: 11. - 13. April 2007

Wo: Berlin, Kalkscheune

Weitere Infos zu Progamm und Eintrittspreisen, etc. gibt es auf dem begleitenden re:publica 07 Blog. Die Teilnehmerliste kann im Planungswiki eingesehen werden.

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TED 2007 präsentiert: 50 bemerkenswerte Menschen

TED ist eine der außergewöhnlichsten und interessantesten Konferenzen auf dem Planeten. Jedes Jahr versammeln sich in Monterery, Kaliforninen über 1000 herausragende Persönlichkeiten aus Technologie, Entertainment und Design, aber auch aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft. Über vier Tage werden in einer offenen Atmosphäre die neuesten Ideen aus den verschiedenen Disziplinen vorgestellt. Das Spektrum der Redner reicht von Philosophen, Politikern, Unternehmern und Wissenschaftlern bis hin zu Musikern, religösen Führern oder Umweltaktivisten. Die Teilnehmer haben darüber hinaus, die Möglichkeit, sich länder- und fächerübergreifend zu vernetzen und Feedback für eigene Projekte zu erhalten.

Die diesjährige Konferenz, die vom 7. bis 10. März stattfindet, hat im Unterschied zu den vorangegangenen Veranstaltungen keine spezifische inhaltliche Ausrichtung. Stattdessen sollen 50 herausragende Persönlichkeiten auf der Bühne die Gelegenheit erhalten, über das zu reden, was sie bewegt. Das Thema heißt: TED 2007 - Icons. Geniuses. Mavericks. Auf der Rednerliste stehen u. a.: Designer Philippe Starck, Nobelpreisträger Murray Gell-Mann, Ex-Präsdent Bill Clinton, Creative Commons Gründer Lawrence Lessig, Schriftstellerin Isabel Allende, Unternehmer Richard Branson, die Musiker Paul Simon, They Might Be Giants und Thomas Dolby. Ausführliche Infos zum Programm gibt es hier.

Dass TED keine Konferenz wie andere ist, zeigt sich auch bei der Registrierung. Nicht nur, dass die Teilnahmgebühr von 4,400 US Dollar eine erste Hürde darstellt. TED ist zudem ein “invitations-only” Event. Eine der folgenden Kriterien muss mindestens erfüllt sein:

* you are curious, open-minded, playful, smart, creative
* you have achieved notable success in your chosen field
* you are able to make a valuable contribution to the exchange of ideas that takes place at TED
* you are interested to help create a better future for our world

Über ein online Formular kann man sich bewerben und sollte dabei nachweisen können, dass man der Teilnahme würdig ist. Erst wenn dem Gesuch stattgegeben wird, erhält man überhaupt Gelegenheit, die Teilnahmgebühr zu bezahlen. Aber selbst wer über genügend Geld und Verdienste verfügt, hat für die Konferenz im kommmenden Jahr sprichwörtlich schlechte Karten:

Due to unprecedented demand, we have had to close registration for 2008 Conference Memberships, having already received enough applications to completely sell out the TED2008 conference, both Main Hall and Simulcast.

Alle, die nicht live mit dabei sein können, haben immerhin Gelegenheit, in den Archiven der TED Talks zu stöbern. Dort werden die Highlights der vergangen Konferenzen als Audio- und Videodateien zur Verfügung gestellt.

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Google Feedfetcher bringt Bewegung in die Blogstatistiken

Bei meinem gestrigen Besuch auf Techcrunch stach mir das FeedBurner Chicklet ins Auge. Es zeigte unglaubliche 288 k an; heute waren es “nur noch” 284 k. Das bedeutet, dass Techcrunch mehr als 280.000 mal abonniert wird. Der größte Teil davon über diverse Feedreader, ein geringer Prozentsatz via email. (Anmerkung: Auf dem Feedburner Blog gibt es eine kleine Case Study zu Techcrunch’s 100 k Subscriber Milestone)

Wenn ich mich nicht sehr täusche, lag diese Zahl noch vor einigen Wochen bei ca. 140.000 Abonnenten. Selbst auf meinem bescheidenen Blog konnte ich ein signifikantes Ansteigen der Zugriffe (und eine größere Differenzierung im Feedreader Diagramm) registrieren.

