Personas Metro(pathologies): Wie sieht mich das Web?
Die Online Reputation einer Person, einer Marke oder eines Unternehmens wird durch das bestimmt, was im Netz an Daten gefunden wird. Das muss nicht immer mit der gewünschten Selbstwahrnehmung oder dem projizierten Image übereinstimmen.
Personas ist ein Experiment, das im Rahmen der Metropath(ologies) Ausstellung gezeigt wird. Gibt man (s)einen Namen ein, wird das Netz mit Hilfe ausgeklügelter Technik durchsucht, um die digitale Identität dieser Person aus öffentlich zugänglichen Daten zu ermitteln, wie sie beispielsweise auch Suchmaschinen wie Google benutzen. Der Rechenprozess wird bei diesem Versuch, aus öffentlich zugänglichen Daten Sinn zu machen, in jedem Stadium bis hin zum endgültigen Resultat visualisiert.
Die Macher nehmen dabei ganz bewusst Unschärfen und Irrtümer in Kauf, die beispielsweise aus der Unfähigkeit von Computern resultieren, Daten zu unterschiedlichen Personen mit dem gleichen Namen zu trennen. Insofern geht es gerade darum, auf die Fehlbarkeit und Undurchsichtigkeit von Maschinen hinzuweisen und den geneigten Betrachter zum Nachdenken anzuregen und beispielsweise Black Boxes wie Google und sein Ranking-Methoden zu hinterfragen.

Credits: Personas ist lizensiert unter Creative Commons Attribution-Noncommercial-Share Alike 3.0 United States License; Story via Stowe Boyd.
Google Cloud Computing Konferenz – Präsentationen auf YouTube
Unter dem Namen Atmosphere veranstaltete Google am 22. Oktober 2009 in London eine Konferenz für CIOs ( = Chief Information Officers) zum Thema Cloud Computing.
Redner waren u.a. Werner Vogels von Amazon, Marc Benioff von Salesforce.com und der Autor Nicholas Carr, der sich in der Vergangenheit auch immer wieder kritisch über das Web im Allgemeinen und Google im Besonderen geäußert hat (Is Google Making Us Stupid?). Die Präsentationen dieser Veranstaltung sind jetzt auf YouTube zu sehen. Insgesamt stehen 13 Videos online.
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Das wurde echt Zeit: Google integriert Twitter-Inhalte in Suchergebnisse
Nur kurz nachdem Microsoft seine Partnerschaft mit Twitter und die Integration von Tweets in seine Suchmaschine Bing ankündigte, folgte Google’s Gegenschlag mit einer Ankündigung von Marissa Mayer auf dem Official Google Blog. Auch Google wird jetzt die Möglichkeit anbieten, Nachrichten der Twitter-Nutzer in Echtzeit zu durchsuchen.

Aus Marissa Mayer’s Posting:
In the past few years, an entirely new type of data has emerged — real-time updates like those on Twitter have appeared not only as a way for people to communicate their thoughts and feelings, but also as an interesting source of data about what is happening right now in regard to a particular topic.
Given this new type of information and its value to search, we are very excited to announce that we have reached an agreement with Twitter to include their updates in our search results.
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Google AgencyLand: Neue Anlaufstelle für Werbeagenturen
Google ist dem Ruf von Werbeagenturen nach einer Anlaufstelle mit Informationen zum Marketing mit digitalen Medien nachgekommen. Die Antwort heißt Google AgencyLand. Die Plattform bietet eine Bandbreite von Ressourcen wie Live Webinare, On-demand Kurse und downloadbare Materialien an, die Marketern helfen sollen, die Kampagnen für ihre Kunden besser zu planen und durchzuführen.
Das Projekt wurde im März 2009 mit einer Handvoll Agenturen gestartet und aufgrund deren Rückmeldungen weiterentwickelt. Jetzt steht Google AgencyLand allen interessierten Agenturen in den USA und Kanada zur Verfügung . Den Zugang gibt es bisher allerdings nur über eine Einladung, die auf der Website beantragt werden kann. Im folgenden Video erklären Agenturvertreter, wie sie die Möglichkeiten von Google AgencyLand nutzen.
[via Search Engine Watch]
Wie das Internet funktioniert in Plain English
Mit Sputnik, dem ersten Satelliten in der Erdumlaufbahn fing 1957 alles an. Die USA waren vom sowjetischen Vorstoß so geschockt, dass sie als Reaktion die ARPA (Advanced Research Projects Agency) gründeten. Das Projekt war dem Verteidigungsministerium unterstellt und sollte neue Kommunikations- und Datenübertragungstechnologien entwickeln. Daraus entstand später mit dem ARPAnet ein kooperatives und dezentrales Rechnernetzwerk, das zum Vorläufer des Internet wurde.
Viele weitere Entwicklungsschritte führten schließlich zu der weltumspannenden Rechner-Infrastruktur, die das Internet heute darstellt. Die meisten von uns nutzen ganz selbstverständlich Dienste wie das World Wide Web oder E-mail, die auf dieser Infrastruktur aufsetzen. Wie aber funktioniert das Internet und die Kommunikation zwischen Millionen von Rechnern? Das folgende Video, hervorgegangen aus einem Wettbewerb initiiert von Euro-IX beantwortet diese Frage sehr anschaulich:
Zitat aus den Untertiteln: “By agreeing to cooperate, we all make the internet happen.”
[via Online Marketing Report]
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Neue Ressource für Statistiken: Google Internet Stats
Ohne großes Aufsehen hat Google mit Google Internet Stats eine neue Anlaufstelle für Wirtschafts- und Mediadaten eingerichtet.
Zur Verfügung gestellt werden Zahlen und Fakten für die fünf Schwerpunkt-Bereiche Technology, Macro Economic Trends, Media Landscape, Media Consumption und Consumer Trends und als kurze, prägnante Aussagen präsentiert.

Der Input für die Datenbank stammt – neben Google Insights for Search – von vielen bekannten und international renommierten Anbietern:
B2Bonline.com, BARB, BusinessWeek, Coke, Commission of the European Communities, Comscore, Core Metrics, Datamonitor, Deloitte, The Economist, eMarketer, Enders Analysis, Eurostat, Film Distributors Association, Financial Times, Forrester, GFK, Google Insights for Search, Greenbee.com, Guardian, HarvardBusiness.org, Hitwise, IAB, IFPI, IMF, Internet Retailing, Internetworldstats.com, JP Morgan, KMPG, Media & Marketing, Mediascope Europe, Mindshare, Motorola, Net Imperative, New York Magazine, Nielsen, NMA, Ofcom, Opsos MediaCT, PriceWaterhouseCoopers, QuickPlay Media Inc., Retail Week, Reuters, TGI Net, Times Online, TNS, Verdict Research, Wall Street Journal, WARC, YouTube, ZenithOptimedia, GM.
Trotz dieser internationalen Firmen liegt der Fokus auf britischen und europäischen Zahlen. Auch die Verwendung einer UK Domain legt den Schluss nahe, dass dieses Angebot zunächst in einem überschaubaren Rahmen getestet werden soll, um es dann sukzessive weltweit auszurollen.
[via Marketing Pilgrim und RWW]
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Mit der wachsenden Bedeutung von Socialnetworking Seiten wird es für Marken immer wichtiger, mit entsprechenden Domains auch auf Facebook oder Twitter vertreten zu sein. Die Bedeutung von Twitter wird von vielen großen Unternehmen offenbar noch nicht gesehen.






