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Der neue Suchradar ist da: Ausgabe 18 mit Schwerpunkt Lokale Suche

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suchradar 18 Auch im Jahr 2009 ist Online Marketing für viele mittlere und vor allem kleinere Unternehmen immer noch weitgehend unbekanntes Gebiet. Gerade die lokale Suche bietet kostenlose bzw. kostengünstige Alternativen, seine Werbung lokal auszurichten und den Kunden vor Ort direkt zu erreichen.

Bloofusion, eine auf Suchmaschinenoptimierung und –marketing (SEO/SEM) ausgerichtete Agentur veröffentlicht in regelmäßigen Abständen das Fachmagazin Suchradar, in dem aktuelle Entwicklungen vorgestellt werden.

Schwerpunkt der aktuellen 18. Ausgabe ist SEO und SEM für lokale Unternehmen (pdf download; 20 Seiten). Ausführlich vorgestellt werden die Möglichkeiten, die Google Maps und die lokale Ausrichtung von Google AdWords bieten.

Darüber hinaus reicht die inhaltliche Bandbreite vom Lokalen bis zum Internationalen. Die weiteren Themen im Einzelnen:

+ Trennung von redaktionellem Inhalt und Werbung
+ Internationales SEO: Ein Interview mit Marcell Sarközy
+ Wolfram Alpha und Google Squared
+ Rich Snippets: Vorhang auf für Microformats und RDFa
+ PDFs für Suchmaschinen optimieren
+ Google AdWords-Werkstatt: Display Ad Builder

Written by Werner Trotter

2. Juli, 2009 um 8:56

Veröffentlicht in Google, Online Marketing, SEM, SEO, Suchmaschinen

Würden Sie diesem Mann ein Betriebssystem abkaufen?

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Steve Ballmer gibt Alles in diesem Microsoft Commercial aus dem Jahr 1985. Windows 1.0 für nur 99 Dollar, außer in Nebraska. Unglaublich!

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Written by Werner Trotter

12. Juni, 2009 um 15:23

Veröffentlicht in Geschichte, Humor, Internet, Video

Wer sich seinen Nutzernamen auf Facebook sichern will, muss früher aufstehen

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Begleitet von einem gewaltigen Buzz in den einschlägigen Medien und Blogs läuft der Countdown zu Facebook’s Einführung von Vanity-URLs. Das bedeutet, jeder Nutzer kann dann die kryptische Adresse seines Profils in eine personalisierten Webadresse mit einem richtigen Namen umwandeln.

facebook umwandlung nutzername

Facebook gibt in einer Blogpost nähere Informationen und weist ausdrücklich darauf hin, dass man sich seinen Nutzernamen inklusive genaue Schreibweise sorgfältig überlegt. Ob das beispielsweise wernertrotter oder werner.trotter, etc. sein soll, wie man das auch von E-mail Adressen kennt. Der einmal gewählte Name kann danach nicht mehr geändert werden, was MG Siegler auf Techcrunch vor zwei Tagen zu der panischen Überschrift You Have Three Days To Pick Your Facebook Vanity URL. Choose Wisely, Or You’re Screwed. veranlasste.

Guten Morgen, Berlin Nun, die Zeit ist bereits weiter fortgeschritten. Am kommenden Samstag, den 13. Juni können ab 6:01 Uhr die Nutzernamen angefordert werden. Amit Agarwal gibt nochmal Tipps auf den Weg How to Get a Username for your Facebook Profile That You Want.

Nutzer mit weitverbreiteten Namen wie etwa Hans Müller können entweder in die Facebook-Suche gehen oder mit Amit’s Facebook Vanity URL Searchengine schon mal vorab sehen, wie viele potenzielle Mitbewerber sie für eine der wenigen möglichen Schreibweisen haben … und sie sollten sich am Samstag auf jeden Fall den Wecker stellen.

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Foto: Guten Morgen, Berlin ist von Manuela Hoffmann und steht unter einer CC Lizenz

Written by Werner Trotter

11. Juni, 2009 um 18:21

Veröffentlicht in Facebook, Social Networks, Social Web, Tipps

Google Translator Toolkit: Die Informationen der Welt übersetzen

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In einer international vernetzen Welt sind Übersetzungen wichtige Grundlagen für den Austausch von Informationen. Google bietet seit schon seit einiger Zeit seinen automatischen Übersetzungsdienst Google Translate an. Mit Google Translator Toolkit veröffentlichte das Unternehmen jetzt eine ganze Werkzeugkiste, die nicht nur maschinengesteuerte Übersetzung sondern auch deren Verfeinerung durch menschlichen Input ermöglicht.