Viele Blogger haben in den letzten Tagen ähnliche Erfahrungen gemacht, auch wenn es nicht überall so dramatische Ausschläge wie bei Google Tutor gab.

Der Grund: Google stellt seit kurzem die kombinierten Abonnenten-Zahlen für Google Reader und die Google Personalized Homepage zur Verfügung, die durch den sogenannten Feedfetcher ermittelt werden. Diese bisher nicht erfassten Werte schlagen natürlich in den Blog Statistik- und Analysetools wie z. B. bei FeedBurner entsprechend zu Buche.

Darüber hinaus ergibt sich jetzt ein vollständigeres Bild, wie die Gewichtung bei den wichtigsten Feedreadern aussieht. Die ersten Rückmeldungen von US Bloggern zeigen, dass Google Reader auf dem besten Weg ist, die Konkurrenz auf die Plätze zu verweisen. Noch während ich diese Post schrieb, veröffentlichte Techcrunch einen weiteren Artikel zu diesem Thema auf der Grundlage eines brandneuen Reports von FeedBurner über die Marktanteile bei den RSS Readern. Der sich abzeichnende Trend wird klar bestätigt:

The moral of the story is that Google Reader has come out of nowhere and stolen the hearts of active RSS users.

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DIY: Suchmaschine für den Google Reader

Google Reader hat nach einer Generalüberholung und dem Relaunch Ende September 2006 einen enormen Zuspruch erfahren. Viele prominente Blogger und Geeks haben ihre alten Feedreader in Zahlung gegeben und sind auf Google’s Feedreader umgestiegen.

Trotzdem gibt es noch jede Menge Verbesserungsvorschläge und Wünsche an die Entwicklungsabteilung von Google Reader. Was aber bei einem Unternehmen, dessen Kernkompetenz die Suche ist, völlig verwundert, ist eben das Fehlen einer Suchfunktion, mit der sich die abonnierten Feeds durchsuchen lassen.

Auf Google Operating System gibt es schon seit Dezember 2006 eine Anleitung, wie man sich eine Suche für den Google Reader mit Hilfe von Google Co-op’s Custom Search Engine (CSE) und einem Greasemonkey Script basteln kann. Den Anweisungen bin ich step by step gefolgt. Die zwei Suchfelder, die das Greasmonkey Script in den Reader integrierte, funktionierten bei mir allerdings nicht. Ich habe mich dann für eine andere Lösung unter Verwendung von Google Toolbar 3 entschieden. Die Schritte im Einzelnen:

1. OPML Export der Google Reader Feeds:

Gehe zu “Settings”, Schaltfläche “Import Export”. Dort den Link Export your subscriptions as an OPML file klicken und auf dem Desktop speichern.

2. Erstellen einer Suchmaschine auf Google Co-op:

Voraussetzung ist ein Google Account, über das man beispielsweise als Gmail-Nutzer bereits verfügt. Los geht’s mit Create a Custom Search Engine. Dort müssen der Name, eine kurze Beschreibung und ein paar Schlüsselbegriffe für die zu erstellende Suchmaschine angegeben werden. In das Feld “Sites to Search” gibt man danach eine URL als Platzhalter ein. Abschließend auf “Next” und “Finish” drücken und die Suchmaschine für unsere Feeds ist angelegt.

3. Importieren der Feeds via OMPL:

Bei der neuen Suchmaschine auf “control panel” gehen den Reiter “Advanced” auswählen und unter “Annotations” die OPML Datei des Google Readers vom Desktop hochladen. Übrigens können auf diese Art bis zu 2000 Feeds auf einmal hochgeladen werden. Insgesamt lässt sich eine CSE mit maximal 5000 URLs bestücken.

4. Integration in Google Toolbar 3:

Die so erstellte Google Reader Suche lässt sich ganz einfach in die Google Toolbar 3 integrieren. Sobald man die Suche das erste Mal benutzt, öffnet sich automatisch kleines Dialogfenster und fragt, ob eine entsprechende Suchschaltfläche in die Google Toolbar übernommen werden soll. Bestätigen und fertig!

Dass die Suche bei dieser Methode nicht direkt in den Google Reader integriert ist, finde ich sogar von Vorteil. So kann der Reader in seinem Tab geöffnet bleiben, während man sich die Suchergebnisse in einem separaten Tab angezeigen lässt.

Wie lassen sich Google Reader und zugehörige Custom Search Engine synchronisieren?

Selbstverständlich aktualisiert sich die Google Reader CSE nicht automatisch, wenn neue Feeds im Google Reader abonniert werden. Um Reader und zugehörige CSE zu synchronisieren, fallen mir drei Möglichkeiten ein:

1. Feeds manuell eintragen, im “Control Panel” unter “Sites”.

2. Von Zeit zu Zeit die alte OPML im “Control Panel” unter “Advanced” löschen und durch eine aktuelle ersetzen.

3. Das Bookmarklet Google Marker erlaubt das Hinzufügen neuer Seiten zu seinen CSEs. Abonniert man also einen neuen Feed für den Google Reader, lässt sich gleichzeitig via Google Marker die CSE updaten.

Verwandte Artikel:

Google Reader proudly presents: Personal Reader Trends

Google Co-op: Mein Google, dein Google…

Google-Co op: Der Name ist Programm

Google Co-op und Del.icio.us Mashup

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Die (Erfolgs-) Geschichte von Open Source

Den Begriff Open Source haben die meisten schon mal gehört. Was sich dahinter konkret verbirgt, wissen die wenigsten genauer zu erklären. Mir geht es da nicht anders. Für alle, die hier Nachholbedarf haben, gibt es jetzt ein kleine Geschichsstunde.

Robin Good hat auf der Grundlage des Dokumentarfilms Revolution OS von Regisseur J.T.S. Moore aus dem Jahr 2002 einen großartigen und sehr liebevoll aufbereiteten Artikel zum Thema verfasst: The Open-Source Story: From Free Software To Revolution OS - Video

Als Einführung zum Film und zu den Konzepten hinter Open Source präsentiert er Schlüsselszenen in Form von kurzen Videoclips und liefert zu jeder Sequenz Erläuterungen sowie weiterführende Links und stellt die wichtigsten Protagonisten und Projekte vor.

Das ist der kurze inhaltliche Ablauf (Auszug aus dem Artikel):

  • The roots of open-source - where the open-source movement came from, and how that has influenced its development
  • How open-source has been monetized - the key approaches that have been used in turning open-source software into a source of revenue
  • Why it works - The difference between the proprietary and open-source models, and how open-source manages to be so successful
  • The switch from ‘free’ to ‘open-source’ - how free software was adapted to make it palatable in the business sphere
  • The phenomenal success of Linux - how Linux has gone from one man’s pet project to a viable alternative to Windows

Als kleiner Appetithappen - den Trailer zu Revolution OS gibt es hier.

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Online Video Dienste, Teil 2

Kurz nachdem Marshall Kirkpatrick seine Übersicht zu 17 populären Online Video Anbietern veröffentlichte, zieht ReadWrite/Web jetzt nach.

In ihrem Online Video Industry Index werden die aktuellen Entwicklungen auf diesem Sektor unter folgenden Kategorien zusammengefasst:

  • Video Sharing
  • Intermediaries
  • Video Search
  • Video eCommerce
  • Video Editing & Creation
  • Rich Media Advertising
  • P2P (Peer To Peer)
  • Video Streaming
  • Vlogosphere

(Picture: qwertydooneoRETRO)

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Verschiedene Firefox Profile nutzen

In einer früheren Post zur Einführung von Firefox 2.0 ging ich auch auf die Frage ‘Einrichten mehrerer Profile’ ein. Wohl deswegen landen immer wieder mal Suchanfragen zu diesem Thema auf diesem Blog.