Zur Zeit kann nur von der Ausgangssprache Englisch in viele verschiedene Sprachen, unter anderem auch Deutsch übersetzt werden. Google Translator Toolkit erlaubt das Hochladen von HTML, Mircrosoft Word, OpenDocument Text, Rich Text and Plain Text Dokumenten bis zu 1 MB sowie über die URL-Eingabe Wikipedia- oder Knol-Artikel für die Übersetzung.

google translator toolkit workbench

Das übersichtliche Interface zeigt links den Originalext und rechts die (zunächst maschinelle) Übersetzung, so dass eine direkte Vergleichbarkeit für das weitere Bearbeiten ermöglicht wird.

Das Interessante daran ist, dass man die gleichen Sharing- und Kollaborationsmöglichkeiten wie in Google Docs hat. Darüber hinaus wird mit Translation Memories eine Datenbank mit bereits existierenden Übersetzungen von Dokumenten angelegt, auf die man im Bedarfsfall zurückgreifen und mit dem eigenen Text ver- bzw. abgleichen kann, um mit der Zeit eine größere Konsistenz in den Texten zu erreichen. Abgeschlossene Übersetzungen können natürlich auf dem eigenen Rechner  gespeichert werden.

Der Service ist kostenlos; aber für die Zukunft ist geplant, Nutzer mit hohen Volumina zur Kasse zu bitten. Die kurze Video-Tour liefert einen ersten, kurzen Überblick. Ausführliche Informationen gibt es in der Hilfe-Sektion von Google Translator Toolkit und auf Google Blogoscoped, wo ich auch auf dieses neue Tool aufmerksam wurde.

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Written by Werner Trotter

10. Juni, 2009 um 22:48

Zitat des Tages

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Robert E. Kahn einer der Väter des Internet auf die Frage, ob er mit seiner Erfindung viel Geld verdient hätte:

Nein, und hätten wir das versucht, hätte es das Internet nie gegeben. Ich war damals bei der Regierung angestellt und wollte einen gesellschaftlichen Beitrag leisten. […] Mein Ziel war nicht, viel Geld zu verdienen, sondern interessante technische Ideen zu verwirklichen. […] Ich weiß, was man alles mit Geld machen kann. Aber es kommt darauf an, was einem im Leben wichtig ist.

Aus einem Interview geführt von Susanne Ehlerding, Berliner Zeitung vom 04. Juni 2009

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Written by Werner Trotter

5. Juni, 2009 um 22:16

Veröffentlicht in Internet, Zitate

Google Squared: Mehr oder weniger strukturierte Suchergebnisse

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Vor drei Wochen als eine von mehreren Neuerungen für Google’s Suchmaschine auf dem Searchology Event vorgestellt, ging Google Squared vor wenigen Stunden live. Das Produkt kommt aus den Google Labs und soll disparate Daten aus dem Netz strukturiert aufbereiten, so als kämen sie aus einer Datenbank.

An dieser Stelle besteht schon eine gewisse Konkurrenz zu Wolfram|Alpha, dem als Google Killer apostrophierten Projekt von Stephen Wolfram, das tatsächlich auf Grundlage einer riesigen internen Datenbank funktioniert.

Im Unterschied zur normalen Google Suche werden die Ergebnisse in Form einer Tabelle mit verschiedenen Zellen (= squares) präsentiert. Meine Testanfrage war bob marley albums. Die zunächst ausgelieferten Spalten lassen sich problemlos durch weitere ergänzen. In meiner Anfrage habe ich beispielsweise die Spalte Label hinzugefügt. Die Zeilen kann man nach unten jeweils in 10er Schritten fortsetzen.

google squared screenshot

Nützliche Squares lassen sich via Link mit anderen teilen; ist man mit seinen Google Konto angemeldet, kann man sie auch speichern. Eine Möglichkeit, die Daten etwa als .csv oder .xml Datei zu exportieren, existiert bisher nicht.

Alles in allem, so der einstimmige Tenor der ersten Besprechungen, ist Google Squared in diesem Stadium ein nettes Spielzeug, das aber noch weit davon entfernt ist, konstant brauchbare Ergebnisse zu liefern.

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Written by Werner Trotter

4. Juni, 2009 um 1:17

Veröffentlicht in Google, Suchmaschinen, Technologie

Ein wirklich interaktives Video auf YouTube

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Eine tolle Arbeit von BooneOakley.com – so richtig zum Drücken. Direkt auf YouTube sieht man die Effekte am besten.