Gina Trapani, die Herausgeberin von Lifehacker hat dazu vor kurzem eine sehr schöne und detaillierte Anleitung veröffentlicht, auf die ich in diesem Zusammenhang gerne verweise:

Geek to Live: Manage multiple Firefox profiles

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Dinge auf die Reihe kriegen - Getting Things Done

Wissensarbeiter, zumal wenn Sie selbständig sind, sehen sich jeden Tag auf’s Neue mit der Herausforderung konfrontiert, ihre Arbeit sinnvoll zu organisieren, die Zeit effektiv zu nutzen und letztendlich sich selbst zu managen. Es gibt viele Methoden, Konzepte und Strategien, die Hilfe versprechen. David Allen’s Getting Things Done (GTD) ist eine, die gerade bei Geeks und Webarbeitern außerordentlich beliebt ist und fast religiösen Kultstatus genießt. Um die Themen GTD, Productivity und Lifehacks herum haben sich in den letzen Jahren unzählige Blogs gebildet, die Tipps geben, wie man Produktivität und Kreativität erhöht und gleichzeitig Stress und “Procrastination” (Hinauszögern, Verschleppen) vermeidet.

Das Ultimative GTD Verzeichnis

Seit kurzem gibt es mit dem Ultimate GTD Index eine Adresse, die einen Großteil der bekannten GTD Blogs und Resourcen auf einer Website im Stile eines Single Page Aggregators versammelt. Die graphische Aufbereitung ist zwar noch stark verbesserungswürdig, aber wer sich mit dem Thema etwas ausführlicher beschäftigen will, hat hier eine gute Anlaufstelle. (via What’s the next action) Da ich schon mal auf GTD Seiten unterwegs war, habe ich mich noch ein bischen umgeschaut und bin dabei auf einige interessante Dinge gestoßen.

Getting Things Done mit Google

Jason Perkins ist sowohl ein großer Fan von Google als auch von GTD. In Gettings Things Done with Google beschreibt er detailliert, wie er beide zusammenbringt, indem er die Systematik von GTD auf vier Google Applikationen überträgt. Mit Hilfe von Gmail, Google Calendar, Google Notebook und Google Docs & Spreadsheets schuf er sich eine individuelle GTD Software Lösung. Sehr originell finde ich die Art, wie er Google Notebook nutzt, um Projekt- bzw. Aktionslisten für verschiedene Teilbereiche, beispielsweise @Work, @Industrious, etc. zu erstellen - eine Einteilung in Kontexte bzw. Microcontent, wie sie auch beim GTDTiddlyWiki zu finden ist.

(via Lifehacker)

Getting Things Done mit Nozbe und Vitalist

Neben dieser individuellen Lösung von Jason Perkins gibt es auch jede Menge Software Angebote, die von David Allen inspiriert sind und den GTD Ansatz bereits integriert haben.

Zwei neue webbasierte Applikationen, die diesen Anspruch gerecht werden wollen, sind Nozbe und Vitalist. Marc Orchant hat sich auf ZDNet ausführlich mit Nozbe beschäftigt.

Eine Besprechung von Vitalist findet sich auf Web Worker Daily. Mein erster Eindruck nach den Einführungs-Touren: Vitalist verfügt sowohl über die ausgereiftere Systematik als auch das ansprechendere Design. Definitv ein Tool, das ich mir in nächster Zeit nochmal genauer anschauen werde.

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Fast Forward 07 Konferenz im Rückblick - Web 2.0 für Unternehmen

Vom 7. - 9. Februar fand in San Diego die FASTforward 07 Konferenz statt. Diskutiert wurden Bedeutung und Möglichkeiten neuer Entwicklungen wie Web 2.0, Enterprise 2.0 und Search 2.0 für Unternehmen.