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Written by Werner Trotter

2. Juni, 2009 um 20:57

Google Web Elements: Google Dienste zum Einbinden in die eigene Website

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Vor etwas mehr als zwei Wochen stellte Google auf dem Searchology Event die Innovationen rund um sein Kerngeschäft vor. Neben neuen, erweiterten Suchfunktionen wurde mit den Rich Snippets ein Feature vorgestellt, mit dem Seitenbetreiber ihren Websites (mittels Mikroformaten und RDF) Metadaten hinzufügen können. Ein Schritt, den Tim O’Reilly sogar als möglichen Wendepunkt für das semantische Web bezeichnete.

Soeben ging die von Google veranstaltete Developer Conference Google I/O zu Ende. An zwei Tagen (27./28. Mai) kamen Entwickler in San Francisco zusammen, um sich über neueste Web-Technologien auszutauschen.

Google nutzte diese Plattform, um weitere Neuerungen, unter anderem die Google Web Elements vorzustellen. Dabei handelt es sich um eine einfache und nutzerfreundliche Möglichkeit, Google Produkte als Widgets in die eigene Website oder das eigene Blog zu integrieren, wie man es bisher beispielsweise von YouTube Videos oder Slideshare Präsentationen kannte. D.h. man sucht sich in diesem Fall ein Produkt (= Element) aus, kopiert den dazugehörigen Code und fügt diesen auf der eigenen Seite ein.

Die Elemente, die Google bis jetzt zur Verfügung stellt, sind Calendar, Conversation, Maps, News, Presentations, Spreadsheets, YouTube News und Custom Search. Das Bemerkenswerte bei letzterem ist, dass das Custom Search Widget gleich nach dem Einbau die eigene Seite erkennt und ohne weitere Einstellung oder Anpassung in der Lage ist, diese zu durchsuchen. Wer damit noch ein bischen Geld verdienen will, kann über AdSense auch Werbung einspielen lassen.

Custom Search Element

[via O’Reilly Radar]

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Written by Werner Trotter

28. Mai, 2009 um 2:14

Geld verdienen mit Twitter: Interview mit Shorty Awards Veranstalter Gregory Galant

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Im Februar veranstaltete Gregory Galant das Shorty Awards Event. In 26 Kategorien wurden Firmen ausgezeichnet, die Twitter als Teil ihrer Content- und Marketing-Strategie nutzen.

Klicken, um zum Originalvideo zu gelangen Seine Firma  Sawhorse Media ist ein aufstrebendes Medien-Unternehmen, das ebenfalls versucht, mit speziell aggregierten Twitter-Inhalten (Beispiel: Musebin) Geld zu verdienen. Die Research Abteilung von Sawhorse veröffentlichte in diesem Zusammenhang den mit 795 Dollar nicht gerade preiswerten Shorty Report.

Advertising Age führte ein 9-minütiges Interview mit Galant über Strategien von Unternehmen und deren Erfahrungen in der Praxis mit ihren Twitter-gestützten Marketing Aktivitäten.

Auf das bisher nicht-existente Geschäftsmodell von Twitter selbst kommt Galant beiläufig ab 4:30 min zu sprechen:

“It’s really hard to spend some money on Twitter. Twitter, the company wouldn’t take your money.”

Eine neue Erfahrung für viele Marketing-Leute, die sonst gewohnt sind, große Mediaausgaben zu tätigen.

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Written by Werner Trotter

14. Mai, 2009 um 12:48

Us Now: Dokumentation über Massenkollaboration, Politik und das Internet

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Clay Shirky Neue Technologien und die damit verbundene Kultur der Partizipation, Transparenz und Zusammenarbeit breiten sich stetig von den Rändern zum Zentrum aus und beeinflussen zunehmend auch unser soziales und politisches Umfeld.

Die 60-minütige Dokumentation Us Now von Banyak Films beschreibt diesen Übergang und versucht zu zeigen, wie selbstorganisierte (online) Netzwerke vorherrschende Strukturen aufbrechen und mehr Teilhabe an politischen Entscheidungen erreichen können.

Aus der Beschreibung zum Film:

In his student flat in Colchester, Jack Howe is staring intently into his computer screen. He is picking the team for Ebbsfleet United’s FA Trophy Semi-Final match against Aldershot . Around the world 35,000 other fans are doing the same thing, because together, they own and manage the football club. If distributed networks of people can run complex organisations such as football clubs, what else can they do? […]

Us Now follows the fate of Ebbsfleet United, a football club owned and run by its fans; Zopa, a bank in which everyone is the manager; and Couch Surfing, a vast online network whose members share their homes with strangers.

Das Projekt lässt u. a. Vordenker wie Clay Shirky, Don Tapscott, Charles Leadbeater oder JP Rangaswami die Chancen dieses Wandels für Staat und Politik diskutieren.

[via Putting people first]

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Written by Werner Trotter

14. Mai, 2009 um 1:03