Im Vorfeld und begleitend zur Konferenz lief der FASTforward Blog (FF Blog), der - von dem Media Blog Unternehmen Corante betreut - in den letzten Monaten ein guter Aggregator für das Thema Enterprise 2.0 war. Etliche namhafte Enterprise 2.0 Protagonisten und Evangelisten veröffentlichten Beiträge und stießen Diskussionen zu wichtigen Aspekten an.

Auf der Rednerliste der Konferenz standen u. a. Vertreter großer Unternehmen wie McKinsey, Merrill Lynch, Experten für Suchtechnologie und Vordenker wie Ray Lane, Chris Anderson, Tim O’Reilly oder Harvard Associate Professor Andrew McAfee.

Hylton Jolliffe hat auf dem FF Blog eine FastForward 07 Review zusammengestellt. Sie besteht aus zahlreichen Interviews, die während der drei Konferenztage mit Rednern und Teilnehmern gemacht wurden.

Besonders interessant fand ich die kleine Differenz in der Definition von Web 2.0 für Unternehmen bzw. Enterprise 2.0, die sich zwischen Tim O’Reilly und Andrew McAfee auftat:

Tim O’Reilly sieht analog zu seiner kompakten Neuformulierung von Web 2.0 den Netzwerk Effekt und die Nutzung kollektiver Intelligenz, demzufolge ein System besser wird, je mehr Menschen es benutzen (”harnessing collective intelligence”), als das zentrale Element auch im Unternehmenskontext an.

Andrew McAfee, der den Begriff Enterprise 2.0 prägte und auch gleich eine Definition dazu lieferte, widerspricht O’Reilly in einer Blogpost, die er kurz nach der Konferenz veröffentlichte. Um die Unterschiede zu traditionellen Ansätzen in den Bereichen Unternehmenskommunikation oder Wissensmanagement herauszustellen, sind für ihn andere Faktoren viel entscheidender:

So my definition instead emphasizes another ‘rule for success:’ the use of technology platforms that are initially freeform (meaning that they don’t specify up front roles, identities, workflows, or interdependencies) and eventually emergent (meaning that they come over time to contain patterns and structure that can be exploited by their members).

Sehr zu empfehlen ist das kurze Videointerview, das David Weinberger mit Andrew McAfee führte. Darin vermittelt McAfee nicht nur seine Vorstellung von Wissensmangement 2.0, sondern auch einen Eindruck von seinen Qualitäten als Redner.

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17 Online Video Dienste in der Übersicht

Online Video Dienste schießen wie Pilze aus dem Boden. Mit verantwortlich dafür ist sicher der durchschlagende Erfolg von Youtube, der weltweit bekanntesten Plattform für Videosharing. Einer dieser Startups ist SplashCast, die sich vor kurzem auch auf der DEMO 07 präsentierten.

SplashCast ermöglicht das Erstellen und Verbreiten von multimedialen Inhalten (Video, Musik, Photos, Text und RSS Feeds) in speziellen Kanälen (”Channels”), die fortlaufend aktualisiert werden. Mit Hilfe von SplashCasts webbasiertem Mediaplayer können diese selbskreierten Kanäle auf Webseiten, Blogs oder Social Network Seiten wie MySpace abgespielt werden.

Marshall Kirkpatrick, bei SplashCast Director of Content und für die Überzeugungsarbeit in Richtung Blogosphäre zuständig, hat den dynamischen Markt für Video Plattformen unter die Lupe genommen. Sein Who’s Who in Online Video Sharing stellt 17 Anbieter in Text und Bild vor, nicht ohne gelegentliche Verweise auf die besonderen Vorzüge von SplashCast. Für alle, die nicht so tief im Thema drin sind, dennoch eine gute Gelegenheit, sich einen schnellen Überblick zu verschaffen. Mit dabei u.a.: Brightcove, Blip.tv, Metacafe, Joost, Revver und Grouper.

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ist ein privates Weblog von Werner Trotter und beschäftigt sich hauptsächlich mit der nächsten Generation von Software, dem neuen Internet und der Vielfalt an theoretischen und vor allem praktischen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben.

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